
Isabelle Gehrmann, born in 1979 in Kaiserslautern, Germany is a graphic designer. She works across various media: from books, posters, illustrations and typefaces to corporate designs and identities.
After her final high school examination in 1999 she studied architecture at the University of Kaiserslautern. In 2002 Isabelle moved to Mainz, Germany, to study graphic design. She graduated (diploma) at the University of Applied Sciences Mainz in July 2007.
In 2005 she founded the design studio A HUNDRED DOLLARS AND A DOG with graphic designer Stefan Ruetz.
Isabelle works directly to clients, but also freelances for studios. If you are interested in working with her, then please get in contact.
Internships
June 1994 Pfalztheater / Bühnenbau (Kaiserslautern / set design)
February 1998 Pfalztheater / Dramaturgie (Kaiserslautern / dramaturgy)
January to March 2000 Fotosatz Burkhart (Erlenbach / graphic design)
October to February 2004/2005 Fertigungsbureau (Hanau / graphic design, editorial design)
April to September 2005 Xnografics (Barcelona / graphic design, illustration)
Award
July 2007 red dot design award «A Book about Apparel»
Collaborators & Friends
A Hundred Dollars and a Dog
Avalancha
Fertigungsbureau
Media Galore
Stefan Ruetz
Xnografics
Stefan Ruetz, born in 1980 in Munich, Germany, is a graphic designer and typographer.
After his final high school examination in 2000 he studied arts at the Freie KunstWerkStatt in Munich. In 2003 Stefan moved to Mainz, Germany, to study new media design. At an internship in Barcelona, Spain, in 2005 he found his love for graphic design & typography and changed to studies in graphic design back in Mainz, where he graduated (diploma) in December 2007.
Since 2005 he mostly works with graphic designer Isabelle Gehrmann as Carte Blanche Design Studio on print based projects in the cultural sector including record sleeves & music industry based work, editorial and book designs, corporate designs and a variety of other projects.
Stefan lives and works in Hamburg, Germany. He works directly to clients, but also freelances for studios. If you are interested in working with him, then please get in contact. He speaks german, english, spanish and soon french.
Awards
– 2009 ADC – New York (Art Directors Club / Cube)
– 2008 DDC – Gute Gestaltung 09 (Deutscher Designer Club / Award)
– 2008 ADAA (Adobe Design Achievement Awards / Honorable Mention)
Publications
– UNO 23
– Werkbericht #4
– NEO 2 / Issue 51
– Werkbericht #8
Internships
– July to September 2002 / Deco Conception Styling (Munich, Duesseldorf – shop design)
– December 2002 to March 2003 / Ruetz Technologies (Munich – web design)
– May to September 2005 / Avalancha (Barcelona – graphic design, editorial design)
Collaborators & Friends
– A Hundred Dollars and a Dog
– Avalancha
– Carte Blanche Design Studio
– Ipsum Planet
– Isabelle Gehrmann
– Media Galore
– Neo 2
– Xnografics
3.1 Zielsetzung
Der experimentelle Charakter zeitgenössischen europäischen Theaters soll im Erscheinungsbild der EURO SCENE LEIPZIG transportiert werden, ohne die Inhalte der Stücke zu verfremden.
Menschen, die bisher keinen Zugang zum Theater hatten sollen durch eine ansprechende Bildsprache, die nicht der gewohnten Theaterästhetik entspricht dazu verleitet werden, die EURO SCENE LEIPZIG zu besuchen.
3.2 Zielgruppe
Zur Zielgruppe zählen an Tanz und Theater interessierte Menschen ebenso wie internationale Fachleute.
3.3 Positionierung
Die EURO SCENE LEIPZIG ist sowohl ein Festival für zeitgenössisches Theater aus Gesamteuropa als auch eine Kommunikationsplattform für Ensembles und Intendanten. Die östlichste Lage unter den vergleichbaren Festivals schlägt sich in inhaltlicher Auseinandersetzung und stärkerer Präsenz osteuropäischer Stücke nieder. Sie will anecken, eigen sein, sich keinen oberflächlichen Moden unterwerfen, Fremdes kommunizieren.
3.4 Konzept
Die EURO SCENE LEIPZIG ist ein Festival für zeitgenössisches europäisches Theater, der moderne Charakter soll in sämtlichen kommunikativen Mittel erkennbar sein. Theater setzt sich aus den Ebenen Inhalt (erzählte Geschichte), Schauspieler, Bühne und Empfänger (Zuschauer).
Ebenso wie experimentelles Theater durch Neuinterpretation, Interaktion und Videoprojektion mit den diversen Ebenen spielt, manche verbindet und neue erfindet, werden auch Ebenen als Gestaltungsmerkmal der EURO SCENE LEIPZIG verwendet. Hierzu werden im Hauptteil des Programmhefts Bildebene und Textebene getrennt.
Das Prinzip der Ebenen wird in der Gesamten Gestaltung fortgesetzt, indem klassische Gestaltungselemente experimentell und modern umgesetzt werden. So wird zum Beispiel der klassische Satzspiegel anhand des Goldenen Schnitts ermittelt, dann jedoch aus dem Seitengefüge herausgenommen und als eigenständiges Element behandelt.
Das Spiel mit Licht und Projektion ist ein modernes Stilmittel des Theaters, welches auf die Bildsprache der EURO SCENE LEIPZIG übertragen wird. Die Stücktitel werden, stellvertretend für die Aufführung an sich, in einen komponierten Raum projiziert. Die Moderne Typografie bricht sich an den Ecken, Kanten und Rundungen der geometrischen Körper im Raum und es ergeben sich experimentelle Verzerrungen, seltsame und ungewohnte Formen, in die sich der Betrachter hineindenken muss. Der Betrachter versucht die Flächenanordnung im schwarzen Raum zu verstehen und beschäftigt sich automatisch mit der Bühne und dem Stück. Die stilisierten Bühnen reagieren auf jeden Stücktitel anders, vergleichbar mit einem Schauspieler, der das Stück interpretiert.
Design schafft visuelle Identitäten, ist Kommunikation und entscheidender Wirtschaftsfaktor. Design ist unabkömmlich, allgegenwärtig und prägt unseren Alltag in allen Bereichen.Deswegen ist unser täglicher Anspruch, außerordentlich gutes Design zu schaffen und gestalterische Zeichen zu setzen. Wir sind ein Designbüro mit Sitz in München und gestalten Kommunikationslösungen, die einen sichtbaren Mehrwert schaffen – für Sie und die Menschen, die Sie erreichen wollen.Zwei Prozent aller Informationen werden wahrgenommen. Investieren Sie in die einfachste und wirksamste Form der Kommunikation: in gute Gestaltung.Wir differenzieren und positionieren Ihre Marke klar und einprägsam. Wir analysieren Ihre Markenidentität und optimieren ihr Auftreten hinsichtlich kommunikativer, innovativer und ästhetischer Kriterien. Komplexe Botschaften werden greifbar, theoretische Inhalte erlebbar, anonyme Marken fassbar. Durch unser breites, dynamisches Leistungsspektrum sowie die reibungslose Verzahnung entlang der Achse Analyse – Strategie – Konzeption – Kreation reagieren wir in allen Phasen der Kommunikation auf Ihre individuellen Bedürfnisse.Überzeugt hat das bisher:internationale Kunden wie Cartier, Panerai, Adidas oder Bench ebenso wie Local Heros wie Die Registratur. Und weil wir auch in unserer Freizeit Gutes tun, haben wir das sozial und ökologisch verantwortliche Fashion-Label Blake Hamster gegründet.Unser Geheimnis: Erfahrung und Pioniergeist. Wissen und Bauchgefühl. Vertrauen in die Idee. Mut bei der Umsetzung. So werden Ideen zu Lösungen. Unser Arbeitsprozess teilt sich in folgende vier Schritte auf: Analyse
Grundlage ist eine tiefgründige Analyse der Markt- und Markensituation des Kunden. Dazu gehören neben einer Konkurrenzanalyse, der Defi nition vorhandener und potenzieller Zielgruppen auch die Herausarbeitung möglicher Alleinstellungsmerkmale und die klare Fassung der Marketingziele des jeweiligen Projekts.StrategieAuf Basis dieser Analyse wird eine Marketingstrategie zur Impressum Sitemap Strategie Design Referenzen Agentur Vertrauen entsteht, wenn das wertvolle Innere in der äußeren Form wahrnehmbar wird. Martin et Karczinski visualisiert die Seele der Marke und macht seine Kunden zum hellsten Stern in ihrem Segment. Kompetenz Kontakt Luxusreisen zum Anfassen Designreisen eröffnet Concept Store zum Jahresbeginn im Herzen Münchens, Brienner Straße 7. Straight to the Point Inoutic wird auch am Point of Sale mit gradlinigem Design erlebbar. Mit dem prämierten Messestand lieferte Martin et Karczinski die Vorlage für ein nun auch für Kunden verfügbares POS-System. Publiziert: Imagebroschüre »Südhausbau« Maomao Publications verewigt Design von Martin et Karczinski in der Publikation »2 Colors«. DDC in Bronze für den Internetauftritt der Marke Occhio Gute Gestaltung 09 Sehen Sie selbst: www.occhio.de Occhio Store Relaunch Choose your head, choose your body, choose your lightsource – mit dieser Aufforderung lockt der neue Occhio Store. Seit dem 3. April 2009 ist Münchens Haidhausen um ein Highlight reicher. Auf 350 Quadratmetern verbinden sich alle Facetten der Occhio-Markenwelt zu einer spannenden Mischung aus Architektur, Lichtgestaltung und Produkterlebnis. Im Redesign des Occhio Stores zeigen sich die Markeninhalte der gegenwärtig erfolgreichsten Leuchte im deutschen Licht-Fachhandel par excellence. Die Vision der Marke: Jeder Menschen soll zum Lichtgestalter seines eigenen Lebensraumes werden. So transportiert der Occhio Store mit seiner Vielfalt einmal mehr die Positionierung des Leuchtensystems. Denn hier wird deutlich was Axel Meise meint, wenn er sagt: »light is evolution«. Martin et Karczinski ist seit 2002 beratend und kreativ für Axelmeiselicht tätig. Seit Entwicklung des Markenkerns und Gestaltung des Corporate Designs ist die Agentur auch nachfolgend entscheidender Impulsgeber für das strategische Handeln auf allen Kommunikationsebenen und treibende Kraft für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Marke Occhio: Somit zeichnet sich Martin et Karczinski für alle Facetten des Markenauftritts verantwortlich. Der Occhio Store ist jüngstes Resultat dieser langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit. mehr Informationen unter: www.occhiostoremuc.de Martin et Karczinski gewinnt 4 Good Design Awards Das Occhio Product Book, der Occhio Messestand zur light + building 2008, der Inoutic Messestand zur fensterbau / frontale 2008 und das Martin et Karczinski Selbstporträt wurden jeweils mit einem der begehrten Preise ausgezeichnet ass sowohl zwei- als auch dreidimensionale Arbeiten erfolgreich waren, bestätigt den Ruf der Agentur, Marken interdisziplinär und über alle Medien hinweg auf höchstem Niveau umzusetzen. Die internationale Jury aus Designern, Architekten und Kulturexperten bewertete dieses Jahr in New York und Chicago hunderte Einreichungen aus 48 Nationen. Ausgezeichnet wurden jene, die sich durch innovatives, kreatives und erstklassiges Design als Vordenker ihrer Profession positionieren konnten. Der Good Design Award ist der älteste und einer der prestigeträchtigsten Preise weltweit. Die Auszeichnung wird vom Chicago Athanaeum, Museum für Architektur und Design und dem European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies vergeben. ur Marke Occhio
zur Marke Inoutic Corporate Design Jahrbuch 2008 - zwei Auszeichnungen für Martin et Karczinski Im gerade erschienen Corporate Design Jahrbuch 2008 begründete die namhafte Jury die Auszeichnungen der von Martin et Karczinski konzipierten Markenpräsentationen von Euroboden und Occhio. ADAM Award in Gold für Occhio-Messestand Der von Martin et Karczinski konzipierte Occhio Messestand wurde mit dem renommierten ADAM Award in Gold ausgezeichnet. »Black is beautiful!« lautet das begeisterte Urteil der Expertenjury. ie Occhio-Box – das neue Händler-Tool von Axelmeiselicht Ab sofort können Händler ihre Kataloge und Produktbroschüren des Leuchtenherstellers Axelmeiselicht mithilfe der neuen Occhio-Box auf hochwertige und kompakt Weise präsentieren. Architekten erleichtert die Box die Planung mit den unterschiedlichen Leuchtensystemen, Endkunden wird so das Niveau und die Systematik des Produktes vermittelt. Der elegante Quader aus schwarzem, stabilen Karton bewahrt Occhio Kataloge, Broschüren, Flyer und Preislisten stilvoll auf. Im Medienportfolio des Leuchtenherstellers ist die Box damit eine stimmige Ergänzung im hochwertigen Markenauftritt des Designers Axel Meise. Messestand zum Mitnehmen: Das »Book of Innovations« Im Zuge der Neuausrichtung der Inoutic / Deceuninck GmbH konzipierte Martin et Karczinski das »Book of Innovations« in zwei Dimensionen: als handliches Image-Buch und in überdimensionalem Format. Edelmetall für Inoutic: Messesauftritt mit iF Award in Gold ausgezeichnet Martin et Karczinski entwickelte für die Deceuninck Gruppe einen spektakulären Messestand, der die verschiedenen Konzern-Marken in einem starken Auftritt vereint. Belohnt wurde er mit dem iF Award in Gold. Als Herzstück des Messstandes wurde das »Book of Innovations« präsentiert. Das wohl größte Buch der Welt misst 4,5 x 5,5 Meter und stellt die Aktivitäten der Deceuninck Gruppe vor. Gemäß der Kommunikationsidee präsentiert es innovativen Produkte für die Schnittstelle zwischen innen und außen in der Architektur. Während ein Moderator die einzelnen Seiten des Buches dem Publikum vorstellte, änderte sich je nach präsentierter Marke und Produkt die farbliche Lichtgebung des Messestandes. Die in Boxen eingepassten Produkte wurden auf Nachfrage präsentiert. Ein Vorgehen, das dem Stand ein einheitliches Erscheinungsbild gab und vom Publikum als wegweisend kommentiert wurde. »Wenn man diesen Messeauftritt sieht, erlebt man eine völlige Überraschung. Die ungewöhnliche Übersetzung eines traditionellen Mediums wie des Buches in eine innovative dritte Dimension macht diesen Messestand so faszinierend ...«, urteilte die Jury Paradiesvögel fliegen für Designreisen Auf Basis der Neupositionierung von Designreisen entwickelte Martin et Karczinski ein neues Erscheinungsbild für die Reisemarke im Luxussegment. Die Paradiesvögel visualisieren den »Tell The Logo«-Gedanken der Marke und weisen den Weg in die schönsten Paradiese dieser Welt. Adam und Eve, mit goldenen Federn geschmückt, werden zum Symbolträger der Marke und eröffnen eine ganz eigene Welt. Sie sind die zwei Seelen der Reisemarke – mit ihnen kann man die Erde verlassen. Diese beiden Vögel stehen sinnbildlich für Designreisen und erzählen von ihrer Reise ins Paradies. »Es begann, als Adam und Eve aus dem Garten Eden vertrieben wurden – ohne Möglichkeit auf eine Rückkehr. Nur ihre Seelen in Gestalt von zwei kleinen Vögeln, deren Gefieder von unglaublicher Schönheit und goldenem Glanz war, blieben im Paradies zurück. Von dort aber reisten sie stets zu den Menschen, um ihnen von dem Ort der Vollkommenheit und dessen Schönheit zu berichten. Seither symbolisieren sie das Zeichen dieser Verbindung. Und so tragen sie den Namen der Paradiesvögel.« A new head is born: Occhio Divo Martin et Karczinski entwickelte ein Zwei-Phasen-Konzept zur Einführung der Produktlinie Occhio Divo. Das ausdrucksstarke Design des neuen Leuchtenkopfes verkörpert die puristische Formensprache von Occhio. Mit Occhio Divo stellt Axelmeiselicht neben Puro und Sento eine dritte Produktlinie vor. Divo (ital. »der Göttliche«) begründet eine vollkommen neue Occhio Ästhetik. Die charakteristische Glaskugel sorgt für einen ganz besonderen Occhio Look. Form und Funktion sind dabei in perfektem Einklang und verbinden sich mit durchdachten Details zu einem aufregend sinnlichen Design. Martin et Karczinski betreut die Markteinführung der neuen Produktlinie von Occhio und erarbeitete dazu ein Zwei-Phasen-Konzept. In der zuerst angewandten Bildsprache halten zwei Hände den Kopf der Leuchte und symbolisieren somit die Wertigkeit und Sinnlichkeit der Occhio Divo. In einem zweiten Schritt findet sich das Motiv der Lilie in allen Kommunikationsmedien der Occhio Divo wieder. Sie steht für die Eleganz und Zeitlosigkeit der Leuchte. Dieses Key Visual verkörpert auf intelligente und einfühlsame Weise den Occhio Gedanken »light is evolution«. Leistungen
senden Awards
01 x iF communication
design award (Gold),
iF Industrie Forum Design
10 x iF communication
design award,
iF Industrie Forum Design
06 x Red dot design award,
Design Zentrum Nordrhein Westfalen
05 x Corporate Design Preis,
Award und Shortlist
10 x DDC Award für Gute Gestaltung,
Deutscher Designer Club
10 x BRD Award und Nominierung,
Designpreis der Bundesrepublik Deutschland
13 x Good Design Award,
The Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design
03 x MFG Award, beste Geschäftspapiere & Formulare,
Bundesverband Druck und Medien
03 x Berliner Type, Award und Nominierung,
Internationalen Druckschriften Award
01 x obs Award (Originalbilderservice),
Bestes PR-Portraitbild des Jahres
02 x Adam Award in Gold,
Award der ausgezeichneten Marken- und Messeauftritte FAMAB – Verband direkte Wirtschaftskommunikation Downloads
1. pdf Leistungsprofil CI/CD (1.6 MB)
2. pdf Leistungsprofil Multimedia (2.2 MB)
3. pdf Leistungsprofil PR (2.0 MB)
Zielerreichung defi niert. Die Markenidentität wird trennschärfer ausgearbeitet und die strategischen Ziele des Projekts werden klar defi niert. Im Einvernehmen mit dem Kunden entsteht dadurch ein detailliertes Kreativbriefi ng, das eine streng strategische, zielführende und im Dienste der Marke stehende Ausrichtung aller weiteren Schritte garantiert. Geschäftsführung Euroboden Impressum Sitemap Strategie Design Referenzen Agentur Martin et Karczinski verbindet Kommunikationsstrategien mit hoher Designqualität und begreift Corporate Identity als ein wichtiges Steuerungsinstrument für das gesamte Unternehmen. Kompetenz Kontakt Erfolgreicher Markenlaunch für Dividium Capital Martin et Karczinski berät seit Ende 2008 das Investmentunternehmen Dividium Capital und entwickelte in diesem Zusammenhang eine europaweite Markenstrategie. Markenlaunch war März 2009. Neuausrichtung der Marke Siemens Gigaset Martin et Karczinski ist ab sofort für die kommunikationsstrategische Ausrichtung der Marke Siemens Gigaset verantwortlich. PR Etat von Troi geht an Martin et Karczinski Die PR-Unit von Martin et Karczinski leitet ab sofort die Presse-Arbeit für die Agentursoftware Troi und berät bei der strategischen Ausrichtung der Marke. Schwerpunkt Strategie wird weiter ausgebaut Auch im Jahr 2009 setzt Martin et Karczinski weiter auf Kommunikationsstrategien mit hoher Designqualität. Marken besitzen eine Seele, die es zu erkennen gilt Der zentrale Kundennutzen unserer Arbeit liegt in der Beratung zu systematischem Management von Corporate Identity und Markeninhalten. Der Ansatz des integrierten Managements dieser beiden Bereiche bietet enormes Potenzial, die Mitarbeiter des Unternehmens persönlich für Marke und Inhalt zu motivieren. Ausgangspunkt ist dabei eine kritische Analyse der bestehenden Unternehmenskultur und des Umfelds. Darauf aufbauend wird eine werteorientierte Kommunikationsstrategie in Bezug auf Inhalt, Form und Haltung erarbeitet. Starke Marken entstehen, wenn diese Faktoren übereinstimmen. Alles Marke, alles neu: Gigaset auf allen Ebenen
In zahlreichen Workshops wird der Übergang von Siemens Gigaset zu Gigaset vorbereitet - es bedarf konzeptioneller und strategischer Vorarbeit in vielen Bereichen. Neben dem Markenauftritt ist es vor allem das Produktportfolio, das die Inhalte der neuen Marke Gigaset erlebbar machen soll.?
Ziel des neuen Mehrheitseigners Arques AG ist es, die Marktführerschaft im Premiumsegment weiter auszubauen und die ehemalige Marke des Siemens-Konzerns mit Niederlassungen in 17 Ländern zentraler zu steuern als bisher. Martin et Karczinski begleitet das Management u.a. bei der Entwicklung der internationalen Markenstrategie, gestaltet das neue Erscheinungsbild und bereitet die operative Umsetzung des Auftritts für Kunden in über 70 Ländern vor. Darüber hinaus berät Martin et Karczinski im Prozess der Produktdesignentwicklung und stellt hier die Verwirklichung der neuen Positionierungsinhalte sicher.
Markenmigration: »Siemens Gigaset« wird »Gigaset«
Siemens Gigaset war weltweit als Siemens-Tochter bekannt und etabliert. Mit der Veräußerung der mehrheitlichen Firmenanteile von Siemens Home Communications geht der Verlust des Namensbestandteils »Siemens« einher. Es gilt, die Marke Gigaset neu in seinen Märkten zu positionieren, so dass »Siemens« entfallen kann.?
Eine weitere Aufgabe besteht darin, einen möglichst nahtlosen Übergang in ein weltweit funktionierendes System rund um die neue Marke (Strukturen, Kommunikationskanäle, Vertriebsschulungen etc.) zu schaffen. In Schulungen, Workshops und Meetings werden die mit Martin et Karczinski erarbeiteten Inhalte an das internationale Top Management weitergegeben.
Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Qualitative Analyse/Gruppendiskussionen Markenberatung Internationale Markentransfer-Strategie Workshops Repositionierung Interne Kommunikationskampagne
Engel & Völkers: CI-Prozess als Grundvoraussetzung für globale Expansion
Engel & Völkers ist spezialisiert auf die Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien. Das Unternehmen expandiert auf Basis von Kooperationen, nutzt sinnvolle Synergien und baut sein weltweites Netzwerk offensiv aus. Die markenstrategische Herausforderung liegt zum einen darin, neue Unternehmenssparten unter dem Markendach zu vereinen - zum anderen gilt es, den Premium-Anspruch im Markt sicher zu stellen.?
Euroboden – die Luxusmarke im Bauträgersegment
Euroboden steht für exklusiv sanierte Altbauwohnungen und zeitgemäße, neue Architektur mit hohem Stil- und Designanspruch in erstklassiger Lage und Ausstattung. ?
Ziel war es, das Unternehmen am Markt der Bauträger als Premiumanbieter noch stärker zu differenzieren und einen stimmigen Gesamtauftritt für das Unternehmen zu schaffen. In der ersten Phase der Analyse wurde das Selbst- und Fremdbild des Unternehmens mittels Tiefeninterviews ermittelt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die außergewöhnliche Positionierung und das elegante Erscheinungsbild.
Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Selbstbild-/Fremdbildanalyse Strategieworkshops Vertriebsberatung Entwicklung der Wort- Bildmarke nach dem »Tell the Logo« Modell PR Maßnahmen: Kulturkalender, Presseplatzierungen
Neue Architekturmarke für Fensterprofile: Von Thyssen Polymer zu Inoutic
Der Verkauf des Fensterprofilherstellers Thyssen Polymer an den belgischen Großkonzern Deceuninck hatte einen Identitätsverlust für das Unternehmen und seine Mitarbeiter zur Folge. Martin et Karczinski erarbeitete in enger Abstimmung mit dem Management eine zukunftssichere Positionierung für Inoutic als Architekturmarke?
Dabei wurden Name, Erscheinungsbild, Kommunikation, Produkt und selbst die Mitarbeiter- und Preispolitik neu bestimmt. Martin et Karczinski entwickelt die Corporate Identity von Inoutic konsequent weiter – denn mittelfristiges Ziel ist die kommunikationsstrategische Annäherung an den belgischen Mutterkonzern.
Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Selbstbild-/Fremdbildanalyse Strategieworkshops Entwicklung von Wort- Bildmarke nach »Tell the Logo« Modell PR-Maßnahmen: Presseplatzierungen, Inoutic Architecture Award, interdisziplinäre Round Table-Gespräche etc.
Leben mit Altherma, Luft und Liebe
Daikin ist weltweiter Marktführer im Bereich Airconditioning (Split- und VRV-Technologie). Die deutsche Tocher des Konzerns gründete 2007 einen neuen Unternehmenszweig für Luft / Wasser-Wärmepumpen. Den Prozess der Markenführung für die Marke »Altherma« (Claim: »Leben mit Luft und Liebe«) begann Martin et Karczinski mit der Analyse von Selbstbild, Wettbewerbern und Zielgruppen-Milieus.?
In einem mehrtägigen Workshop wurden die Markeninhalte von Altherma erarbeitet und die Kommunikationsziele für die nächsten 24 Monate festgelegt. Mit der strategischen Neupositionierung platziert Daikin Germany die Marke Altherma als innovatives, preissensibles Produkt im Markt für regenerative Energien. Ein Produkt, das in Zeiten des Klimawandels unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird.
Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Claim Farbklima und Typografie Geschäftsausstattung Entwicklung Piktogramme Corporate Design Image/Informationsmedien Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Internetpräsenz
Occhio leuchtet am weitesten
Occhio ist das meistverkaufte Leuchtenprodukt in der deutschen Lichtbranche. Ziel des Unternehmens Axelmeiselicht war es von Beginn an, sich mit der Marke Occhio als innovatives »Lightingtool« im gesättigten Leuchtenmarkt zu positionieren. So wird das entscheidende Differenzierungsmerkmal der Marke Occhio – Lichtlösungen für jeden Anlass – seit dem ersten Katalog im Jahr 2003 konsequent in allen Medien kommuniziert.?
Die Besonderheit liegt in der dramaturgischen Abstimmung aller Kommunikationsmaßnahmen. Europaweit gilt es, die Idee hinter der Marke in einer Händlerstrategie umzusetzen und sicherzustellen, dass alle Shops die Medien markengerecht einsetzen. Der aktuelle Relaunch der Marke zeigt die kontinuierliche Weiterentwicklung der Markensubstanz gemäß ihres Evolutionsgedankens »light is evolution«.
Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Selbstbild-/Fremdbildanalyse Beratung Strategieworkshops Entwicklung internationale Markenstrategie PR-Maßnahmen: Presse-Events, Presseplatzierungen etc.
Zusammenarbeit mit der Otto Beisheim School of Management
Prof. Jürgen Weigand, Lehrstuhlinhaber an der WHU, referierte im Rahmen der internen Klausur 2008 von Martin et Karczinski über strategische Unternehmensführung.?
Mit Augenmerk auf den maximalen Kundennutzen wurde gemeinsam die bestmögliche Synthese der Disziplinen Markenberatung und Strategie diskutiert. Eine ausgereifte Strategie ist der übergeordnete Wegweiser für Unternehmen, der Wünsche über die Zukunft mit Handlungsanweisungen und evaluierenden Maßnahmen verbindet. Prof. Weigand begreift Strategie als einen zyklischen Prozess, der sich ganz dynamisch an die Bedürfnisse des Unternehmens und an die Vorgaben seiner Umwelt anpassen muss. Das Erreichen eines strategischen Zieles bedeutet im Sinne der lernenden Organisation und des Kreislaufmodelles stets auch einen neuerlichen Aufbruch. Prof. Weigand empfiehlt Mut, Entschlossenheit und das Zulassen von intuitivem Entscheidungsverhalten bei der Festlegung strategischer Grundsätze. Auf diese Weise sind Unternehmen unter dem Stern einer gemeinsamen Vision für jede Wirtschaftslage vorbereitet.
Prof. Weigand unterrichtet Wettbewerbsstrategie und Strategische Positionierung an der der WHU und an ausländischen Business Schools. Zu dieser Thematik sowie zu Fragen der Corporate Governance, Fusionskontrolle und Regulierung berät er namhafte Unternehmen im In- und Ausland. Leistungen
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1. pdf Leistungsprofil Markenberatung (1.3 MB) bestellen bei Amazon Impressum Sitemap Strategie Design Referenzen Agentur Agentur Fakten Team Veröffentlichungen
Seit 2000 trägt Martin et Karczinski mit Corporate Identity, Design und Markenberatung zum Erfolg seiner Kunden bei. Die Agentur rangiert derzeit im aktuellen Page-Ranking auf Platz 6 der deutschen CI/CD Agenturen. Kompetenz Kontakt
Allrounder in digitaler Markenführung gesucht 03/03/09
Für einen unserer Kunden suchen wir im Bereich »Digitale Medien« einen Spezialisten (m/w) in Festanstellung. Mit direktem Anschluss an das Agenturteam soll er sich um die Online-Belange der Marke kümmern.?
Martin et Karczinski entwickelt Kommunikationsstrategien mit hoher Designqualität. Digitale Medien sind dabei ein wesentlicher Baustein der Markenerlebniskette. Die konzeptionelle und visuelle Übertragung der Markenwerte in den digitalen Raum ist die Aufgabe der Multimedia Unit von Martin et Karczinski. Mit Designqualität und Markenverständnis können Sie unser Team tatkräftig dabei unterstützen.
Ihre Aufgaben/Verantwortungsbereich Konzeption, Planung, Gestaltung und Umsetzung komplexer digitaler Projekte in den Markentouchpoints Internet, Messe und POS digitale Markenstrategie für die Bereiche B2C und B2B Kommunikation Direkter Kundenkontakt mit Beraterfunktion
Ihr Profil Offener und pro-aktiver Charakter Spaß an Herausforderungen Innovativer Lösungsdenker Leidenschaft für Marken Teamfähigkeit Sehr gute Software-Kenntnisse in: Adobe Flash, Adobe Fireworks, Adobe Photoshop, Adobe Dreamweaver Sehr gute Kenntnisse in den Programmiersprachen: ActionScript 3, JavaScript, Html, CSS, Erfahrungen im Umgang mit Backendtechnologien wären von Vorteil Referenzen im Bereich Webdesign/Webentwicklung
Bewerbungen bitte an Frau Meike Rott, m.rott@martinetkarczinski.de
Martin et Karczinski GmbH, Nymphenburger Straße 125, 80636 München
Konzeptioner/Texter in Festanstellung (m/w) 15/01/09
Sie können strategisch für eine Marke denken und texten sowohl inhaltsvoll als
auch variantenreich. Hinter Ihren Ideen stehen Sie mit Überzeugung –
aber auch der Umgang mit Menschen im Team liegt Ihnen. ?
Querdenken ist eine Ihrer Leidenschaften und mutige Konzepte vertreten Sie kühn beim Kunden. Sie besitzen 1 bis 2 Jahre Berufserfahrung, vorzugsweise in den Bereichen Branding und Corporate Communications.
Ihr Aufgabenbereich Konzeptentwicklung und Kundenkontakt in den Bereichen B2C und B2B Sicheres Texten von Katalogen, Anzeigen, Websites etc. Textliches Umsetzen von Markeninhalten in unterschiedlichen Teams
Darüber hinaus sind wir auf der Suche nach tatkräftigen Praktikanten oder Trainees, die sich im Text- und PR-Bereich in die Agentur einbringen wollen.
Ein Besuch beim Herrn der »berge«
Der renommierte Designer und Möbelhersteller Nils Holger Moormann empfing Martin et Karczinski in seiner Herberge »berge« in Aschau im Chiemgau zur internen Klausur 2008.?
In seinem Vortrag verlieh Moormann dem Geist seiner Räumlichkeiten verbalen Ausdruck und bestätigte damit die tiefgreifende Wirkung von Inhalt, Form und Haltung. Er gab den Designern von Martin et Karczinski Denkanstöße aus der Möbelbranche, die interdisziplinäre Gültigkeit besitzen. Die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen sowie Funktionalität und Design als Einheit zu begreifen sind ihm zufolge elementare Voraussetzungen für gute Gestaltung. Ausdruck in eine äußere Form finden Moormanns Geisteshaltung und seine Inhalte in Möbeln wie dem bekannten »Bookinist«. Die »berge« ist damit ein Paradebeispiel der gelungenen Verbindung der Dimensionen Inhalt, Form und Haltung – und diese Ganzheitlichkeit spüren ihre Gäste in jedem Raum. Ein Besuch ist
allenfalls empfehlenswert.
www.moormann-berge.de
www.moormann.de
»Zukunftspioniere« in europäischen Metropolen
Was bedeutet Design, Marke und Kommunikation im Jahr 2015? Welchen Weg gehen wir als Agentur in Zukunft? Diese Fragen stellten Peter Martin und Daniel Karczinski ihren Mitarbeitern im Rahmen eines Pionierprojektes. ?
Sie riefen dazu auf, ein Konzept zu entwickeln: Es sollten zwei europäische Metropolen in mindestens 500 km Entfernung bereist werden, um Antworten zu finden. Die Mitarbeiter mit den innovativesten Ideen wurden in die Ferne entsandt, um Neues zu entdecken und in der Agentur davon zu berichten. Die Gewinner reisten nach Amsterdam, Warschau und Budapest und sprachen mit Visionären und Vordenkern über Branding und Marken von morgen. Die Markenreisenden konnten so als »Pfadfinder« nicht nur kreative Strömungen in Europa kennen lernen, sondern auch sich selbst. Martin et Karczinski verfestigt durch das Pionierprojekt das eigene Selbstverständnis als innovationsstarke Agentur und nachhaltiger Arbeitgeber.
Für Brot und Bildung: eins + eins = 3
In der Kommunikationsbranche werden jährlich viele Millionen investiert. Wir entwickeln Inhalte und Formen für geistiges und materielles Wachstum.Und doch fragen wir uns oft: Wofür? Unser Weg heißt: eins + eins = 3.?
Wer Martin et Karczinski im Bereich Kommunikation beauftragt, kann 1,5% seines Etats spenden. Unsererseits spenden dann auch wir 1,5%. Das macht 3%, die wir dann weitergeben an »unser Projekt« in Südafrika. Aber auch mit gezielten Spenden helfen wir, die Welt dort unten ein wenig besser zu machen. Denn wenn jeder Einzelne von uns auch nur einen Stern zum Leuchten bringt, wird es hell werden für die Kinder von Indawo Yentsikelelo.
Indawo Yentsikelelo – das ist das Hilfsprojekt von Florian Krämer mitten in den Slums von Kapstadt. 2004 errichtete er einen eigenen Kindergarten für vernachlässigte, verelendete und vergewaltigte Kinder. Über seinen Verein »Positiv Leben« sammelt er heute für den Aufbau eines Waisenhauses, um auch elternlosen Kindern helfen zu können. Wir helfen ihm, dieses Waisenhaus zu bauen.
Kontakt und weitere Infos www.positiv-leben-ev.org
Peter Martin spricht auf dem »Vlow!08 Kongress« über Markenkommunikation im Raum
Der Geschäftsführer von Martin et Karczinski stellt das »Tell the Logo«-Modell vor, demnach gute Logos Geschichten und damit die Identität »erzählen« können. Das gilt auch für die Inszenierung von Marken im Raum.?
Martin et Karczinski auf Platz 6 vorgerückt
Im aktuellen Ranking (2008) der deutschen Corporate Identity/Corporate Design Agenturen des Magazins PAGE konnte sich Martin et Karczinski gegenüber 2007 um zwei Plätze auf Rang 6 verbessern. ?
Im Interview sprechen Peter Martin und Daniel Karczinski über den Erfolg der Agentur: »Differenzierung wird immer wichtiger - und immer komplexer. Gutes Corporate Design übersetzt die spezifische DNA eines Unternehmens, aber der Umgang mit Kommunikationsprozessen will gelernt sein. Dazu sind Instrumente notwendig, mit denen wir Managementprozesse begleiten. Es ist die Verknüpfung der Disziplinen Design, Markenstrategie und Managment, die in diesem Jahr unseren Erfolg maßgeblich beeinflußt hat.«
Das jährlich in der Sonderbeilage »PAGE Extra« erscheinende Ranking der deutschen CI/CD-Agenturen lässt sich als Trendbarometer der Branche bezeichnen. Die Platzierung der gelisteten Teilnehmer ergibt sich aus dem Honorarumsatz 2007 im Bereich Corporate Identity und Corporate Design. Teilnahmeberechtigt sind Agenturen und Designbüros, die mindestens 25 Prozent ihres Umsatzes im Corporate-Bereich erwirtschaftet haben.
Gelebte Nachhaltigkeit
Herr Molière brachte es auf den Punkt: »Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen beimisst«. Wasser ist alles andere als selbstverständlich. Viel zu selten wird das seinen Verbrauchern klar. Ein Hinweis, dem wir durch die Gestaltung unserer Wasserkaraffen Ausdruck verleihen. ?
Die Wasserkaraffen von Martin et Karczinski sind nicht nur ein stilvolles Give-away, sondern auch ein Zeichen ökologisch und ökonomisch sinnvollen Handelns im Alltag. Statt Wasser über Tausende Kilometer durch Europa transportieren zu lassen, genießt man bei Martin et Karczinski das hochwertige Münchner Leitungswasser. Ein passender Text - in Form des Sterns auf die Wasserkaraffen aufgedruckt - offenbart das Selbstverständnis der Agentur im Rahmen der gelebten Nachhaltigkeit:
»Auf dem Mars gibt es Wasser. Dieser jüngst erbrachte Beweis erscheint uns wichtig, weil auf einem scheinbar toten Himmelskörper Spuren für die Voraussetzung von Leben gefunden wurden. Dort ist also Leben möglich, sagt die Forschung – sofern die Oberflächentemperatur zuweilen nicht bei -140°C läge, der Atmosphärendruck nicht bei 0,006 bar und der atmosphärische Kohlenstoffdioxidgehalt nicht bei 95,3%. Wasser scheint auf dem Mars das Wertvollste zu sein, was der Planet zu bieten hat – da, wo man es nicht vermutet hätte. Neben Ihnen steht ein Glas Wasser auf dem Tisch. Aber schätzen wir wirklich dessen Wert? Wir lassen zu, dass unser Planet allmählich für viele Menschen unbewohnbar wird. Nur, um in einigen Jahrzehnten festzustellen, was einst unser Allerkostbarstes war. Dinge besitzen stets jenen Wert, den wir ihnen beimessen.«
Ora et Labora - Inhalt, Form und Haltung werden eins
Starke Marken entstehen, wenn Inhalt, Form und Haltung eines Unternehmens übereinkommen. »ORA ET LABORA« steht für diesen Dreiklang, den wir als essentielle Basis für unsere eigene Corporate Identity sehen.?
Diesen Namen trägt auch die Vorbereitungsphase, die mit dem Einzug in das Gebäude der ehemaligen Kunstdruckanstalt in der Nymphenburgerstrasse 125 begann. Sie dauert an bis Martin et Karczinski in ein eigenes, selbst geplantes und realisiertes Gebäude einzieht. Auf 5 Jahre ist die Phase angelegt und steht für Selbstreflektion, die Konzentration der Kräfte und die strategische Ausrichtung für die Zukunft. Wir nennen sie in Anlehnung an eine der bekanntesten Botschaften des Benedikt von Nursia kurz »ORA ET LABORA«.
Dem Benediktinermönch geht es um einen gesunden Ausgleich von Gebet und Arbeit. Die Arbeit dient nicht mehr nur dem Lebensunterhalt oder dem eigenen Wohlstand, sondern erfüllt drei sinnstiftende Aufgaben: Die Arbeit dient dem Wohl der Menschen, sie ist ein wichtiger Ort der Selbsterkenntnis und ist dabei ein Weg der geistigen Erfüllung - die Übereinkunft von Inhalt, Form und Haltung.
Dein Buch ist dein Schatz
Kreation bedarf der Dokumentation: Was hilft es, einen guten Gedanken zu haben, der nicht aufgezeichnet und umgesetzt wird? Martin et Karczinski nutzt dazu eigens gestaltete Notizbücher.?
Einzigartige Ideen sind nicht alles. Welche Bedeutung dem Niederschrieb eines guten Gedanken bei Martin et Karczinski zukommt, erzählt ein Text in Form des Sternes auf dem Cover des Buches:
»Komplexe Zusammenhänge und enormes Tempo beherrschen unser Sein. Wir sitzen am globalen Fenster und sehen zu, wie bestehende Muster und Prozesse dupliziert und weltweit implementiert werden. Bewährtes scheint die allgemeine Antwort zu sein auf dringend benötigte neue Konzepte und Ideen. Ist uns die Situation denn nicht bekannt? Wissen wir doch, dass unsere materiellen Ressourcen auf der Erde nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Warum glauben wir, dass wir mit bestehenden Systemen das Morgen meistern können? 6,5 Milliarden Menschen tragen die Verantwortung dafür, dass sich daran etwas ändert. Du hast jede Minute die Möglichkeit, dem Globus eine neue Richtung zu zeigen. Dein Buch ist der Schatz, in dem Gedanken vom Geist zur Hand ihre Form finden können. Reich wirst du, wenn du es tust.«
Standardwerk: Marken Know-how auf 440 Seiten
»Branding Interface«, die erste Publikation von Martin et Karczinski, untersucht das Geheimnis erfolgreicher Marken im Spannungsfeld von Kommunikation, Design und Strategie. ?
Das Buch wurde in der Fachpresse als »sehr wichtige Bestandsaufnahme Der Gedanke von AMEN ist das Gefühl, das man nach einem guten Film hat. AMEN will den Betrachter durch Gestaltung erreichen, will ihn amüsieren, ein Kribbeln in ihm wecken und seine Stimmung beeinflussen. AMEN will Gedanken in Bewegung versetzen, will aufregen, anstiften und verführen. AMEN ist ein Büro für Gestaltung, das sich mit Grafikdesign, Werbung und Design beschäftigt, allerdings auch gerne die Grenzbereiche zu Produktdesign und Kunst erkundet. AMEN beschäftigt sich mit Namensfindung, Logoentwicklung, Editorial Design, Packaging Design und der Entwicklung von Leit- und Orientierungssystemen und Werbekampagnen.
Der Schwerpunkt von AMEN aber liegt im Corporate Design. AMEN möchte Produkten, Bedürfnissen oder Ideen eine Seele geben, ihnen Leben einhauchen. AMEN will nicht einfach dekorieren, sondern Inhalte in Formen, Farben, Materialien und Texte verwandeln, sie direkt ablesbar machen und gleichzeitig ihre Komplexität erhalten.
Die Idee ist seine Disziplin. AMEN sucht den Glamour im Alltäglichen, die Poesie im Wohlbekannten. AMEN weckt einen besonderen Blick auf das Gewöhnliche, verführt zu neuen Sichtweisen. AMEN glaubt an mehr als das reine Denken. AMEN gibt der Intuition Raum und schafft so eine Verbindung von Modernität, Lebendigkeit und Kreativität. der Corporate-Identity-Entwicklung im deutschsprachigen Raum« bezeichnet. Inhaltlich werden Themen aus den Bereichen Markenmanagement, Corporate Identity und Corporate Design behandelt. Ein »Marken-Audit« zur Überprüfung von Markenstrategien rundet das umfangreiche Werk ab.
Mehr als zwei Jahre lang diskutierten Peter Martin und Daniel Karczinski mit Designern und Markenmanagern über das Geheimnis erfolgreicher Marken. Das Ergebnis sind Interviews, die ebenso individuell wie kritisch das Thema Markenkommunikation reflektieren. Darüber hinaus porträtiert »Branding Interface« die Menschen hinter so bekannten Marken wie BMW, Audi, Vitra oder der Deutschen Bahn.
»Branding Interface – Gespräche über Markenkommunikation von morgen«
Peter Martin, Daniel Karczinski
440 Seiten, Format 23,5 x 28,5 cm, Hardcover im Schmuckschuber, ca.1300 farbige Abbildungen, Fotos: Frank Widemann, Antje Stumpe
ISBN 3-8307-1290-1
128,– EURO [D] / 202,– SFR
Das Kreativbriefi ng markiert die Grundlage für den Einstieg in die Kreationsphase. Auf Basis der Strategie werden innovative Ideen entwickelt, deren Strategiekonformität ständig kritisch geprüft wird. Ziel ist es ein dem Projekt und der Marke hundertprozentig entsprechendes Konzept zu entwerfen, das ebenso zielführend wie originell ist.
Kreation
Im letzten Schritt werden die konzeptionierten Ideen in der Kreationsphase konkretisiert und verfeinert. Das Ergebnis bildet die Basis für die Umsetzung. adidas
Bench
BR Bayerischer Rundfunk - Zuendfunk
Cartier Germany
Eurosport
GQ/Lycos
Green City
Mountain Bike Magazine
MTV
Panerai
Richemont - Northern Europe
Sony BMG Wir helfen Ihnen, am Markt sichtbar zu werden.
Erst durch Gestaltung werden aus Ideen Produkte. Und erst durch Kommunikation erfahren andere davon. Wir helfen Ihnen, Ihre Produkte sichtbar zu machen und erfolgreich an den Markt zu bringen. Sie erzählen uns, was Sie vorhaben, und wir finden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die richtige Form dafür. Das bedeutet Factor Design Launch. Wir helfen Ihnen beim Neustart.
Gute Unternehmen und Produkte sind von zeitlosem Wert. Dennoch müssen sie sich immer wieder wechselnden Marktsituationen und verändertem Kommunikationsverhalten anpassen. Wir helfen Ihnen, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Durch eine behutsame Repositionierung oder einen radikalen Neustart. Wir helfen Ihnen von Anfang an.
Am Anfang steht die Idee. Diese Idee zu konkretisieren, anderen zu vermitteln und so Grundlagen für ein gutes Produkt und passende Rahmenbedingungen zu schaffen, ist oft der entscheidende Schritt vorwärts. Wir helfen Ihnen, Ihre Ideen begreifbar zu machen und begleiten Sie konstruktiv und kritisch durch den gesamten kreativen und strategischen Prozess. Der iF communication design award 2009 ist online. Zur Teilnahme eingeladen sind Agenturen und Ihre Auftraggeber, Unternehmen, Designer, Architekten und Innenarchitekten.
Unser Kommunikationswettbewerb geht mit sieben Kategorien an den Start: digital media, product interfaces, print media, packaging, corporate architecture, crossmedia und der Sonderkategorie: too good to be true.
Anmeldungen sind ab sofort möglich!
Der iF design award china 2009 ist jetzt online. Ab 2009 lädt der iF design award china alle Hersteller, Designer und Architekten aus Großchina oder jene mit einer Zweigstelle in Großchina ein, ihre Produkte einzureichen.
Zum ersten Mal wird der "iF gold award" gesondert an eine Auswahl der zehn Besten verliehen - so wie bei jedem standard iF award.
Anmeldungen sind ab sofort möglich! 4.1 Medien
Programmheft
Stückinformation/Faltplakat
Spielplan/Faltplakat
Eintrittskarten
Leitsystem
Citylight
Anzeigen
Internetauftritt
T-Shirts
4.2 Gestaltungsgrundelemente
des Programmhefts
Die Trennung der Textebene A von der Bildebene C erfolgt durch verschiedene Seitengrößen und Papierstärken. Die kleineren Textseiten folgen klassischen Gestaltungsprinzipien vergleichbar mit Suhrkamp/Reclam Büchern. Der Inhalt wird durch horizontale Linien B gegliedert, der Textblock ist zentriert gesetzt.
Die Bildseiten C beinhalten, doppelseitig randabfallend, die Fotografien der Stücktitel Projektionen. Und liegen als Hintergrund unter den jeweiligen Textseiten.
Der Allgemeine Inhalt des Programmhefts enthält keine Bilder und die Aufteilung in Ebenen erfolgt durch die inhaltliche Trennung von Headline E und Fließtext D. Der Fließtext liegt auf einer halbtransparenten Ebene über der Headline. Die Gestaltung des Fließtextes D folgt auch den klassischen Prinzipien der Textebene B bei den Stücken.
Die Seitenzahlen G stehen auf der rechten Seite jeder Doppelseite. Dieses statische Element gibt halt und dient gleichzeitig als plakatives Gestaltungsmerkmal.
Sowohl Headline als auch Seitenzahlen sind randabfallend gesetzt und werden leicht angeschnitten.
4.4 Bildkonzept
Für die Projektionen habe ich diverse geometrische Körper gebaut und mit diesen im Fotostudio Bühnenbilder zu den verschiedenen Inhalten komponiert. Durch das Projizieren der Stücktitel und Szenenbilder entstanden ungewöhnliche Bilder, welche die Bewegung, das Leben und die Aktionen auf der Bühne wiederspiegeln.
Die Bildsprache geht auf das Festivalthema »Spaltungen« ein so entstehen zum Beispiel beim Betrachten der gebrochenen Bilder durch Fremdeinwirkung hervorgerufenen Verunsicherungen. 4.5 Formate & Raster
Die Größe des Programmheftes ist 160 x 230 mm geschlossen, somit ist es handlich und leicht verstaubar, bietet aber genügend Platz für gut lesbaren Text und eine repräsentative Darstellung der Bilder. Durch die Tiefe von ca. 15 mm verfügt das Programmheft über eine gewisse Präsenz wenn es neben anderen Heften und Büchern im Haushalt/Büro liegt.
Die Größe der transparenten Textebene B und der Textseiten A ergibt sich aus dem klassischen Ermittlungsverfahren für den Satzspiegel durch den Goldenen Schnitt C. Den Satzspiegel durch den Goldenen Schnitt zu ermitteln, dann jedoch damit zu experimentieren und ihn als Ebene aus der Seite heraus zu nehmen folgt wieder dem Konzept »Aufbrechen klassischer Elemente durch eine experimentelle, moderne Umsetzung«.
Die Seitenränder sind bei der transparenten Fläche B der allgemeinen Seiten umlaufend 3 mm, auf den alleinstehenden Textseiten A sind die Ränder der Lesefreundlichkeit angepasst (mehr Abstand zum Bund und am Seitenende). Der Berliner Designer und Schriftentwerfer Erik Spiekermann ist für seine Verdienste im Bereich Grafik Design mit dem Titel ‘Honorary Royal Designer for Industry’ ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 29. November 2007 in London statt. Die Auszeichnung wird von der britischen Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures & Commerce (RSA) in London vergeben.
Die britische Institution RSA hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1754 der Förderung innovativer und kreativer Strömungen in der Gesellschaft verschrieben. Die engagierten und innovativen Förder-Programme und Projekte der RSA gelten weltweit als vorbildlich. Die Auszeichnung ‘Royal Designer for Industry’ (RDIs) ist die höchste britische Auszeichnung in diesem Bereich. Sie wird seit 1936 jährlich von der RSA an britische Designer verliehen, die mit außergewöhnlichen ästhetischen wie funktionalen Arbeiten das Industriedesign nachhaltig beeinflusst haben. Daneben vergibt die RSA den Titel ‘Honorary Royal Designer for Industry’ (HonRDIs) an bedeutende internationale Design-Persönlichkeiten. Preisträger Erik Spiekermann befindet sich hier in bester Gesellschaft: Unter den von der RSA ausgezeichneten Designern finden sich weltberühmte Design-Stars wie die Möbel- und Produktdesigner Mario Bellini und Ettore Sottsass, der Schuhdesigner Manolo Blahnik, Lichtdesigner Ingo Maurer, die Modeschöpfer Yohji Yamamoto und Issey Miyake, Industrie-Designer Dieter Rams und der Zeichner Jean Jacques Sempé.
Der Designer und Schriftentwerfer Erik Spiekermann zählt weltweit zu den renommiertesten Persönlichkeiten der Branche. 1979 gründete Spiekermann MetaDesign, das er bis zu seinem Ausscheiden 2001 zum größten deutschen Designunternehmen aufbaute. Die von Spiekermann für die Deutsche Bahn entwickelte Schriftfamilie DB Type erhielt im vergangenen Jahr den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. 2007 wurde Spiekermann zudem in die European Designers Hall of Fame aufgenommen.
SpiekermannPartners ist die Branding- und Designagentur von Erik Spiekermann, Fabian Rottke, Ralf Weißmantel, Susanna Dulkinys und Marianne Schuler. Die international agierende Designagentur mit Büros in Berlin, London und San Francisco arbeitet für Auftraggeber wie Bosch, Birkhäuser Verlag, Die Bahn, Gravis, Lufthansa, n-tv, Nokia, Messe Frankfurt, Pioneer Investments und RWE an Corporate-Design-Systemen, Zeitschriften-Layouts und Exklusivschriften.
Durch abstrahierte Bilder, bildergenerierende Muster oder bildhafte Typografie bekommt das Theater/Festival eine eigene, unverwechselbare Bildsprache. Der Charakter wird kommuniziert und der Betrachter wird aufgefordert sich mit der Thematik auseinander zu setzen. 2.5 Festivalportrait
2.5.1 Das Festival
Die EURO SCENE LEIPZIG
Das Festival EURO SCENE LEIPZIG wurde im Jahr 1991 gegründet und findet jährlich im November statt. Es bringt experimentelles Theater und innovativen Tanz aus ganz Europa nach Leipzig und gehört zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt. Die EURO SCENE LEIPZIG ist das einzige Festival für zeitgenössisches Theater und modernen Tanz in den neuen Bundesländern und gehört zu den wichtigsten seiner Art in Europa.
Die EURO SCENE LEIPZIG zeigt die aktuellsten Entwicklungen in der europäischen Tanz- und Theaterszene und präsentiert jährlich etwa 15 verschiedene Gastspiele mit insgesamt rund 25 Vorstellungen in ca.. 9 verschiedenen Spielstätten. Dazu gehören die Bühnen von Schauspiel und Oper ebenso wie die der freien Szene und ungewöhnliche, neu zu entdeckende Orte. Die Dauer beträgt jeweils 6 Tage (Dienstag bis Sonntag). Das Publikum reicht von zahlreichen Studenten über die gebildete Mittelschicht bis hin zu vielen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Neben den Leipzigern kommen immer mehr Zuschauer aus der Umgebung, anderen deutschen Städten und dem Ausland. Außerdem ist das Festival ein fester Anlaufpunkt für nationale und internationale Fachkollegen.
Programmauswahl
Wichtige Kriterien für die Auswahl der Künstler sind: hohe Professionalität, internationale Qualität, Innovation, äußerst individuelle künstlerische Handschriften, Mut zum ästhetischen Experiment. Die EURO SCENE LEIPZIG spürt neue Tendenzen auf, bekennt sich zu zeitbezogenen und sozial engagierten Themen, ist Drehscheibe zwischen West- und Osteuropa und überschreitet Genregrenzen. Vor allem sollen die Inszenierungen menschlich berühren, aufregen, aber auch aufstören, Denkanstöße und Diskussionsstoff geben. Dabei setzt sich das Festivalprogramm sowohl aus »großen Namen«, den bereits durchgesetzten Regisseuren und Choreografen der internationalen Theater- und Tanzszene, als auch vor allem aus jungen, zu entdeckenden und zu fördernden Compagnien zusammen. Die eigenen künstlerischen Kräfte der Stadt werden punktuell in das internationale Geschehen einbezogen. Zu einem der Festivalhöhepunkte entwickelte sich der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« in der Konzeption von Alain Platel aus Gent/Belgien, der seit 1997 zumeist biennal im Foyer des Schauspielhauses auf dem schon legendären runden Tisch stattfindet. Die EURO SCENE LEIPZIG wählt seit einigen Jahren jeweils ein Motto oder thematische Schwerpunkte, um die Gastspiele zu konzentrieren und das Angebot eines »Gemischtwarenladens« zu vermeiden. So lauteten die Überschriften zum Beispiel »Leibesvisitationen« (2001), »Wurzeln & Visionen« (2002), »Die Liebe – Chance der Unmöglichkeit« (2003), »Das Eigene im Gefüge« (2004), »Wahlverwandtschaften« (2005) und »Konsonanzen – Dissonanzen« (2006). Ein Rahmenprogramm mit Gesprächen, Workshops und Filmen ergänzt jeweils das Festival.
Struktur, Team und Etat
Die EURO SCENE LEIPZIG wird veranstaltet vom »Sächsischen Verein zur Förderung des kulturellen Austauschs nationaler und internationaler Tanz- und Theatergruppen e. V.«. Das Team besteht aus zwei Festangestellten (Geschäftsführerin und künstlerische Direktorin, Verwaltungsleiterin) sowie zeitbedingten Honorarkräften (Assistenz, Presse, Technische Leitung, Grafiker, Sekretariat/Werbung). Der jährliche Gesamtetat beträgt derzeit etwa 620.000,00 EUR. Darin enthalten sind alle Kosten der Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Festivals, so die Compagniekosten, Mieten für Spielstätten, Personal- und Bürokosten, Technikanmietungen usw. Dies ist für ein internationales Festival dieser Größe ein recht bescheidener Etat, der zudem jährlich immer wieder Kürzungen ausgesetzt ist und keinerlei Planungssicherheit gibt. Das Festival wird finanziert durch die Stadt Leipzig, den Freistaat Sachsen und den Deutschen Bühnenverein Landesverband Sachsen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert 2004-06. Hauptpartner ist 2004-08 das BMW Werk Leipzig. Weitere Sponsoren sind das Hotel Holiday Inn Garden Court, Leipzig, und die Deutsche Lufthansa. Hinzu kommen gastspielbedingte Unterstützungen vom Goethe- Institut, München, von Stiftungen und kulturellen Ländervertretungen, z.B. Botschaften.
Netzwerkarbeit
Die nationalen und internationalen Kontakte sind außerordentlich vielfältig. Das Festival ist seit 1992 Mitglied im IETM (Informal European Theatre Meeting, Sitz Brüssel), dem wichtigsten Netzwerk für freies Theater in Europa mit rund 450 Mitgliedern, und leistet dabei eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation für die Stadt Leipzig, den Freistaat Sachsen und die neuen Bundesländer. Weiterhin ist die EURO SCENE LEIPZIG einer der elf Co-Partner des Deutschen Produzentenpreises für Choreografie, eines der wichtigsten Fördermodelle für die zeitgenössische Tanzkunst in Deutschland, sowie aktives Mitglied im ITI (Internationales Theaterinstitut) – Zentrum Bundesrepublik Deutschland, Berlin. Seit Herbst 2006 gehört die Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff dem ITI-Vorstand an. Die EURO SCENE LEIPZIG gehört seit 2002 zu den sechs Co-Veranstaltern der Tanzplattform Deutschland (mit Institutionen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, München und Stuttgart), des bedeutendsten Festivals für innovativen Tanz der Bundesrepublik. Die Tanzplattform Deutschland ist ein Ereignis von internationalem Rang und wird alle zwei Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. Der »Sächsische Verein zur Förderung des kulturellen Austauschs nationaler und internationaler Tanz- und Theatergruppen e. V.« wurde, bedingt durch das große Renommee der EURO SCENE LEIPZIG, mit der Organisation und Durchführung der Tanzplattform Deutschland 2002 beauftragt. Unter der Projektleitung von Ann-Elisabeth Wolff und Co-Direktion von Michael Freundt, langjähriger Mitarbeiter der EURO SCENE LEIPZIG, fand erstmals eine Tanzplattform in den neuen Bundesländern statt. Über 350 Veranstalter und Journalisten aus aller Welt sowie 35 Vertreter von Goethe-Instituten kamen vom 06.-10.02.2002 nach Leipzig und erlebten 24 Choreografien in rund 45 Vorstellungen.
Der künstlerische Beirat
Im Jahr 1995 wurde ein künstlerischer Beirat gegründet, dem 5-6 international bekante Fachleute für zeitgenössisches Theater angehören. Die Mitglieder üben beratende Funktion aus und vertreten das Festival auf internationaler Ebene. Der Beirat besteht seit 2007 aus folgenden Kollegen:
Sigrid Gareis
Künstlerische Leiterin – Tanzquartier Wien
Maria Magdalena Schwaegermann
Künstlerische Leiterin – Zürcher Theater Spektakel
Tilmann Broszat
Künstlerischer Leiter SPIELART Festival, München
Rolf Dennemann
Künstlerischer Leiter – off-limits Dortmund
Klemens Wannenmacher
Berufscoaching und Kulturberatung –
Rotterdam 2.5.2 Das Thema 2008: »Spaltungen«
Die EURO SCENE LEIPZIG, die laut der Wochenzeitung DIE ZEIT zu »den besten deutschen Bühnenfestivals« gehört, findet vom 06. – 11. November 2008 zum 18. Mal statt. Unter dem Motto »Spaltungen« stellt das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters Fragen nach Reibungsflächen und Bewusstseinsspaltungen. Dabei dringt es in Zwischenwelten der unterschiedlichsten Art. Zu sehen sind insgesamt 12 Gastspiele aus 9 Ländern in 27 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Die Bandbreite der Produktionen umfasst Tanz- und Sprechtheater sowie Zwischenbereiche performativer Kunst und musikalische Bühnenformen. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.
Der Begriff »Spaltungen« steht vor allem für neue Möglichkeiten und den Aufbruch sowohl im gesellschaftlichen als auch im individuellen Bereich. »Dabei spielen die durch Fremdeinwirkung hervorgerufenen Verunsicherungen und Identitätsverluste ebenso eine Rolle wie die freiwerdenden Energien und neuen Kräfte«, so Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff. Die Gastspiele zeigen ein breites Spektrum von Spaltungen, sei es zwischen Politik und Macht, Historie und Gegenwart, Leben und Tod. Immer sind es jedoch Situationen oder Prozesse, die sich in ihrer Zwiespältigkeit und Irrationalität dem Blick einer auf Oberflächenwirkung ausgerichteten Welt normalerweise entziehen.
Gisèle Vienne, Shootingstar der französischen Theaterszene, eröffnet das diesjährige Festival mit dem Stück »Kindertotenlieder«. Sie bringt in einer melancholisch-beängstigenden, aber auch abstrakt-spielerischen Form das Thema des Todes und der Kindesmisshandlung faszinierend aktuell auf die Bühne. Rolf Dennemann, Mitglied des künstlerischen Beirats der EURO SCENE LEIPZIG und Leiter des Festivals off limits, Dortmund, wählte dieses Stück als Beitrag seiner Carte blanche. Die »weiße Karte« wurde 2006 erstmals vergeben und geht an ein jährlich wechselndes Beiratsmitglied, um durch einen anderen ästhetischen Blick das Programm zu bereichern.
Zum Abschluss des Festivals gibt es ein Wiedersehen mit der Compagnie Emio Greco | PC aus den Niederlanden. Nach dem überwältigenden Erfolg bei der EURO SCENE LEIPZIG 2005 zeigt sie nun das berauschende Tanzstück »Hell« (»Hölle«), in dem Emio Greco – inspiriert durch »Die Göttliche Komödie« von Dante Alighieri – imaginäre Orte menschlicher Dimensionen zwischen Himmel und Hölle erforscht.
Dazwischen reihen sich weitere Höhepunkte ein: »Hey girl!«, Körpertheater in faszinierenden Klang- und Installationsräumen der Socìetas Raffaello Sanzio, Italien, »Svadbe i su?enja« (»Hochzeiten und Gerichtsprozesse«), ein Theaterstück des kroatischen Spitzenregisseurs Branko Brezovec, »Both sitting duet« (»Beide sitzen Duett«), eine weltweit sehr erfolgreiche Performance von Jonathan Burrows & Matteo Fargion, England, und »Cekarna« (»Wartesaal«), ein Tanztheaterstück von Farma v jeskyni, Tschechische Republik, das auf dem ehemaligen Güterbahnhof Engelsdorf einen historisch authentischen Aufführungsort in Leipzig gefunden hat.
Weitere Gastspiele kommen aus Irland, Polen, Berlin und Dortmund. Und schließlich findet zum 8. Mal der beliebte Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« nach einer Konzeption des bekannten flämischen Choreografen Alain Platel statt. Schon jetzt liegen 63 Bewerbungen vor. Die künstlerische Leitung liegt erstmals in den Händen von René Reinhardt, Leipzig.
Das Festival wird von einem Rahmenprogramm flankiert, zu dem Filme, Gespräche und ein Workshop gehören. Besonders hervorzuheben ist die Aufführung des gewaltigen Filmzyklus’ »Tragedia Endogonidia« von Romeo Castellucci, Regisseur der Socìetas Raffaello Sanzio. Dieses elfteilige Werk wird während des Festivals komplett an einem Tag zu sehen sein. Außerdem findet eine Podiumsdiskussion zum Festivalthema »Spaltungen« mit vier namhaften Persönlichkeiten statt, darunter Gordana Vnuk, künstlerische Leiterin des Festivals Eurokaz, Zagreb, Prof. Fritz Siemsen, bekannter Physiker der Universität Frankfurt/Main, und Wolfgang Schilling, Theaterkritiker bei MDR FIGARO, moderiert vom Theaterwissenschaftler Prof. Günther Heeg, Universität Leipzig. Grafikdesign ist die Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen Medien, die durch ihre Darstellung anderen Menschen etwas mitteilen. Dabei kommen vielfältige künstlerische Materialien, Energien und technische Mittel zum Einsatz.
Der Begriff Grafikdesign wurde von William Addison Dwiggins (* 1880; x 1956) 1922 geprägt. Vorher waren Drucker, Typografen, Schriftsetzer, Grafiker und Designer oft ein und dieselbe Person. Heute sind Grafik, Design und Visuelle Kommunikation eine Untergruppe des Kommunikationsdesigns.
Grafikdesign ist relativ fest mit den Anforderungen moderner Gesellschaften verankert. Schwerpunkte sind Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kommunikationsaufgaben von Wissenschaft und Kultur. Die Entwicklung des Grafikdesign ist jedoch nicht überall an die Industrielle Revolution gekoppelt. So hatten zum Beispiel in Frankreich soziales und politisches Engagement (nach der Studentenrevolte 1968) und (Plakat-)Kunst einen sehr starken Einfluss (u.a. Toulouse-Lautrec, später auch polnische Plakatgestalter, die in Frankreich arbeiteten).
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen] 1 Berufsbezeichnung 2 Tätigkeitsfelder 3 Siehe auch 4 Literatur 5 Weblinks
Berufsbezeichnung [Bearbeiten]
Die nicht geschützte Berufsbezeichnung Grafikdesigner/-in ist eine Spezifizierung des Begriffs Designer. Der Grafikdesigner unterscheidet sich somit vom Industrie-, Mode-, Foto- und Webdesigner. Einen Diplomgrad – z.B. Diplom-Designer/-in bzw. Dipl.-Des. (FH) – darf nur führen, wem dieser akademische Grad nach einem erfolgreich absolvierten (Fach-)Hochschulstudium verliehen wurde.
Tätigkeitsfelder [Bearbeiten]
Neben den klassischen Printmedien wie Zeitschriften und Büchern sind seit Ende der 1980er Jahre vermehrt elektronische Medien mit interaktiven Eigenschaften die Anwendungsgebiete des Grafikdesigns. Mögliche Tätigkeitsfelder beim Grafikdesign sind Typografie, Illustration, Fotografie, Druckgrafik, DTP (Desktop publishing), Werbung, Branding, Corporate Design als Teilbereich der Corporate Identity, Ausstellungen, Film etc.
Das klassische Grafikdesign beschränkt sich seit einigen Jahren nicht mehr nur auf das Gestalten von und mit grafischen Formen. Deshalb wird zunehmend der Begriff Kommunikationsdesign als ein Oberbegriff angenommen, der neben der Visuellen Kommunikation auch noch die Verbale und die Audiovisuelle Kommunikation beinhaltet.
In Werbeagenturen ist der Grafikdesigner zuständig für die grafische Umsetzung und der Art Director oder der Creative Director entwickeln in der Regel die Konzeption (also die Idee) einer Arbeit.
Siehe auch [Bearbeiten] Visuelle Kommunikation Grafik, Graphic Effects, Informationsdesign, Corporate Design, Mediendesign Signet, Firmenlogo, Character-Design, Eyecatcher, Blickfang Typografie Computervisualistik Vektorgrafik und Rastergrafik
Literatur [Bearbeiten] Quentin Newark: Was ist Grafikdesign? Stiebner, München 2006, ISBN 978-3-8307-1318-0 Der Blick hinter die Kulissen des Grafik-Designs, Ganter-Verlag, Pforzheim 2005, ISBN 3-933929-02-4 Markus Stegmann und René Zey: Das Designlexikon, Directmedia Publishing, Berlin 2004 A History of Graphic Design, Phillip B. Meggs, USA, ISBN 0-471-29198-6 engagement & grafik design, Hrsg.: NGBK / Berlin 2000, ISBN 3-926796-62-6 Typographie – wann wer wie, Hrsg.: Friedrich Friedl, Nicolaus Ott, Bernard Stein; Könemann (1998), ISBN 3-89508-473-5 just posters, Hrsg.: sandy k. / Stuttgart (2001) ISBN 3-929085-75-5 just posters Illustrative Elemente lassen auf ein junges, modernes Theater schließen. Diese Cover sind meist interessant und wecken die Aufmerksamkeit des Betrachters, passen jedoch nicht immer zum Theater und können leicht jugendlich wirken. Man wird aufgefordert sich damit zu beschäftigen.
Isabelle Gehrmann, born in 1979 in Kaiserslautern, Germany is a graphic designer. She works across various media: from books, posters, illustrations and typefaces to corporate designs and identities.
After her final high school examination in 1999 she studied architecture at the University of Kaiserslautern. In 2002 Isabelle moved to Mainz, Germany, to study graphic design. She graduated (diploma) at the University of Applied Sciences Mainz in July 2007.
In 2005 she founded the design studio A HUNDRED DOLLARS AND A DOG with graphic designer Stefan Ruetz.
Isabelle works directly to clients, but also freelances for studios. If you are interested in working with her, then please get in contact.
Internships
June 1994 Pfalztheater / Bühnenbau (Kaiserslautern / set design)
February 1998 Pfalztheater / Dramaturgie (Kaiserslautern / dramaturgy)
January to March 2000 Fotosatz Burkhart (Erlenbach / graphic design)
October to February 2004/2005 Fertigungsbureau (Hanau / graphic design, editorial design)
April to September 2005 Xnografics (Barcelona / graphic design, illustration)
Award
July 2007 red dot design award «A Book about Apparel»
Collaborators & Friends
A Hundred Dollars and a Dog
Avalancha
Fertigungsbureau
Media Galore
Stefan Ruetz
Xnografics
Stefan Ruetz, born in 1980 in Munich, Germany, is a graphic designer and typographer.
After his final high school examination in 2000 he studied arts at the Freie KunstWerkStatt in Munich. In 2003 Stefan moved to Mainz, Germany, to study new media design. At an internship in Barcelona, Spain, in 2005 he found his love for graphic design & typography and changed to studies in graphic design back in Mainz, where he graduated (diploma) in December 2007.
Since 2005 he mostly works with graphic designer Isabelle Gehrmann as Carte Blanche Design Studio on print based projects in the cultural sector including record sleeves & music industry based work, editorial and book designs, corporate designs and a variety of other projects.
Stefan lives and works in Hamburg, Germany. He works directly to clients, but also freelances for studios. If you are interested in working with him, then please get in contact. He speaks german, english, spanish and soon french.
Awards
– 2009 ADC – New York (Art Directors Club / Cube)
– 2008 DDC – Gute Gestaltung 09 (Deutscher Designer Club / Award)
– 2008 ADAA (Adobe Design Achievement Awards / Honorable Mention)
Publications
– UNO 23
– Werkbericht #4
– NEO 2 / Issue 51
– Werkbericht #8
Internships
– July to September 2002 / Deco Conception Styling (Munich, Duesseldorf – shop design)
– December 2002 to March 2003 / Ruetz Technologies (Munich – web design)
– May to September 2005 / Avalancha (Barcelona – graphic design, editorial design)
Collaborators & Friends
– A Hundred Dollars and a Dog
– Avalancha
– Carte Blanche Design Studio
– Ipsum Planet
– Isabelle Gehrmann
– Media Galore
– Neo 2
– Xnografics
Contact
+49 (0)40 53029346
About this Site
1. The random pictures change every 20plus seconds. If you want to see them all – lean back & relax.
2. No – I'm neither the guy with the huge muscles nor the one in the blue working overalls.
3. The grey moped with the apple sticker is not mine. I found it in Paris next to Centre Pompidou.
4. Click on INFORMATION (at the Selected Works) to get to the top of the page.
5. If the text is to small for you hold the key «Strg» & press «+» / hold «Apple» & press «+» to enlarge it.
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»Die Menschen gehen ins Theater, um mitgerissen, gebannt, beeindruckt,
erhoben, entsetzt, ergriffen, gespannt, befreit, zerstreut, erlöst, in Schwung gebracht, aus ihrer eigenen Zeit entführt, mit Illusionen versehen zu werden. All dies ist so selbstverständlich, daß die Kunst geradezu damit definiert wird, daß sie befreit, mitreißt, erhebt und so weiter. Sie ist gar keine Kunst, wenn sie das nicht tut«
Bertolt Brecht:
Über experimentelles
Theater (1939) 1.1 Was bringt mich
zu diesem Thema?
Es ist spannend für kulturelle Einrichtungen zu arbeiten, da sich das Grafikdesign interessant mit dem künstlerisch-kreativen Einfluß des ”Kunden“ vermischen kann und dadurch neue, experimentellere Arten/Wege des Grafikdesign entstehen können.
Bei der Suche nach diesem Austausch bin ich auf die Schauspielkunst gestoßen, das Theater hat einen größeren Abstand zum klassischen Grafikdesign als Malerei, Grafik oder Fotografie jedoch handelt es sich noch um visuelle Wahrnehmung. Musik hingegen ist freier interpretierbar und bietet nicht den rein visuellen Austausch.
Das Festival EURO SCENE LEIPZIG zeigt experimentelles Theater und innovativen Tanz aus ganz Europa und ist somit der ideale ”Kunde“ für meine Diplomarbeit.
1.2 Was soll sich verändern?
Beim Betrachten der Programmhefte für Theater fällt auf, dass die Gestaltung nicht auf das Wesen des Theaters und den Charakter des Hauses/Festivals eingeht. Würde man die Inhalte durch andere Themen ersetzen, eignet sich die Gestaltung ebenso für einen Reisekatalog oder eine Fernsehzeitschrift. Bei Theater handelt es sich jedoch um eine Form von Kunst, deshalb sollte die Gestaltung sowohl auf diese Kunstform an sich als auch auf den Charakter des Hauses/Festivals eingehen und beides positiv unterstützen. 2.1 Definition
»Theater (von griech.: ??????? (be)schauen; bewundern; mit Interesse, bewundernd, staunend oder verwundert betrachten, daraus griechisch ???????, lateinisch theatrum) ist die Bezeichnung für eine szenische Darstellung eines inneren und äußeren Geschehens als künstlerische Kommunikation zwischen Akteuren (Darstellern) und dem Publikum. Mit dem Wort Theater kann das Gebäude gemeint sein, in dem Theater gespielt wird, oder der Prozess des Theater-Spielens, oder auch allgemein eine Gruppe von Menschen, die ein Theater aufführen, also eine Theatergrupe.«
2.2 Das Wesen
Als Minimalformel von Theater kann gelten: A spielt (B) und C schaut zu (und beide haben ein Bewusstsein von ihren Rollen als Spieler und Zuschauer). Das bedeutet vor allem: zum Theater gehört ein Publikum. Theater ohne Publikum ist kein Theater. Das Publikum kann in einer live-Aufführung diese teilweise beeinflussen (Zustimmung und Ablehnung).
Theater ist eine Sparte der Kunst und deshalb frei.
Aufgrund der kollektiven Rezeption und des live-Charakters, also dem transitorischen Element von Aufführungen steht es in besonderer Nähe zur (realen) Gesellschaft: Theater erzählt über Menschen, über das Leben. Die Zuschauer können wiedererkennen und Neues entdecken. Ein Bühnengeschehen kann bestätigen oder konterkarieren, kann neue Perspektiven eröffnen, den Blick für Alternativen schärfen.
Die Diskussion von Gesellschaft als Spiel auf der Bühne hat zu allen Zeiten und in unterschiedlicher Ausprägung überall auf der Welt stattgefunden. Und sie findet auch heute noch statt, besonders in Deutschlands auf der Welt einzigartigen Theaterlandschaft. Doch dieses Spiel ist auch immer wieder (Mächtigen) ein Dorn im Auge.
Die Kunstform Theater spricht, z.B. durch ihre Symbolik, intellektuell an, wirkt durch die Bilder aber auch ins Unterbewusste. Insofern ist Theater ein ganzheitliches, plurimediales (live-)Ereignis - eine Besonderheit aller Aufführungskünste. Der Schauspieler (oder die Schauspielerin) versinnlicht in den illusionistischen und epischen Theaterformen auf der Bühne eine Figur (spielen, wurde besonders im 18./19. Jahrhundert als ”lügen“ verstanden) und diese Rolle soll - jedenfalls im bürgerlichen Illusionstheater - dem Zuschauer realistisch, glaubhaft erscheinen. Die Mittel, die eingesetzt werden müssen, um ein Publikum zu erreichen, zeitgemäß sein. Sie sind daher auch von regionalen Gegebenheiten abhängig.
2.3 Daten & Fakten
der Speilzeit 2005/2006
aller Theater in Deutschland
Spielstätten: 793
Personal: 38.210
Veranstaltungen: 14.5127
Besucher: 20.739.261
Einnahmen: ca. 2.000.000.000 Euro 2.4 Konkurrenzanalyse
Zu Beginn der Arbeit stand eine umfangreiche Recherche im Vordergrund.
Welche Theater und Theaterfestivals gibt es? Wie charakterisieren sie sich, was sind ihre Inhalte? Was gibt es für Erscheinungsbilder – gibt es Tendenzen?
Zum Recherchematerial zählte eine große Menge an Programmheften und Informationsmaterial von über 50 europäischen Theatern und zahlreichen europäischen Tanz- und Theaterfestivals.
Festivals:
• Steirischer Herbst
• Wiener Festwochen
• Zürcher Theaterspektakel
• Off - Limits Dortmund
• International Dance Festival Ireland
• Festival D‘Automne à Paris
• Holland Dance Festival
• Festival D‘Avignon
• La Bati Festival de Genève
• Münchner Opernfestspiele
• Spielart
• KunstenFestivaldesArts
• Hellsinki Festival
Theater:
• Luzerner Theater
• Bayrisches Staatsschauspiel München
• Schauspiel Frankfurt
• Theater am Neumarkt Zürich
• Theater Basel
• Anhaltisches Theater Dessau
• Oper Frankfurt
• Staatstheater am Gärtnerplatz München
• Theatre National Du Luxemburg
• Nederlands Kammerkoor
• Staatsoper Stuttgart
• Staatsoper Hannover
• Hans Otto Theater Potsdam
• Oldenburgisches Staatstheater
• Festspielhaus Baden-Baden
• Staatstheater Nürnberg
• Koninklijke Schouwburg Den Haag
• Deutsches Theater Berlin
• Schauspiel Hannover
• Staatsoper Hannover
• Theater Bielefeld
• Komische Oper Berlin
• Meerwart Theater
• Baadisches Staatstheater Karlsruhe
• Theater Bellevue
• Vredenburg Utrecht
• Staatstheater Mainz
• Gessner Allee Zürich
• hal 4 Rotterdam
• Theater Winterthur
• Hetveem Theater Amsterdam
• Korzo Den Haag
• Kammerspiele München
• Nordharzer Städtebundtheater
• Schauspielhaus Zürich
• Staatstheater Darmstadt
• Burgtheater Wien
• Semperoper Dresden
• Staatstheater Kassel
• Stadsschouwburg Amsterdam
• Theater Aachen
• Königlich-Tschechisches Landes und
Nationaltheater
• Theater Freiburg
• Theater Ulm
• Theater Heilbronn
• Theater Kiel
• Théâtre National de Strasbourg
• Wiener Staatsoper © Wikipedia Design [d??za?n] (dt.: ”Gestaltung“) bedeutet meist Entwurf oder Formgebung. Es ist ein Lehnwort aus dem Englischen, das wiederum aus dem lateinischen designare = (be)zeichnen abgeleitet ist und in viele Sprachen Eingang gefunden hat.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen] 1 Begriff 2 Pluralismus und Design 3 Design orientiert sich am Menschen 4 Prozesshaftigkeit von Design 5 Design nutzt vielfältigstes Wissen 6 Funktionen von Design
o 6.1 Funktionen für den Körper
o 6.2 Funktionen für den Verstand und die Psyche 7 Die freie Anwendungsphase 8 Weiterreichende Konsequenzen von Design 9 Theoretische Grenzen des Designs 10 Designdisziplinen 11 Siehe auch 12 Literatur
o 12.1 Zeitschriften
o 12.2 Lehrmaterial 13 Weblinks 14 Einzelnachweise
Begriff [Bearbeiten]
Im Englischen und Französischen bedeutet design ”Gestaltung“ oder ”Entwurf“, während das italienische disegno (deutsch: Zeichnung, Plastik) stärker einen erprobenden Vorgang betont, ähnlich dem spanischen diseño. Im Gegensatz zum deutschen Sprachgebrauch, der eher auf formal/künstlerische Aspekte abzielt und den Designbegriff weitgehend verdinglicht, umfasst der angelsächsische Begriff design auch technisch-konstruktive Anteile der ”Gestaltung“.
Im Deutschen ist die Bezeichnung ”Design“ als Bezeichnung für den Prozess des bewussten Gestaltens vor allem einer Fachszene geläufig. Im Verlauf der jüngeren Designgeschichte wurde er Bestandteil des allgemeinen Sprachgebrauchs. Hier dient er häufig als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Eigenschaften eines realen oder virtuellen Objektes, einer Dienstleistung oder Marke. Design wird damit entgegen dem Selbstverständnis der Designer immer noch als Applikation, als ”add on“ missverstanden, das vor allem ästhetischen Regeln zu folgen habe. Tatsächlich ist der Designprozess in seiner Praxis weitgehend wertneutral. Seine Ergebnisse sind stets vorläufig: andere Designprozesse können verbessern, überholen oder in Frage stellen. Die Ausweitung des Designbegriffes, seine Öffnung zu verschiedenen Lebensbereichen, die seit den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zu beobachten ist, führte weltweit zu einem verstärkten Interesse an den Ergebnissen des Designvorganges und bewirkte zugleich eine stärkere Unschärfe des Begriffs. Den Wandel des Designbegriffs kritisiert ein Teil der in den Designprozess Involvierten als ”Inflationierung“. Tatsächlich hat sich nicht nur der Sprachgebrauch gewandelt, vor allem die Anwendungsbereiche von Designprozessen haben sich vermehrt.
Im Qualitätsmanagement versteht man nach der ISO-Norm die Formung des Produktionsprozesses (im weitesten Sinne) als ”Designprozess“. Diese Anwendung des Begriffes geht offensichtlich auf die englische Wortbedeutung zurück. Der Designprozess spielt eine wesentliche Rolle zur Qualitätssicherung. Verwirrend wird der Begriff ”Design“ besonders, wenn der Prozess des Produktdesigns betrachtet wird. Es gilt hier vom Design (des Prozesses) beim Design (des Produktes) zu sprechen.
Pluralismus und Design [Bearbeiten]
Anders als bei eindeutigen Wissenschaften wie etwa der Mathematik kann die Perspektive, das Tätigkeitsfeld oder die ”Disziplin“ Design nicht auf einen allgemein anerkannten Nenner gebracht werden. Vor allem muss besonders im Design (noch) stark zwischen Theorie und Praxis unterschieden werden. Schließlich liefert die Designtheorie bislang kaum konkrete Anhaltspunkte, die in der Praxis genutzt werden können, so dass die praktisch agierenden Designer in der Tat sehr ungebunden von einer Theorie arbeiten, sich dabei jedoch trotzdem an empirischen Erkenntnissen, Konzepten und teils logischen Systemen orientieren. Hinzu kommt in der Praxis eine Instanz für Entscheidungen, die oft als ”Intuition“ bezeichnet wird.
Die Theorie beschäftigt sich folglich auf einer anderen Ebene mit Design und entwickelt Modelle, um die Designpraxis zu erfassen oder zu erklären. Weiterhin ist sie darum bemüht, Erkenntnisse zu gewinnen, die in der Praxis der Zukunft genutzt werden könnten.
Vereinfacht kann man sagen, dass es nur eine Praxis gibt, jedoch viele theoretische Modelle zum Design. Die Praxis arbeitet einfach auf ihre Effizienz hin und nimmt kaum Rücksicht darauf, welche disziplinären Grenzen sie durchbricht. Die Theorie hingegen muss notwendigerweise gewisse Verallgemeinerungen schaffen oder Phänomene auf eine begriffliche Ebene bringen, wodurch eben theoretische Modelle entstehen. Diese sind immer auch mit ”Grenzen“ der Beschreibbarkeit verbunden.
Diese Einleitung ist wichtig, da erstens die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis erkannt werden sollte und zweitens, um die Einbindung verschiedener theoretischer Modelle zu legitimieren. Schließlich kann ein Artikel wie dieser nur theoretische Reflexion sein.
Design orientiert sich am Menschen [Bearbeiten]
Design orientiert sich am Menschen und seinen vielfältigen Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse reichen von körperlichen und psychischen Bedürfnissen bis hin zu Anforderungen des menschlichen Verstands an die gegenständliche Umwelt. Design folgt dabei nicht allein selbst gesetzten Regeln und Intentionen, sondern muss sich vor allem mit den Interessen jener Gruppen oder Personen auseinandersetzen, denen das Design dienlich sein soll. Dadurch ist Design und sind die Entwürfe vor allem zweckorientiert. In der Designtheorie wurde dafür der Begriff der Funktionalität geprägt. Nicht zuletzt durch seine Zweckorientierung unterscheidet sich Design von der Kunst.
Prozesshaftigkeit von Design [Bearbeiten]
In der traditionellen Sichtweise stellt am Beginn eines Entwicklungsprozesses die Analyse des Vorgefundenen und der Anforderungen an ein innovatives Konzept. Auf die Analyse folgt die Konkretisierung eines Konzepts. Das Konzept des Designers definiert bereits erste Ideen zur Beschaffenheit eines Systems oder Objekts. Dabei wählt der Designer die Mittel aus, die ihm zur Erfüllung der Zwecke geeignet erscheinen und kombiniert diese systematisch.
Die neuere Design-Theorie sieht Analyse und Synthese eher als Einheit. Konzepte wie ”Doing for the sake of knowing“ oder ”Analysis through synthesis“, eingeführt von Donald A. Schön und konkretisiert von Henrik Gedenryd, erklären Design eher als hermeneutischer Zirkel denn als Abfolge von Analyse und Konkretisierung.
Dadurch, dass der Mensch unter anderem ein körperliches ”Sinnwesen“ ist, also nur über physische Mittel, vor allem über die Sinne, mit der Umwelt interagieren kann, muss notwendigerweise jedes Design letztlich physisch und räumlich werden – zu einem Objekt, das auf den Körper einwirken oder von dessen Sinnen erfasst werden kann. So bedürfen Design-Objekte und auch -Systeme letztlich einer Gestalt, die in der konkreten Entwurfsphase definiert wird. Zuletzt wird der Entwurf in die Umwelt implementiert: er wird beispielsweise in industrieller Serienproduktion hergestellt, vermarktet und verkauft.
Design nutzt vielfältigstes Wissen [Bearbeiten]
Konzepte und Objekte, die für den Menschen geschaffen sind, besitzen vielschichtige Eigenschaften. In der Praxis werden für die Entwicklung von solchen Konzepten und Objekten unterschiedlichstes Wissen oder Elemente benutzt, die aus designtheoretischer Sicht nicht spezifisch für das Design sind. Die meisten industriell hergestellten Objekte bedürfen beispielsweise der Mitwirkung von Technikern, Ingenieuren und Marktstrategen, um aus der Konzeptrealität in die Marktrealität einzutreten. Die Designtheorie beschränkt ihren Fokus jedoch lediglich auf designspezifische Aspekte. Zwar ist die Verknüpfung etwa von Ingenieurswissen, soziologischem und psychologischen Erkenntnissen für die Theorie interessant, jedoch sind technische Motoren, Erkenntnisse über Gruppenverhalten oder tiefenpsychologische Modelle für sich genommen keine Gegenstände, die spezifisch für das Design wären. In der Praxis werden diese und viele andere Elemente jedoch von den Designern genutzt und in umfangreichere Konzepte und Systeme für den Menschen mit einbezogen. Hier zeigt sich, dass die Designpraxis vielfältigstes Wissen unterschiedlichster Herkunft nutzt. Das Design entwickelt eine übergeordnete Syntax, eine Ordnung, um auf den Menschen zu wirken.
Funktionen von Design [Bearbeiten]
Geht man von einer Betrachtung aus, die eher phänomenologisch ist, lassen sich die Funktionen von Design kaum katalogisieren. Schließlich gibt es im Grunde ebenso viele Funktionen wie menschliche Bedürfnisse und Individuen. Hinzu kommen zeitliche Aspekte, da sich die Menschen als Individuen oder als Gruppen stetig verändern – und damit auch ihre Bedürfnisse. Dennoch gibt es viele theoretische Bestrebungen, um einen Katalog von Funktionen zu erstellen, der spezifisch für Design ist. An dieser Stelle können jedoch nur einige kurz aufgeführt werden. Die einzelnen Modelle sind unter Theoretikern je nach Auffassung teils umstritten.
Der ”Offenbacher Ansatz“, von Jochen Gros 1983 entwickelt und von Dagmar Steffen in Zusammenarbeit mit Gros in 2000 erneut beschrieben und populär gemacht[1], bezieht sich vor allem auf Produkte und deren semantische Ebenen. Genannt werden folgende Kategorien:
1. praktische Funktionen
2. formal-ästhetische Funktionen und
3. zeichenhafte/semantische Funktionen, wobei letztere unterteilt werden in die Unterkategorien Anzeichenfunktionen und symbolische Funktionen.
Während sich die praktischen Funktionen eher auf die physischen Eigenschaften von Gebrauchsgegenständen beziehen – eine Schere soll gut schneiden können, ein Griff soll gut in der Hand liegen etc. – beziehen sich die formal-ästhetischen Funktionen auf die formalen Eigenschaften von Produkten und deren rein ästhetische Ordnung. So wird z. B. der Grad der Komplexität eines Produkts hinsichtlich verschiedenartiger Formen erfasst. Die Kategorie der Anzeichenfunktionen bezeichnet solche Elemente eines Objekts, die auf dessen Funktion, auf bestimmte Eigenschaften und den möglichen Gebrauch zeichenhaft hindeuten. Ein markanter, roter Anschalt-Hebel besitzt insofern eine Anzeichenfunktion, indem erstens angelernt ist, dass ein großer Hebel meistens eine Maschine ein- oder ausschaltet. Zweitens zieht die rote Färbung besondere Aufmerksamkeit auf sich und ”zeigt an“, dass er wichtig ist. Die symbolischen Funktionen beziehen sich vor allem auf die sozialen oder psychologischen Aspekte eines Objekts und gehen oft einher mit Gruppendynamik – ein auffällig teures Auto soll zum Beispiel den Status des Besitzers symbolisieren. Die symbolischen Funktionen beziehen sich somit auf die Position und Bedeutung eines Objekts innerhalb eines umfangreichen gesellschaftlichen Szenarios. Gleichzeitig kann ein Objekt aber für einen einzelnen Menschen eine besondere symbolische Funktion besitzen, als Andenken oder als ”Anker“ für eine Erinnerung etwa.
Beat Schneider stellt in seinem Buch Design – Eine Einführung [2] folgende Kategorien vor und geht damit auch über das Produktdesign hinaus:
1. technisch-praktische Funktionen
2. ästhetische Funktionen und
3. symbolische Funktionen.
Mit der ersten Kategorie sind wieder die physischen Funktionen von Objekten gemeint. Auch die dritte Kategorie ähnelt der Definition des Offenbacher Ansatzes. Unter der Kategorie der ästhetischen Funktionen werden jedoch weitreichend alle kommunikativen, informativen und formalen Funktionen erfasst, die auf die Sinneswahrnehmung und den Verstand oder auf die Psyche abzielen.
Innerhalb der kommunikativen Funktionen hat Gui Bonsiepe 1964 im Zusammenhang mit der HfG Ulm zwischen den
1. informativen Funktionen und den
2. persuasiven Funktionen
unterschieden.[3]
Erstere Kategorie bezieht sich auf solche Kommunikationsformen, deren Zweck eine sachliche, rationale Informationsvermittlung ist. Es soll kein weiteres Ziel erreicht werden, als dem Rezipienten neue Information oder Wissen zukommen zu lassen. Durch eine persuasive Funktion soll eine Person jedoch zu einem Verhalten überredet oder gedrängt werden. In der Werbung beispielsweise werden persuasive Funktionen häufig aktiv, denn die potentiellen Käufer sollen mit unterschiedlichen Mitteln zum Kauf angeregt werden.
Der Autor dieses Artikels hat, zum Teil auf Grundlage der oben beschriebenen Kategorien, einen detaillierten Katalog von Funktionen erarbeitet, die sich jedoch inhaltlich teils überschneiden können. Vor allem lassen sich die Funktionen in die Kategorien Funktionen für den menschlichen Körper und solche für den Verstand und die Psyche beschreiben.
Funktionen für den Körper [Bearbeiten]
Ergonomische Funktionen
Gemeint sind solche Aspekte, die auf die spezifischen direkten Anforderungen des menschlichen Körpers an seine Umwelt eingehen, etwa die angenehme Raumtemperatur oder Licht, das nicht blendet. ? Siehe Ergonomie
Gebrauchsfördernde Funktionen I
Alle Ebenen von Objekten, die den Körper beim Gebrauch unterstützen, sind hier erfasst, etwa die Griffe an einer Schere, die durchaus auch ohne diese funktionieren würde.
Funktionen für den Verstand und die Psyche [Bearbeiten]
Gebrauchsfördernde Funktionen II
Eine solche Funktion soll die Bedingungen und Eigenschaften von Objekten erklärend darstellen, etwa die oben erwähnte rote Färbung eines Einschalt-Hebels.
Informative Funktionen
? Siehe oben: Gui Bonsiepe
Didaktische Funktionen
Solche Systeme, die gezielt und systematisch neue Erkenntnisse und Wissen vermitteln wollen, besitzen eine didaktische Funktion, wie lernorientierte Schaubilder für Schulbücher.
? Siehe Didaktik
Zeichenfunktionen
Objekte, die als konkretes oder abstraktes Zeichen auf einen Inhalt o. Ä. hindeuten, verfügen über eine Zeichenfunktion, so z. B. ein klassischer Pfeil oder auch die Figuren auf WC-Kabinen. Immer bedürfen Zeichen eines vorhergehenden Lernprozesses, damit sie verstanden werden, wobei bestimmte (konkrete) Zeichen allein aus kulturübergreifendem Gebrauch desselben (in eine Richtung deutender Finger) oder aus globaler Bekanntheit des Bezeichneten und unmittelbarem z. B. visuellem Bezug des Zeichens zu diesem (Figuren auf WC-Kabinen) somit allgemein verstanden werden können.
Symbolische Funktion
Die symbolische Funktion lässt sich nur bedingt als Funktion für den Verstand einordnen, da sie auch psychische Aspekte mit einbezieht. Geht man jedoch vom Empfänger aus, der ein Symbol deutet, wird klar, dass ein solches zunächst auf den Verstand wirkt. Dennoch macht die Verbindung von Symbolen zu umfangreichen psychischen Bedürfnissen deutlich, dass eine Zuordnung auch weiter unten passen würde. Immerhin bedienen Symbole solche Bedürfnisse wie Achtung, Liebe oder Zugehörigkeit (siehe hierzu: A. Maslow)
Vermittlungsfunktion
Design vermittelt häufig zwischen immateriellen Inhalten (wissenschaftliche Erkenntnisse), digitalen Umgebungen oder nicht unmittelbar präsenten Personen und den Menschen – etwa in der Gestalt von künstlichen Bildern, Interfaces (Mensch-Maschine-Schnittstellen) oder einfach Briefen. Immer dann, wenn Information nicht unmittelbar physisch präsent ist oder mit natürlichen menschlichen Mitteln nicht erfasst werden kann, werden Vermittlungsfunktionen benötigt, die eben zwischen dem Immateriellen oder Fernen und den Sinnen der Menschen vermitteln.
Strukturierende Funktion
Da der Mensch nur mit den Sinnen wahrnimmt, benötigen viele Konzepte eine Gestalt, eine Struktur, um überhaupt nutzbar zu sein. So besitzen die Maßeinheiten eines Lineals eine strukturierende Funktion, denn nur dadurch, dass das Konzept gleichmäßig unterteilter (diskreter) Einheiten eine sinnlich erfahrbare Form bekommt, kann es funktionieren.
Allgemeine psychologische Funktionen
Grundsätzlich kann jede Gestalt auf die menschliche Psyche wirken: Bestimmte Farben besitzen bestimmte psychologische Wirkungen; Formen werden von den Menschen unterschiedlich bewertet und beeinflussen unsere Stimmung. Auf empirischer, wissenschaftlicher Basis wurden bestimmte Zusammenhänge zwischen konkreten Formen und psychischen Konsequenzen aufgezeigt. Trotz allem ist der Faktor der Subjektivität sehr hoch, da natürlich jedes Individuum sehr eigentümlich auf Formen und Gestalten reagiert. Dennoch sollen Designs oft gezielt psychologische Funktionen erfüllen und z. B. das Wohlbefinden in Räumen beeinflussen.
Persuasive Funktionen
? Siehe oben: Gui Bonsiepe
Die freie Anwendungsphase [Bearbeiten]
Design ist funktional. Die Objekte sollen ihren Zweck erfüllen und jene Funktionen ausführen können, die vom Entwickler des Objekts festgelegt wurden. Zum Beispiel soll ein Plakat bestimmte Information vermitteln oder ein Stuhl soll seine ergonomische Funktion erfüllen. Im Entwicklungsprozess wurden die Funktionen ins Objekt ”eingebettet“. In der Anwendungsphase der Objekte werden die möglichen Funktionen nun genutzt – im Idealfall für den Entwickler entsprechend seinen Interessen. Hinzu kommt nun jedoch, dass auch der Benutzer bestimmte Interessen hat und die Objekte entsprechend seinem subjektiven Hintergrund nutzt, deutet oder sogar umnutzt. Schließlich kann vom Entwickler nicht immer eindeutig vorhergesehen werden, welche ”Performance“ die Objekte in der Anwendungsphase ausführen. Plakate können missverstanden werden, durch Hinzufügen von weiterem Inhalt kann der Inhalt einer Botschaft verändert werden, Stühle werden genutzt, um andere Gegenstände darauf abzulegen – um nur einige einfache Beispiele zu nennen. Uta Brandes führte den Begriff ”Nicht Intentionales Design“ ein, der auf die spontane und gezielte Umnutzung von Objekten hindeutet, so dass diese nicht mehr dem vorgesehenen Zweck entsprechend gebraucht werden (Brandes, Uta / Steffen, Miriam/Stich, Sonja, Nicht Intentionales Design (NID): Die alltägliche Umgestaltung des Gestalteten im Gebrauch, unveröffentlichter Forschungsbericht, Köln 1999).
Weiterreichende Konsequenzen von Design [Bearbeiten]
Die oben beschriebenen Funktionen beziehen sich eher auf eine unmittelbare Wirkung auf einzelne Personen oder Gruppen. Einwirkungen von Entwürfen vollziehen sich in den seltensten Fällen nach einem simplen Reiz-Reaktions-Schema. Informationen eines Plakats, Aussagen eines Werbespot und dergleichen verstärken oder neutralisieren einander. Sie tragen zu einem permanenten Ranking von Marken und mittlerweile auch politischen Gruppierungen oder Persönlichkeiten bei. So kann Design durch seine Stringenz umfassende Prozesse verstärken, die von Entwicklern bzw. Auftraggebern zuvor geplant wurden und ihren Intentionen und Interessen entsprechen. Auch in der reinen Entwicklungsphase von Objekten ergeben sich Aufgaben und Fragestellungen, deren weitreichende Konsequenzen im Designprozess kaum thematisiert werden. Gestalter wie Otl Aicher stellten daher an den Anfang eines Entwurfsprozesses stets eine Art ”De-Briefing“, mit dem sie tatsächliche von vorgeblichen Zielen zu unterscheiden suchten.
Wirtschaftliche Konsequenzen
Design wird genutzt, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, zu optimieren und zu differenzieren: Anbieter A will sich etwa von Anbieter B abheben; er will sich markant im Markt positionieren und den Absatz fördern. Aus diesem Grund erarbeitet das Design eine umfassende Designstrategie, die von einem Corporate Design über effiziente Werbemaßnahmen bis zu einer innovativen Produktlinie reicht. Nicht zuletzt auf Grund einer effizienten Designstrategie werden Produkte und Dienstleistungen gekauft, so dass sich durch Design nun weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen ergeben – nicht nur für das einzelne Unternehmen, sondern teils für den gesamten Markt. Klare Kostenkalkulationen spielen schon in der Entwicklungsphase der Produkte eine Rolle. So kann die simple Änderung in der Materialwahl oder der Konstruktion eines Produkts Kosten sparen oder explodieren lassen, seine Attraktivität steigern oder minimieren.
Politische Konsequenzen
Da Design auch für politische Wahlkampagnen genutzt wird, hat es auch hier weitreichende Konsequenzen. Nicht nur klassische Mittel wie Wahlplakate, sondern auch ungewöhnliche Geräte werden unter Mitwirkung von Designern entwickelt. In den letzten Jahren hat der Wahl-O-Mat immer mehr Aufmerksamkeit bekommen: ein Programm, das von der Bundeszentrale für politische Bildung bereitgestellt wird, ermittelt durch einen Online-Fragebogen, welche Partei am besten zum Benutzer passt. Durch Auswahl der Fragen und Antwort-Optionen wird dem Wahl-O-Mat eine Struktur gegeben, die man als Design bezeichnen kann. Es handelt sich um eine informative Struktur für den Menschen. Durch ein kanalisierendes Gerät wird der Wähler in seiner Entscheidung für eine Partei möglicherweise beeinflusst: Er wählt eine bestimmte Partei. Mit politischen Konsequenzen sind jedoch nicht nur partei-politische Effekte gemeint, wie unten ersichtlich wird.
Soziale Konsequenzen
Im Rahmen der Beschreibung der symbolischen Funktion wurden gruppendynamische Effekte schon angesprochen. Zum Beispiel soll ein teures Fahrzeug und der Besitz bestimmter Kleider einer Gruppe den sozialen Status des Besitzers vermitteln oder die Gruppenzugehörigkeit unterstützen. Im Entwicklungsprozess sind solche Effekte teils nur schwer zu planen, jedoch wird unter anderem durch Werbung und andere Marketingmaßnahmen versucht, solche sozialen Konsequenzen zu steuern, um die Produkte genauer platzieren zu können. Vor allem aber ziehen auch die Stadtplanung und Architektur, die man in einem umfassenden Verständnis ebenfalls als Design bezeichnen kann, weitreichende soziale und auch politische Konsequenzen nach sich. Werden soziale Gruppen mit niederem Einkommen etwa außerhalb von Großstädten angesiedelt (Banlieues) und die höhere Einkommensgruppen innerhalb der Städte, wie etwa in Paris der Fall, kann es zu sozialen Brennpunkten kommen, die zu politischen Effekten führen. Auch das idealistische Konzept von Richard Buckminster Fuller, durch industrielle Produktionsmethoden ”Wohnhäuser“ so leicht und günstig zu machen, dass für jeden ein solches bereitgestellt werden kann, zielt schon in der Entwicklungsphase auf soziale und politische Konsequenzen.
Ökologische Konsequenzen
In der Entwicklungsphase, besonders von industriell gefertigten Produkten, müssen die ökologischen Konsequenzen bedacht werden. Schließlich werden bei der Herstellung, Distribution und selbst beim vorbildlichen Recycling von Produkten stets Materialressourcen, Rohstoffe und Energie etc. verbraucht. Auch in der Gebrauchsphase nahezu jedes Gebrauchsgegenstandes werden Ressourcen benötigt, die die Umwelt belasten. Auch hier haben winzige konstruktive Details – bei elektrischen Geräten etwa der Verzicht auf einen Aus-Schalter – erhebliche Auswirkungen, die sich mit der Skalierung des Produktes im industriellen Produktionsprozess potenzieren können. Die Ökobilanz liefert konkrete Mittel, um festzustellen, wie umweltverträglich ein Entwurf bzw. Produkt im gesamten Produktzyklus ist.
Theoretische Grenzen des Designs [Bearbeiten]
Nachdem oben schon deutlich wurde, wie unterschiedlich etwa die Funktionen des Designs von verschiedenen Theoretikern beschrieben werden, wird auch die Abgrenzung von Design zu anderen Bereichen des menschlichen Schaffens von verschiedenen Theorien jeweils unterschiedlich betrachtet. Im Wesentlichen stimmen alle darüber ein, dass sich Design am Menschen orientiert und innovative Konzepte, Systeme und Objekte entwickelt, um einen Einfluss auf den Menschen auszuüben. Die Theorien unterscheiden sich jedoch, wenn es um die Frage geht, in welchem Umfang man in der Praxis und im Alltag von Design sprechen kann.
Sehr traditionelle und allgemein als überholt angesehene Theorien sahen im Design die reine Formgebung von Objekten zum Zwecke der ”Verschönerung“ und Verbesserung der praktischen Funktionalität. Geradezu teleologisch strebten sie als Endzweck nach einer endgültigen, nicht mehr zu verbessernden Form der Dinge, als seien diese nicht stets durch Materialien, Technologien, Gebrauchsweisen, Bedürfnisse und Funktionen limitiert und vorläufig. Betont wurde der Vorbildcharakter bestimmter Entwürfe. Die Auszeichnung ”Gute Form“ stand in dieser Tradition, wurde aber abgeschafft. An ihre Stelle traten manchmal ebenso fragwürdige Auszeichnungen, die Designqualität vor allem unter Aspekten der designpraktischen Regelhaftigkeit und Perfektion beurteilen. Häufig können diese, der ”reinen Lehre“ entsprechenden Produkte, den Markt nicht überzeugen.
Viele Theoretiker verknüpfen Design vor allem mit der Wirtschaft, deren Produktionsmethoden und mit ökonomischen Interessen. So soll Design z. B. das Konsumverhalten anregen, Kaufwünsche erzeugen oder Produkte und Unternehmen voneinander differenzieren. Teils wird tatsächlich nur dann von Design gesprochen, wenn zwei- oder dreidimensionale Produkte in die Massenproduktion gehen. Einzelstücke werden stattdessen als ”Kunsthandwerk“ bezeichnet. Dabei wird übersehen, dass Design auch in gänzlich privater Umgebung oder in sozialen und politischen Kontexten eine große Bedeutung hat. Weiterhin ist es fraglich, ob die Quantität der Vervielfältigung eines Gegenstandes Auskunft darüber geben kann, ob es sich um Design handelt oder nicht. Schließlich ist eine Definition doch eher in allgemeinen qualitativen Aspekten zu suchen: etwa in der Motivation, der Perspektive und den Effekten von Design.
Manche Theoretiker nehmen eine besondere Höhe der formalen und funktionalen Qualität von Objekten zum Ausgangspunkt. Sie unterscheiden z. B. zwischen verschiedenen Stufen des Design hinsichtlich Innovation, technischer Qualität und formaler Höhe. Traditionelle Objekte wie Eichenkommoden werden teilweise als Non-Design oder Banal-Design bezeichnet – besonders anspruchsvolle, neuartige Objekte mit hohem Grad an innovativer Konzeption hingegen als besonders gutes Design.
Andere Theoretiker entziehen sich einer konkreten Definition und betonen eine ”besondere Gabe“ der praktisch agierenden Designer, die sie in die Lage versetze, quer zu denken, unkonventionelle Wege einzuschlagen und vielseitige Probleme zu lösen.
Die allgemeinste und wohl am wenigsten elitäre Theorie sieht in jedem Menschen einen Designer und das Design somit als sehr grundlegende Kompetenz des menschlichen Handelns und Schaffens. Immerhin entwickelt fast jede Person täglich Objekte und Formen, die auf die menschlichen Bedürfnisse abzielen – zum Beispiel private Webseiten, Möbel, die nach funktionalen Kriterien arrangiert oder sogar selbst gebaut werden oder Briefe und Schaubilder im Büro.
Designdisziplinen [Bearbeiten]
In der professionellen Designpraxis gibt es verschiedene Disziplinen, die nach den genutzten Medien oder nach Funktionen unterschieden werden. Vor allem gelten die folgenden Disziplinen in der beruflichen Praxis und auch an Hochschulen zur Unterscheidung der Kompetenz von professionellen Designern. Auch wenn in der Praxis diese Auftrennung sich so nicht darstellt. Vielmehr wächst die Akzeptanz für interdisziplinäre oder transdisziplinäre Designer und deren Ausbildung. Gern werden Designer mit fachfremder Kompetenz in ansonsten ”monokulturell“ ausgerichteten Teams eingesetzt.
Design – Briefmarkenblock
Designdisziplinen (in alphabetischer Reihenfolge):
Application Design
beschreibt die Definition von Funktionen und Funktionsumfang, von Einsatzfeldern und von Verhalten und Gestalt eines Software-Produktes unter Berücksichtigung der Graphical-User-Interface- und Corporate-Design-Vorgaben.
Axiomatic Design
Dieser Begriff beschreibt eine Methode des strukturierten Entwerfens von Systemen.
Modedesign / Bekleidungsdesign
Der Begriff Modedesign wird häufig alternativ mit Bekleidungsdesign gleichgesetzt, auch wenn Mode eigentlich ein Allgemeinbegriff ist und nicht zwangsläufig an Kleidung zu binden ist.
Farbdesign / Color Design
Dem Begriff entsprechend kommen Farbdesigner in Designbüros und größeren Unternehmen aller Branchen zum Einsatz.
Corporate Design
Es gibt (noch) keine ausgewiesenen Studiengänge für Corporate Design, jedoch haben sich viele Designer und Unternehmen auf Corporate Design spezialisiert. Corporate Identity bezeichnet die übergreifende, allgemeine Selbstauffassung und das Fremdbild von Organisationen. Der Begriff Corporate Design richtet sich auf alle formalen Aspekte der Corporate Identity, Logo, die unternehmenstypische Produktgestaltung, die Werbeauftritte, die Unternehmensarchitektur.
Designmanagement
Im Designmanagement geht es vorrangig um die Steuerung der organisatorischen Prozesse für und den strategischen Einsatz von Designanwendungen.
Fernsehdesign / TV-Design
Der audiovisuelle Auftritt verschiedener Fernsehsender wird als Fernsehdesign oder On Air Design bezeichnet.
Fotodesign
Der Schwerpunkt dafür liegt auf der visuellen Kommunikation mit Bildern.
Interaction Design
Beim Interaktionsdesign steht die Interaktivität zwischen Mensch und Umwelt durch elektronische Eingabemedien, Sensoren und Computersystemen im Vordergrund. Besonders in den letzten Jahren sind immer mehr Projekte hinsichtlich dynamischer und steuerbarer Architektur entstanden.
Interface Design
behandelt die Gestaltung und Entwicklung erweiterter Mensch-Maschine-Schnittstellen auf Software- und Hardware-Seite, die gegenseitige Implikation und ihre Einflussnahme auf das User Interface Design.
Invention Design
skizziert, generiert und entwickelt neue Werkzeuge und Produkte an der Schnittstelle zwischen physischer und vernetzter Welt.
Grafikdesign / Kommunikationsdesign
Der Begriff Kommunikationsdesign steht übergreifend für eine Funktion, die auch für Produkte Geltung hat, jedoch wird er in der Praxis meist mit Grafikdesign gleichgesetzt. Diese Disziplin umfasst die Anwendung von und Kenntnisse über Layout, Typografie, Fotografie (Bildbearbeitung), Internet-Gestaltung (grafisches Webdesign), Informationstheorie und Medientheorie. Besonders die Werbebranche und die Unternehmenskommunikation werden durch Kommunikationsdesign bedient.
Produktdesign / Industriedesign
Das Produktdesign und Industriedesign befasst sich mit der funktionalen Entwicklung sowie der Formgebung industriell gefertigter Produkte (wie z. B. Computer, Autos, Haushaltsgeräte, Werkzeuge, Möbel, medizinische Geräte, Sportartikel). Hierfür ist u. a. auch Ingenieurwissen erforderlich.
Schmuckdesign
beinhaltet die Gestaltung von Einzelstücken und seriell gefertigter Schmückstücke.
Service Design
behandelt das Gestalten von Dienstleistungen und ist eine junge, jedoch rasch wachsende Disziplin.
Automobildesign / Transportation Design
Automobile, aber auch andere Fahrzeuge, werden durch Transportation Designer entwickelt.
Es gibt für jedes dieser Gebiete einflussreiche Designer, die die Entwicklung prägten.
Siehe auch [Bearbeiten]
Portal
Portal: Design – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Design Designgeschichte Design Museum
Literatur [Bearbeiten] Gui Bonsiepe: Erziehung zur visuellen Gestaltung. In: Zeitschrift der Hochschule für Gestaltung. Heft Ulm 12/13. HfG , Ulm 1964. Kai Buchholz und Klaus Wolbert (Hg.): Im Designerpark. Häusser, Darmstadt 2004, ISBN 3-8955-2100-0 Kai Buchholz und Justus Theinert: Designlehren. Wege deutscher Gestaltungsausbildung. Arnoldsche, Stuttgart 2007. ISBN 978-3-8979-0272-5 Bernhard E. Bürdek: Design – Geschichte, Theorie und Praxis der Produktgestaltung. 3. vollst. überarb. u. erw. Neuauflage. Birkhäuser Verlag, Basel 2005. ISBN 3-7643-7028-9 Charlotte und Peter Fiell: Design des 20. Jahrhunderts. Taschenbuch, Köln 2002, ISBN 3-8228-0813-X Thomas Friedrich, Ruth Dommaschk (Hg.): Bildklangwort. Grundlagen der Gestaltung. Reihe Ästhetik und Kulturphilosophie, Münster 2005. ISBN 3-8258-8111-3 Thomas Heider, Markus Stegmann und René Zey: Das Designlexikon (mit CD-ROM). Directmedia Publishing, Berlin 2004. ISBN 3-9325-4487-0 Hans Höger: Design Research. Mailand 2008. ISBN 978-88-8611-690-9 William Lidwell u.a.: Design. Die 100 Prinzipien für erfolgreiche Gestaltung. Stiebner, München 2004. ISBN 3-8307-1295-2. Umfassendes Referenzwerk für Designer aller Disziplinen Beat Schneider: Design – eine Einführung. Birkhäuser, Basel 2005. ISBN 3-7643-7241-9 Klaus-Jürgen Sembach, Gabriele Leuthäuser, Peter Gössel: Möbeldesign des 20. Jahrhunderts. Taschenbuch, Köln 2002. ISBN 3-8228-2136-5 Dagmar Steffen: Design als Produktsprache – Der ”Offenbacher Ansatz“ in Theorie und Praxis. Verlag form, Frankfurt/Main 2000. ISBN 3-7643-6816-0
Zeitschriften [Bearbeiten] md international magazine of design design report form - the making of design
Lehrmaterial [Bearbeiten] Martin Bruckner u.a.: Design. Arbeitsheft für den Kunstunterricht ab Klasse 7. Klett, 2000. Marion Godau: Produktdesign. Eine Einführung mit Beispielen aus der Praxis. Birkhäuser, Basel 2004. Robert Schwermer: Projektbausteine: Design. AOL Verlag, Lichtenau 2007.Meist großflächige Bilder geben dem Betrachter einen Eindruck des Theaters, des Festivals oder einer Spielzeit. Die Beispiele auf der linken Seite zeigen Schauspieler oder Szenenausschnitte, auf der rechten Seite wird mit Bildern gearbeitet, die den Charakter des Theaters/Festivals metaphorisch darstellen. Der Betrachter hat durch das eindeutige Bild einen sehr leichten Zugang zum Inhalt. Man sieht bei den meisten Anwendungen sofort, dass es sich um Theater handelt. Es wird somit keine Auseinandersetzung verlangt – es gibt keinen besonderen Anspruch. Bei den reinen Text-Covern wird durch die Jahreszahlen der Spielzeit, zumindest dem erfahrenen Theaterbesucher, sofort vermittelt, dass es um die Theatersaison geht. Nur sehr selten gelingt es den Charakter durch diese zurückhaltende Gestaltung darzustellen. Die klare Darstellungsform widerspricht ein wenig der künstlerischen Ausdrucksform des Theaters.
Es besteht keine Gefahr, dass sich die Gestaltung vor den Inhalt drängt oder der Betrachter durch ein unterschiedlich interpretierbares Bild eine falsche Vorstellung bekommt. We are Design
Isabelle Gehrmann, born in 1979 in Kaiserslautern, Germany is a graphic designer. She works across various media: from books, posters, illustrations and typefaces to corporate designs and identities. After her final high school examination in 1999 she studied architecture at the University of Kaiserslautern. In 2002 Isabelle moved to Mainz, Germany, to study graphic design. She graduated (diploma) at the University of Applied Sciences Mainz in July 2007. In 2005 she founded the design studio A HUNDRED DOLLARS AND A DOG with graphic designer Stefan Ruetz. Isabelle works directly to clients, but also freelances for studios. If you are interested in working with her, then please get in contact. Internships June 1994 Pfalztheater / Bühnenbau (Kaiserslautern / set design) February 1998 Pfalztheater / Dramaturgie (Kaiserslautern / dramaturgy) January to March 2000 Fotosatz Burkhart (Erlenbach / graphic design) October to February 2004/2005 Fertigungsbureau (Hanau / graphic design, editorial design) April to September 2005 Xnografics (Barcelona / graphic design, illustration) Award July 2007 red dot design award «A Book about Apparel» Collaborators & Friends A Hundred Dollars and a Dog Avalancha Fertigungsbureau Media Galore Stefan Ruetz Xnografics Stefan Ruetz, born in 1980 in Munich, Germany, is a graphic designer and typographer. After his final high school examination in 2000 he studied arts at the Freie KunstWerkStatt in Munich. In 2003 Stefan moved to Mainz, Germany, to study new media design. At an internship in Barcelona, Spain, in 2005 he found his love for graphic design & typography and changed to studies in graphic design back in Mainz, where he graduated (diploma) in December 2007. Since 2005 he mostly works with graphic designer Isabelle Gehrmann as Carte Blanche Design Studio on print based projects in the cultural sector including record sleeves & music industry based work, editorial and book designs, corporate designs and a variety of other projects. Stefan lives and works in Hamburg, Germany. He works directly to clients, but also freelances for studios. If you are interested in working with him, then please get in contact. He speaks german, english, spanish and soon french. Awards – 2009 ADC – New York (Art Directors Club / Cube) – 2008 DDC – Gute Gestaltung 09 (Deutscher Designer Club / Award) – 2008 ADAA (Adobe Design Achievement Awards / Honorable Mention) Publications – UNO 23 – Werkbericht #4 – NEO 2 / Issue 51 – Werkbericht #8 Internships – July to September 2002 / Deco Conception Styling (Munich, Duesseldorf – shop design) – December 2002 to March 2003 / Ruetz Technologies (Munich – web design) – May to September 2005 / Avalancha (Barcelona – graphic design, editorial design) Collaborators & Friends – A Hundred Dollars and a Dog – Avalancha – Carte Blanche Design Studio – Ipsum Planet – Isabelle Gehrmann – Media Galore – Neo 2 – Xnografics 3.1 Zielsetzung Der experimentelle Charakter zeitgenössischen europäischen Theaters soll im Erscheinungsbild der EURO SCENE LEIPZIG transportiert werden, ohne die Inhalte der Stücke zu verfremden. Menschen, die bisher keinen Zugang zum Theater hatten sollen durch eine ansprechende Bildsprache, die nicht der gewohnten Theaterästhetik entspricht dazu verleitet werden, die EURO SCENE LEIPZIG zu besuchen. 3.2 Zielgruppe Zur Zielgruppe zählen an Tanz und Theater interessierte Menschen ebenso wie internationale Fachleute. 3.3 Positionierung Die EURO SCENE LEIPZIG ist sowohl ein Festival für zeitgenössisches Theater aus Gesamteuropa als auch eine Kommunikationsplattform für Ensembles und Intendanten. Die östlichste Lage unter den vergleichbaren Festivals schlägt sich in inhaltlicher Auseinandersetzung und stärkerer Präsenz osteuropäischer Stücke nieder. Sie will anecken, eigen sein, sich keinen oberflächlichen Moden unterwerfen, Fremdes kommunizieren. 3.4 Konzept Die EURO SCENE LEIPZIG ist ein Festival für zeitgenössisches europäisches Theater, der moderne Charakter soll in sämtlichen kommunikativen Mittel erkennbar sein. Theater setzt sich aus den Ebenen Inhalt (erzählte Geschichte), Schauspieler, Bühne und Empfänger (Zuschauer). Ebenso wie experimentelles Theater durch Neuinterpretation, Interaktion und Videoprojektion mit den diversen Ebenen spielt, manche verbindet und neue erfindet, werden auch Ebenen als Gestaltungsmerkmal der EURO SCENE LEIPZIG verwendet. Hierzu werden im Hauptteil des Programmhefts Bildebene und Textebene getrennt. Das Prinzip der Ebenen wird in der Gesamten Gestaltung fortgesetzt, indem klassische Gestaltungselemente experimentell und modern umgesetzt werden. So wird zum Beispiel der klassische Satzspiegel anhand des Goldenen Schnitts ermittelt, dann jedoch aus dem Seitengefüge herausgenommen und als eigenständiges Element behandelt. Das Spiel mit Licht und Projektion ist ein modernes Stilmittel des Theaters, welches auf die Bildsprache der EURO SCENE LEIPZIG übertragen wird. Die Stücktitel werden, stellvertretend für die Aufführung an sich, in einen komponierten Raum projiziert. Die Moderne Typografie bricht sich an den Ecken, Kanten und Rundungen der geometrischen Körper im Raum und es ergeben sich experimentelle Verzerrungen, seltsame und ungewohnte Formen, in die sich der Betrachter hineindenken muss. Der Betrachter versucht die Flächenanordnung im schwarzen Raum zu verstehen und beschäftigt sich automatisch mit der Bühne und dem Stück. Die stilisierten Bühnen reagieren auf jeden Stücktitel anders, vergleichbar mit einem Schauspieler, der das Stück interpretiert. Design schafft visuelle Identitäten, ist Kommunikation und entscheidender Wirtschaftsfaktor. Design ist unabkömmlich, allgegenwärtig und prägt unseren Alltag in allen Bereichen.Deswegen ist unser täglicher Anspruch, außerordentlich gutes Design zu schaffen und gestalterische Zeichen zu setzen. Wir sind ein Designbüro mit Sitz in München und gestalten Kommunikationslösungen, die einen sichtbaren Mehrwert schaffen – für Sie und die Menschen, die Sie erreichen wollen.Zwei Prozent aller Informationen werden wahrgenommen. Investieren Sie in die einfachste und wirksamste Form der Kommunikation: in gute Gestaltung.Wir differenzieren und positionieren Ihre Marke klar und einprägsam. Wir analysieren Ihre Markenidentität und optimieren ihr Auftreten hinsichtlich kommunikativer, innovativer und ästhetischer Kriterien. Komplexe Botschaften werden greifbar, theoretische Inhalte erlebbar, anonyme Marken fassbar. Durch unser breites, dynamisches Leistungsspektrum sowie die reibungslose Verzahnung entlang der Achse Analyse – Strategie – Konzeption – Kreation reagieren wir in allen Phasen der Kommunikation auf Ihre individuellen Bedürfnisse.Überzeugt hat das bisher:internationale Kunden wie Cartier, Panerai, Adidas oder Bench ebenso wie Local Heros wie Die Registratur. Und weil wir auch in unserer Freizeit Gutes tun, haben wir das sozial und ökologisch verantwortliche Fashion-Label Blake Hamster gegründet.Unser Geheimnis: Erfahrung und Pioniergeist. Wissen und Bauchgefühl. Vertrauen in die Idee. Mut bei der Umsetzung. So werden Ideen zu Lösungen. Unser Arbeitsprozess teilt sich in folgende vier Schritte auf: Analyse Grundlage ist eine tiefgründige Analyse der Markt- und Markensituation des Kunden. Dazu gehören neben einer Konkurrenzanalyse, der Defi nition vorhandener und potenzieller Zielgruppen auch die Herausarbeitung möglicher Alleinstellungsmerkmale und die klare Fassung der Marketingziele des jeweiligen Projekts.StrategieAuf Basis dieser Analyse wird eine Marketingstrategie zur Impressum Sitemap Strategie Design Referenzen Agentur Vertrauen entsteht, wenn das wertvolle Innere in der äußeren Form wahrnehmbar wird. Martin et Karczinski visualisiert die Seele der Marke und macht seine Kunden zum hellsten Stern in ihrem Segment. Kompetenz Kontakt Luxusreisen zum Anfassen Designreisen eröffnet Concept Store zum Jahresbeginn im Herzen Münchens, Brienner Straße 7. Straight to the Point Inoutic wird auch am Point of Sale mit gradlinigem Design erlebbar. Mit dem prämierten Messestand lieferte Martin et Karczinski die Vorlage für ein nun auch für Kunden verfügbares POS-System. Publiziert: Imagebroschüre »Südhausbau« Maomao Publications verewigt Design von Martin et Karczinski in der Publikation »2 Colors«. DDC in Bronze für den Internetauftritt der Marke Occhio Gute Gestaltung 09 Sehen Sie selbst: www.occhio.de Occhio Store Relaunch Choose your head, choose your body, choose your lightsource – mit dieser Aufforderung lockt der neue Occhio Store. Seit dem 3. April 2009 ist Münchens Haidhausen um ein Highlight reicher. Auf 350 Quadratmetern verbinden sich alle Facetten der Occhio-Markenwelt zu einer spannenden Mischung aus Architektur, Lichtgestaltung und Produkterlebnis. Im Redesign des Occhio Stores zeigen sich die Markeninhalte der gegenwärtig erfolgreichsten Leuchte im deutschen Licht-Fachhandel par excellence. Die Vision der Marke: Jeder Menschen soll zum Lichtgestalter seines eigenen Lebensraumes werden. So transportiert der Occhio Store mit seiner Vielfalt einmal mehr die Positionierung des Leuchtensystems. Denn hier wird deutlich was Axel Meise meint, wenn er sagt: »light is evolution«. Martin et Karczinski ist seit 2002 beratend und kreativ für Axelmeiselicht tätig. Seit Entwicklung des Markenkerns und Gestaltung des Corporate Designs ist die Agentur auch nachfolgend entscheidender Impulsgeber für das strategische Handeln auf allen Kommunikationsebenen und treibende Kraft für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Marke Occhio: Somit zeichnet sich Martin et Karczinski für alle Facetten des Markenauftritts verantwortlich. Der Occhio Store ist jüngstes Resultat dieser langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit. mehr Informationen unter: www.occhiostoremuc.de Martin et Karczinski gewinnt 4 Good Design Awards Das Occhio Product Book, der Occhio Messestand zur light + building 2008, der Inoutic Messestand zur fensterbau / frontale 2008 und das Martin et Karczinski Selbstporträt wurden jeweils mit einem der begehrten Preise ausgezeichnet ass sowohl zwei- als auch dreidimensionale Arbeiten erfolgreich waren, bestätigt den Ruf der Agentur, Marken interdisziplinär und über alle Medien hinweg auf höchstem Niveau umzusetzen. Die internationale Jury aus Designern, Architekten und Kulturexperten bewertete dieses Jahr in New York und Chicago hunderte Einreichungen aus 48 Nationen. Ausgezeichnet wurden jene, die sich durch innovatives, kreatives und erstklassiges Design als Vordenker ihrer Profession positionieren konnten. Der Good Design Award ist der älteste und einer der prestigeträchtigsten Preise weltweit. Die Auszeichnung wird vom Chicago Athanaeum, Museum für Architektur und Design und dem European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies vergeben. ur Marke Occhio zur Marke Inoutic Corporate Design Jahrbuch 2008 - zwei Auszeichnungen für Martin et Karczinski Im gerade erschienen Corporate Design Jahrbuch 2008 begründete die namhafte Jury die Auszeichnungen der von Martin et Karczinski konzipierten Markenpräsentationen von Euroboden und Occhio. ADAM Award in Gold für Occhio-Messestand Der von Martin et Karczinski konzipierte Occhio Messestand wurde mit dem renommierten ADAM Award in Gold ausgezeichnet. »Black is beautiful!« lautet das begeisterte Urteil der Expertenjury. ie Occhio-Box – das neue Händler-Tool von Axelmeiselicht Ab sofort können Händler ihre Kataloge und Produktbroschüren des Leuchtenherstellers Axelmeiselicht mithilfe der neuen Occhio-Box auf hochwertige und kompakt Weise präsentieren. Architekten erleichtert die Box die Planung mit den unterschiedlichen Leuchtensystemen, Endkunden wird so das Niveau und die Systematik des Produktes vermittelt. Der elegante Quader aus schwarzem, stabilen Karton bewahrt Occhio Kataloge, Broschüren, Flyer und Preislisten stilvoll auf. Im Medienportfolio des Leuchtenherstellers ist die Box damit eine stimmige Ergänzung im hochwertigen Markenauftritt des Designers Axel Meise. Messestand zum Mitnehmen: Das »Book of Innovations« Im Zuge der Neuausrichtung der Inoutic / Deceuninck GmbH konzipierte Martin et Karczinski das »Book of Innovations« in zwei Dimensionen: als handliches Image-Buch und in überdimensionalem Format. Edelmetall für Inoutic: Messesauftritt mit iF Award in Gold ausgezeichnet Martin et Karczinski entwickelte für die Deceuninck Gruppe einen spektakulären Messestand, der die verschiedenen Konzern-Marken in einem starken Auftritt vereint. Belohnt wurde er mit dem iF Award in Gold. Als Herzstück des Messstandes wurde das »Book of Innovations« präsentiert. Das wohl größte Buch der Welt misst 4,5 x 5,5 Meter und stellt die Aktivitäten der Deceuninck Gruppe vor. Gemäß der Kommunikationsidee präsentiert es innovativen Produkte für die Schnittstelle zwischen innen und außen in der Architektur. Während ein Moderator die einzelnen Seiten des Buches dem Publikum vorstellte, änderte sich je nach präsentierter Marke und Produkt die farbliche Lichtgebung des Messestandes. Die in Boxen eingepassten Produkte wurden auf Nachfrage präsentiert. Ein Vorgehen, das dem Stand ein einheitliches Erscheinungsbild gab und vom Publikum als wegweisend kommentiert wurde. »Wenn man diesen Messeauftritt sieht, erlebt man eine völlige Überraschung. Die ungewöhnliche Übersetzung eines traditionellen Mediums wie des Buches in eine innovative dritte Dimension macht diesen Messestand so faszinierend ...«, urteilte die Jury Paradiesvögel fliegen für Designreisen Auf Basis der Neupositionierung von Designreisen entwickelte Martin et Karczinski ein neues Erscheinungsbild für die Reisemarke im Luxussegment. Die Paradiesvögel visualisieren den »Tell The Logo«-Gedanken der Marke und weisen den Weg in die schönsten Paradiese dieser Welt. Adam und Eve, mit goldenen Federn geschmückt, werden zum Symbolträger der Marke und eröffnen eine ganz eigene Welt. Sie sind die zwei Seelen der Reisemarke – mit ihnen kann man die Erde verlassen. Diese beiden Vögel stehen sinnbildlich für Designreisen und erzählen von ihrer Reise ins Paradies. »Es begann, als Adam und Eve aus dem Garten Eden vertrieben wurden – ohne Möglichkeit auf eine Rückkehr. Nur ihre Seelen in Gestalt von zwei kleinen Vögeln, deren Gefieder von unglaublicher Schönheit und goldenem Glanz war, blieben im Paradies zurück. Von dort aber reisten sie stets zu den Menschen, um ihnen von dem Ort der Vollkommenheit und dessen Schönheit zu berichten. Seither symbolisieren sie das Zeichen dieser Verbindung. Und so tragen sie den Namen der Paradiesvögel.« A new head is born: Occhio Divo Martin et Karczinski entwickelte ein Zwei-Phasen-Konzept zur Einführung der Produktlinie Occhio Divo. Das ausdrucksstarke Design des neuen Leuchtenkopfes verkörpert die puristische Formensprache von Occhio. Mit Occhio Divo stellt Axelmeiselicht neben Puro und Sento eine dritte Produktlinie vor. Divo (ital. »der Göttliche«) begründet eine vollkommen neue Occhio Ästhetik. Die charakteristische Glaskugel sorgt für einen ganz besonderen Occhio Look. Form und Funktion sind dabei in perfektem Einklang und verbinden sich mit durchdachten Details zu einem aufregend sinnlichen Design. Martin et Karczinski betreut die Markteinführung der neuen Produktlinie von Occhio und erarbeitete dazu ein Zwei-Phasen-Konzept. In der zuerst angewandten Bildsprache halten zwei Hände den Kopf der Leuchte und symbolisieren somit die Wertigkeit und Sinnlichkeit der Occhio Divo. In einem zweiten Schritt findet sich das Motiv der Lilie in allen Kommunikationsmedien der Occhio Divo wieder. Sie steht für die Eleganz und Zeitlosigkeit der Leuchte. Dieses Key Visual verkörpert auf intelligente und einfühlsame Weise den Occhio Gedanken »light is evolution«. Leistungen senden Awards 01 x iF communication design award (Gold), iF Industrie Forum Design 10 x iF communication design award, iF Industrie Forum Design 06 x Red dot design award, Design Zentrum Nordrhein Westfalen 05 x Corporate Design Preis, Award und Shortlist 10 x DDC Award für Gute Gestaltung, Deutscher Designer Club 10 x BRD Award und Nominierung, Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 13 x Good Design Award, The Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design 03 x MFG Award, beste Geschäftspapiere & Formulare, Bundesverband Druck und Medien 03 x Berliner Type, Award und Nominierung, Internationalen Druckschriften Award 01 x obs Award (Originalbilderservice), Bestes PR-Portraitbild des Jahres 02 x Adam Award in Gold, Award der ausgezeichneten Marken- und Messeauftritte FAMAB – Verband direkte Wirtschaftskommunikation Downloads 1. pdf Leistungsprofil CI/CD (1.6 MB) 2. pdf Leistungsprofil Multimedia (2.2 MB) 3. pdf Leistungsprofil PR (2.0 MB) Zielerreichung defi niert. Die Markenidentität wird trennschärfer ausgearbeitet und die strategischen Ziele des Projekts werden klar defi niert. Im Einvernehmen mit dem Kunden entsteht dadurch ein detailliertes Kreativbriefi ng, das eine streng strategische, zielführende und im Dienste der Marke stehende Ausrichtung aller weiteren Schritte garantiert. Geschäftsführung Euroboden Impressum Sitemap Strategie Design Referenzen Agentur Martin et Karczinski verbindet Kommunikationsstrategien mit hoher Designqualität und begreift Corporate Identity als ein wichtiges Steuerungsinstrument für das gesamte Unternehmen. Kompetenz Kontakt Erfolgreicher Markenlaunch für Dividium Capital Martin et Karczinski berät seit Ende 2008 das Investmentunternehmen Dividium Capital und entwickelte in diesem Zusammenhang eine europaweite Markenstrategie. Markenlaunch war März 2009. Neuausrichtung der Marke Siemens Gigaset Martin et Karczinski ist ab sofort für die kommunikationsstrategische Ausrichtung der Marke Siemens Gigaset verantwortlich. PR Etat von Troi geht an Martin et Karczinski Die PR-Unit von Martin et Karczinski leitet ab sofort die Presse-Arbeit für die Agentursoftware Troi und berät bei der strategischen Ausrichtung der Marke. Schwerpunkt Strategie wird weiter ausgebaut Auch im Jahr 2009 setzt Martin et Karczinski weiter auf Kommunikationsstrategien mit hoher Designqualität. Marken besitzen eine Seele, die es zu erkennen gilt Der zentrale Kundennutzen unserer Arbeit liegt in der Beratung zu systematischem Management von Corporate Identity und Markeninhalten. Der Ansatz des integrierten Managements dieser beiden Bereiche bietet enormes Potenzial, die Mitarbeiter des Unternehmens persönlich für Marke und Inhalt zu motivieren. Ausgangspunkt ist dabei eine kritische Analyse der bestehenden Unternehmenskultur und des Umfelds. Darauf aufbauend wird eine werteorientierte Kommunikationsstrategie in Bezug auf Inhalt, Form und Haltung erarbeitet. Starke Marken entstehen, wenn diese Faktoren übereinstimmen. Alles Marke, alles neu: Gigaset auf allen Ebenen In zahlreichen Workshops wird der Übergang von Siemens Gigaset zu Gigaset vorbereitet - es bedarf konzeptioneller und strategischer Vorarbeit in vielen Bereichen. Neben dem Markenauftritt ist es vor allem das Produktportfolio, das die Inhalte der neuen Marke Gigaset erlebbar machen soll.? Ziel des neuen Mehrheitseigners Arques AG ist es, die Marktführerschaft im Premiumsegment weiter auszubauen und die ehemalige Marke des Siemens-Konzerns mit Niederlassungen in 17 Ländern zentraler zu steuern als bisher. Martin et Karczinski begleitet das Management u.a. bei der Entwicklung der internationalen Markenstrategie, gestaltet das neue Erscheinungsbild und bereitet die operative Umsetzung des Auftritts für Kunden in über 70 Ländern vor. Darüber hinaus berät Martin et Karczinski im Prozess der Produktdesignentwicklung und stellt hier die Verwirklichung der neuen Positionierungsinhalte sicher. Markenmigration: »Siemens Gigaset« wird »Gigaset« Siemens Gigaset war weltweit als Siemens-Tochter bekannt und etabliert. Mit der Veräußerung der mehrheitlichen Firmenanteile von Siemens Home Communications geht der Verlust des Namensbestandteils »Siemens« einher. Es gilt, die Marke Gigaset neu in seinen Märkten zu positionieren, so dass »Siemens« entfallen kann.? Eine weitere Aufgabe besteht darin, einen möglichst nahtlosen Übergang in ein weltweit funktionierendes System rund um die neue Marke (Strukturen, Kommunikationskanäle, Vertriebsschulungen etc.) zu schaffen. In Schulungen, Workshops und Meetings werden die mit Martin et Karczinski erarbeiteten Inhalte an das internationale Top Management weitergegeben. Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Qualitative Analyse/Gruppendiskussionen Markenberatung Internationale Markentransfer-Strategie Workshops Repositionierung Interne Kommunikationskampagne Engel & Völkers: CI-Prozess als Grundvoraussetzung für globale Expansion Engel & Völkers ist spezialisiert auf die Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien. Das Unternehmen expandiert auf Basis von Kooperationen, nutzt sinnvolle Synergien und baut sein weltweites Netzwerk offensiv aus. Die markenstrategische Herausforderung liegt zum einen darin, neue Unternehmenssparten unter dem Markendach zu vereinen - zum anderen gilt es, den Premium-Anspruch im Markt sicher zu stellen.? Euroboden – die Luxusmarke im Bauträgersegment Euroboden steht für exklusiv sanierte Altbauwohnungen und zeitgemäße, neue Architektur mit hohem Stil- und Designanspruch in erstklassiger Lage und Ausstattung. ? Ziel war es, das Unternehmen am Markt der Bauträger als Premiumanbieter noch stärker zu differenzieren und einen stimmigen Gesamtauftritt für das Unternehmen zu schaffen. In der ersten Phase der Analyse wurde das Selbst- und Fremdbild des Unternehmens mittels Tiefeninterviews ermittelt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die außergewöhnliche Positionierung und das elegante Erscheinungsbild. Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Selbstbild-/Fremdbildanalyse Strategieworkshops Vertriebsberatung Entwicklung der Wort- Bildmarke nach dem »Tell the Logo« Modell PR Maßnahmen: Kulturkalender, Presseplatzierungen Neue Architekturmarke für Fensterprofile: Von Thyssen Polymer zu Inoutic Der Verkauf des Fensterprofilherstellers Thyssen Polymer an den belgischen Großkonzern Deceuninck hatte einen Identitätsverlust für das Unternehmen und seine Mitarbeiter zur Folge. Martin et Karczinski erarbeitete in enger Abstimmung mit dem Management eine zukunftssichere Positionierung für Inoutic als Architekturmarke? Dabei wurden Name, Erscheinungsbild, Kommunikation, Produkt und selbst die Mitarbeiter- und Preispolitik neu bestimmt. Martin et Karczinski entwickelt die Corporate Identity von Inoutic konsequent weiter – denn mittelfristiges Ziel ist die kommunikationsstrategische Annäherung an den belgischen Mutterkonzern. Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Selbstbild-/Fremdbildanalyse Strategieworkshops Entwicklung von Wort- Bildmarke nach »Tell the Logo« Modell PR-Maßnahmen: Presseplatzierungen, Inoutic Architecture Award, interdisziplinäre Round Table-Gespräche etc. Leben mit Altherma, Luft und Liebe Daikin ist weltweiter Marktführer im Bereich Airconditioning (Split- und VRV-Technologie). Die deutsche Tocher des Konzerns gründete 2007 einen neuen Unternehmenszweig für Luft / Wasser-Wärmepumpen. Den Prozess der Markenführung für die Marke »Altherma« (Claim: »Leben mit Luft und Liebe«) begann Martin et Karczinski mit der Analyse von Selbstbild, Wettbewerbern und Zielgruppen-Milieus.? In einem mehrtägigen Workshop wurden die Markeninhalte von Altherma erarbeitet und die Kommunikationsziele für die nächsten 24 Monate festgelegt. Mit der strategischen Neupositionierung platziert Daikin Germany die Marke Altherma als innovatives, preissensibles Produkt im Markt für regenerative Energien. Ein Produkt, das in Zeiten des Klimawandels unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird. Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Claim Farbklima und Typografie Geschäftsausstattung Entwicklung Piktogramme Corporate Design Image/Informationsmedien Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Internetpräsenz Occhio leuchtet am weitesten Occhio ist das meistverkaufte Leuchtenprodukt in der deutschen Lichtbranche. Ziel des Unternehmens Axelmeiselicht war es von Beginn an, sich mit der Marke Occhio als innovatives »Lightingtool« im gesättigten Leuchtenmarkt zu positionieren. So wird das entscheidende Differenzierungsmerkmal der Marke Occhio – Lichtlösungen für jeden Anlass – seit dem ersten Katalog im Jahr 2003 konsequent in allen Medien kommuniziert.? Die Besonderheit liegt in der dramaturgischen Abstimmung aller Kommunikationsmaßnahmen. Europaweit gilt es, die Idee hinter der Marke in einer Händlerstrategie umzusetzen und sicherzustellen, dass alle Shops die Medien markengerecht einsetzen. Der aktuelle Relaunch der Marke zeigt die kontinuierliche Weiterentwicklung der Markensubstanz gemäß ihres Evolutionsgedankens »light is evolution«. Strategische Leistungen von Martin et Karczinski: Selbstbild-/Fremdbildanalyse Beratung Strategieworkshops Entwicklung internationale Markenstrategie PR-Maßnahmen: Presse-Events, Presseplatzierungen etc. Zusammenarbeit mit der Otto Beisheim School of Management Prof. Jürgen Weigand, Lehrstuhlinhaber an der WHU, referierte im Rahmen der internen Klausur 2008 von Martin et Karczinski über strategische Unternehmensführung.? Mit Augenmerk auf den maximalen Kundennutzen wurde gemeinsam die bestmögliche Synthese der Disziplinen Markenberatung und Strategie diskutiert. Eine ausgereifte Strategie ist der übergeordnete Wegweiser für Unternehmen, der Wünsche über die Zukunft mit Handlungsanweisungen und evaluierenden Maßnahmen verbindet. Prof. Weigand begreift Strategie als einen zyklischen Prozess, der sich ganz dynamisch an die Bedürfnisse des Unternehmens und an die Vorgaben seiner Umwelt anpassen muss. Das Erreichen eines strategischen Zieles bedeutet im Sinne der lernenden Organisation und des Kreislaufmodelles stets auch einen neuerlichen Aufbruch. Prof. Weigand empfiehlt Mut, Entschlossenheit und das Zulassen von intuitivem Entscheidungsverhalten bei der Festlegung strategischer Grundsätze. Auf diese Weise sind Unternehmen unter dem Stern einer gemeinsamen Vision für jede Wirtschaftslage vorbereitet. Prof. Weigand unterrichtet Wettbewerbsstrategie und Strategische Positionierung an der der WHU und an ausländischen Business Schools. Zu dieser Thematik sowie zu Fragen der Corporate Governance, Fusionskontrolle und Regulierung berät er namhafte Unternehmen im In- und Ausland. Leistungen senden Downloads 1. pdf Leistungsprofil Markenberatung (1.3 MB) bestellen bei Amazon Impressum Sitemap Strategie Design Referenzen Agentur Agentur Fakten Team Veröffentlichungen Seit 2000 trägt Martin et Karczinski mit Corporate Identity, Design und Markenberatung zum Erfolg seiner Kunden bei. Die Agentur rangiert derzeit im aktuellen Page-Ranking auf Platz 6 der deutschen CI/CD Agenturen. Kompetenz Kontakt Allrounder in digitaler Markenführung gesucht 03/03/09 Für einen unserer Kunden suchen wir im Bereich »Digitale Medien« einen Spezialisten (m/w) in Festanstellung. Mit direktem Anschluss an das Agenturteam soll er sich um die Online-Belange der Marke kümmern.? Martin et Karczinski entwickelt Kommunikationsstrategien mit hoher Designqualität. Digitale Medien sind dabei ein wesentlicher Baustein der Markenerlebniskette. Die konzeptionelle und visuelle Übertragung der Markenwerte in den digitalen Raum ist die Aufgabe der Multimedia Unit von Martin et Karczinski. Mit Designqualität und Markenverständnis können Sie unser Team tatkräftig dabei unterstützen. Ihre Aufgaben/Verantwortungsbereich Konzeption, Planung, Gestaltung und Umsetzung komplexer digitaler Projekte in den Markentouchpoints Internet, Messe und POS digitale Markenstrategie für die Bereiche B2C und B2B Kommunikation Direkter Kundenkontakt mit Beraterfunktion Ihr Profil Offener und pro-aktiver Charakter Spaß an Herausforderungen Innovativer Lösungsdenker Leidenschaft für Marken Teamfähigkeit Sehr gute Software-Kenntnisse in: Adobe Flash, Adobe Fireworks, Adobe Photoshop, Adobe Dreamweaver Sehr gute Kenntnisse in den Programmiersprachen: ActionScript 3, JavaScript, Html, CSS, Erfahrungen im Umgang mit Backendtechnologien wären von Vorteil Referenzen im Bereich Webdesign/Webentwicklung Bewerbungen bitte an Frau Meike Rott, m.rott@martinetkarczinski.de Martin et Karczinski GmbH, Nymphenburger Straße 125, 80636 München Konzeptioner/Texter in Festanstellung (m/w) 15/01/09 Sie können strategisch für eine Marke denken und texten sowohl inhaltsvoll als auch variantenreich. Hinter Ihren Ideen stehen Sie mit Überzeugung – aber auch der Umgang mit Menschen im Team liegt Ihnen. ? Querdenken ist eine Ihrer Leidenschaften und mutige Konzepte vertreten Sie kühn beim Kunden. Sie besitzen 1 bis 2 Jahre Berufserfahrung, vorzugsweise in den Bereichen Branding und Corporate Communications. Ihr Aufgabenbereich Konzeptentwicklung und Kundenkontakt in den Bereichen B2C und B2B Sicheres Texten von Katalogen, Anzeigen, Websites etc. Textliches Umsetzen von Markeninhalten in unterschiedlichen Teams Darüber hinaus sind wir auf der Suche nach tatkräftigen Praktikanten oder Trainees, die sich im Text- und PR-Bereich in die Agentur einbringen wollen. Ein Besuch beim Herrn der »berge« Der renommierte Designer und Möbelhersteller Nils Holger Moormann empfing Martin et Karczinski in seiner Herberge »berge« in Aschau im Chiemgau zur internen Klausur 2008.? In seinem Vortrag verlieh Moormann dem Geist seiner Räumlichkeiten verbalen Ausdruck und bestätigte damit die tiefgreifende Wirkung von Inhalt, Form und Haltung. Er gab den Designern von Martin et Karczinski Denkanstöße aus der Möbelbranche, die interdisziplinäre Gültigkeit besitzen. Die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen sowie Funktionalität und Design als Einheit zu begreifen sind ihm zufolge elementare Voraussetzungen für gute Gestaltung. Ausdruck in eine äußere Form finden Moormanns Geisteshaltung und seine Inhalte in Möbeln wie dem bekannten »Bookinist«. Die »berge« ist damit ein Paradebeispiel der gelungenen Verbindung der Dimensionen Inhalt, Form und Haltung – und diese Ganzheitlichkeit spüren ihre Gäste in jedem Raum. Ein Besuch ist allenfalls empfehlenswert. www.moormann-berge.de www.moormann.de »Zukunftspioniere« in europäischen Metropolen Was bedeutet Design, Marke und Kommunikation im Jahr 2015? Welchen Weg gehen wir als Agentur in Zukunft? Diese Fragen stellten Peter Martin und Daniel Karczinski ihren Mitarbeitern im Rahmen eines Pionierprojektes. ? Sie riefen dazu auf, ein Konzept zu entwickeln: Es sollten zwei europäische Metropolen in mindestens 500 km Entfernung bereist werden, um Antworten zu finden. Die Mitarbeiter mit den innovativesten Ideen wurden in die Ferne entsandt, um Neues zu entdecken und in der Agentur davon zu berichten. Die Gewinner reisten nach Amsterdam, Warschau und Budapest und sprachen mit Visionären und Vordenkern über Branding und Marken von morgen. Die Markenreisenden konnten so als »Pfadfinder« nicht nur kreative Strömungen in Europa kennen lernen, sondern auch sich selbst. Martin et Karczinski verfestigt durch das Pionierprojekt das eigene Selbstverständnis als innovationsstarke Agentur und nachhaltiger Arbeitgeber. Für Brot und Bildung: eins + eins = 3 In der Kommunikationsbranche werden jährlich viele Millionen investiert. Wir entwickeln Inhalte und Formen für geistiges und materielles Wachstum.Und doch fragen wir uns oft: Wofür? Unser Weg heißt: eins + eins = 3.? Wer Martin et Karczinski im Bereich Kommunikation beauftragt, kann 1,5% seines Etats spenden. Unsererseits spenden dann auch wir 1,5%. Das macht 3%, die wir dann weitergeben an »unser Projekt« in Südafrika. Aber auch mit gezielten Spenden helfen wir, die Welt dort unten ein wenig besser zu machen. Denn wenn jeder Einzelne von uns auch nur einen Stern zum Leuchten bringt, wird es hell werden für die Kinder von Indawo Yentsikelelo. Indawo Yentsikelelo – das ist das Hilfsprojekt von Florian Krämer mitten in den Slums von Kapstadt. 2004 errichtete er einen eigenen Kindergarten für vernachlässigte, verelendete und vergewaltigte Kinder. Über seinen Verein »Positiv Leben« sammelt er heute für den Aufbau eines Waisenhauses, um auch elternlosen Kindern helfen zu können. Wir helfen ihm, dieses Waisenhaus zu bauen. Kontakt und weitere Infos www.positiv-leben-ev.org Peter Martin spricht auf dem »Vlow!08 Kongress« über Markenkommunikation im Raum Der Geschäftsführer von Martin et Karczinski stellt das »Tell the Logo«-Modell vor, demnach gute Logos Geschichten und damit die Identität »erzählen« können. Das gilt auch für die Inszenierung von Marken im Raum.? Martin et Karczinski auf Platz 6 vorgerückt Im aktuellen Ranking (2008) der deutschen Corporate Identity/Corporate Design Agenturen des Magazins PAGE konnte sich Martin et Karczinski gegenüber 2007 um zwei Plätze auf Rang 6 verbessern. ? Im Interview sprechen Peter Martin und Daniel Karczinski über den Erfolg der Agentur: »Differenzierung wird immer wichtiger - und immer komplexer. Gutes Corporate Design übersetzt die spezifische DNA eines Unternehmens, aber der Umgang mit Kommunikationsprozessen will gelernt sein. Dazu sind Instrumente notwendig, mit denen wir Managementprozesse begleiten. Es ist die Verknüpfung der Disziplinen Design, Markenstrategie und Managment, die in diesem Jahr unseren Erfolg maßgeblich beeinflußt hat.« Das jährlich in der Sonderbeilage »PAGE Extra« erscheinende Ranking der deutschen CI/CD-Agenturen lässt sich als Trendbarometer der Branche bezeichnen. Die Platzierung der gelisteten Teilnehmer ergibt sich aus dem Honorarumsatz 2007 im Bereich Corporate Identity und Corporate Design. Teilnahmeberechtigt sind Agenturen und Designbüros, die mindestens 25 Prozent ihres Umsatzes im Corporate-Bereich erwirtschaftet haben. Gelebte Nachhaltigkeit Herr Molière brachte es auf den Punkt: »Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen beimisst«. Wasser ist alles andere als selbstverständlich. Viel zu selten wird das seinen Verbrauchern klar. Ein Hinweis, dem wir durch die Gestaltung unserer Wasserkaraffen Ausdruck verleihen. ? Die Wasserkaraffen von Martin et Karczinski sind nicht nur ein stilvolles Give-away, sondern auch ein Zeichen ökologisch und ökonomisch sinnvollen Handelns im Alltag. Statt Wasser über Tausende Kilometer durch Europa transportieren zu lassen, genießt man bei Martin et Karczinski das hochwertige Münchner Leitungswasser. Ein passender Text - in Form des Sterns auf die Wasserkaraffen aufgedruckt - offenbart das Selbstverständnis der Agentur im Rahmen der gelebten Nachhaltigkeit: »Auf dem Mars gibt es Wasser. Dieser jüngst erbrachte Beweis erscheint uns wichtig, weil auf einem scheinbar toten Himmelskörper Spuren für die Voraussetzung von Leben gefunden wurden. Dort ist also Leben möglich, sagt die Forschung – sofern die Oberflächentemperatur zuweilen nicht bei -140°C läge, der Atmosphärendruck nicht bei 0,006 bar und der atmosphärische Kohlenstoffdioxidgehalt nicht bei 95,3%. Wasser scheint auf dem Mars das Wertvollste zu sein, was der Planet zu bieten hat – da, wo man es nicht vermutet hätte. Neben Ihnen steht ein Glas Wasser auf dem Tisch. Aber schätzen wir wirklich dessen Wert? Wir lassen zu, dass unser Planet allmählich für viele Menschen unbewohnbar wird. Nur, um in einigen Jahrzehnten festzustellen, was einst unser Allerkostbarstes war. Dinge besitzen stets jenen Wert, den wir ihnen beimessen.« Ora et Labora - Inhalt, Form und Haltung werden eins Starke Marken entstehen, wenn Inhalt, Form und Haltung eines Unternehmens übereinkommen. »ORA ET LABORA« steht für diesen Dreiklang, den wir als essentielle Basis für unsere eigene Corporate Identity sehen.? Diesen Namen trägt auch die Vorbereitungsphase, die mit dem Einzug in das Gebäude der ehemaligen Kunstdruckanstalt in der Nymphenburgerstrasse 125 begann. Sie dauert an bis Martin et Karczinski in ein eigenes, selbst geplantes und realisiertes Gebäude einzieht. Auf 5 Jahre ist die Phase angelegt und steht für Selbstreflektion, die Konzentration der Kräfte und die strategische Ausrichtung für die Zukunft. Wir nennen sie in Anlehnung an eine der bekanntesten Botschaften des Benedikt von Nursia kurz »ORA ET LABORA«. Dem Benediktinermönch geht es um einen gesunden Ausgleich von Gebet und Arbeit. Die Arbeit dient nicht mehr nur dem Lebensunterhalt oder dem eigenen Wohlstand, sondern erfüllt drei sinnstiftende Aufgaben: Die Arbeit dient dem Wohl der Menschen, sie ist ein wichtiger Ort der Selbsterkenntnis und ist dabei ein Weg der geistigen Erfüllung - die Übereinkunft von Inhalt, Form und Haltung. Dein Buch ist dein Schatz Kreation bedarf der Dokumentation: Was hilft es, einen guten Gedanken zu haben, der nicht aufgezeichnet und umgesetzt wird? Martin et Karczinski nutzt dazu eigens gestaltete Notizbücher.? Einzigartige Ideen sind nicht alles. Welche Bedeutung dem Niederschrieb eines guten Gedanken bei Martin et Karczinski zukommt, erzählt ein Text in Form des Sternes auf dem Cover des Buches: »Komplexe Zusammenhänge und enormes Tempo beherrschen unser Sein. Wir sitzen am globalen Fenster und sehen zu, wie bestehende Muster und Prozesse dupliziert und weltweit implementiert werden. Bewährtes scheint die allgemeine Antwort zu sein auf dringend benötigte neue Konzepte und Ideen. Ist uns die Situation denn nicht bekannt? Wissen wir doch, dass unsere materiellen Ressourcen auf der Erde nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Warum glauben wir, dass wir mit bestehenden Systemen das Morgen meistern können? 6,5 Milliarden Menschen tragen die Verantwortung dafür, dass sich daran etwas ändert. Du hast jede Minute die Möglichkeit, dem Globus eine neue Richtung zu zeigen. Dein Buch ist der Schatz, in dem Gedanken vom Geist zur Hand ihre Form finden können. Reich wirst du, wenn du es tust.« Standardwerk: Marken Know-how auf 440 Seiten »Branding Interface«, die erste Publikation von Martin et Karczinski, untersucht das Geheimnis erfolgreicher Marken im Spannungsfeld von Kommunikation, Design und Strategie. ? Das Buch wurde in der Fachpresse als »sehr wichtige Bestandsaufnahme Der Gedanke von AMEN ist das Gefühl, das man nach einem guten Film hat. AMEN will den Betrachter durch Gestaltung erreichen, will ihn amüsieren, ein Kribbeln in ihm wecken und seine Stimmung beeinflussen. AMEN will Gedanken in Bewegung versetzen, will aufregen, anstiften und verführen. AMEN ist ein Büro für Gestaltung, das sich mit Grafikdesign, Werbung und Design beschäftigt, allerdings auch gerne die Grenzbereiche zu Produktdesign und Kunst erkundet. AMEN beschäftigt sich mit Namensfindung, Logoentwicklung, Editorial Design, Packaging Design und der Entwicklung von Leit- und Orientierungssystemen und Werbekampagnen. Der Schwerpunkt von AMEN aber liegt im Corporate Design. AMEN möchte Produkten, Bedürfnissen oder Ideen eine Seele geben, ihnen Leben einhauchen. AMEN will nicht einfach dekorieren, sondern Inhalte in Formen, Farben, Materialien und Texte verwandeln, sie direkt ablesbar machen und gleichzeitig ihre Komplexität erhalten. Die Idee ist seine Disziplin. AMEN sucht den Glamour im Alltäglichen, die Poesie im Wohlbekannten. AMEN weckt einen besonderen Blick auf das Gewöhnliche, verführt zu neuen Sichtweisen. AMEN glaubt an mehr als das reine Denken. AMEN gibt der Intuition Raum und schafft so eine Verbindung von Modernität, Lebendigkeit und Kreativität. der Corporate-Identity-Entwicklung im deutschsprachigen Raum« bezeichnet. Inhaltlich werden Themen aus den Bereichen Markenmanagement, Corporate Identity und Corporate Design behandelt. Ein »Marken-Audit« zur Überprüfung von Markenstrategien rundet das umfangreiche Werk ab. Mehr als zwei Jahre lang diskutierten Peter Martin und Daniel Karczinski mit Designern und Markenmanagern über das Geheimnis erfolgreicher Marken. Das Ergebnis sind Interviews, die ebenso individuell wie kritisch das Thema Markenkommunikation reflektieren. Darüber hinaus porträtiert »Branding Interface« die Menschen hinter so bekannten Marken wie BMW, Audi, Vitra oder der Deutschen Bahn. »Branding Interface – Gespräche über Markenkommunikation von morgen« Peter Martin, Daniel Karczinski 440 Seiten, Format 23,5 x 28,5 cm, Hardcover im Schmuckschuber, ca.1300 farbige Abbildungen, Fotos: Frank Widemann, Antje Stumpe ISBN 3-8307-1290-1 128,– EURO [D] / 202,– SFR Das Kreativbriefi ng markiert die Grundlage für den Einstieg in die Kreationsphase. Auf Basis der Strategie werden innovative Ideen entwickelt, deren Strategiekonformität ständig kritisch geprüft wird. Ziel ist es ein dem Projekt und der Marke hundertprozentig entsprechendes Konzept zu entwerfen, das ebenso zielführend wie originell ist. Kreation Im letzten Schritt werden die konzeptionierten Ideen in der Kreationsphase konkretisiert und verfeinert. Das Ergebnis bildet die Basis für die Umsetzung. adidas Bench BR Bayerischer Rundfunk - Zuendfunk Cartier Germany Eurosport GQ/Lycos Green City Mountain Bike Magazine MTV Panerai Richemont - Northern Europe Sony BMG Wir helfen Ihnen, am Markt sichtbar zu werden. Erst durch Gestaltung werden aus Ideen Produkte. Und erst durch Kommunikation erfahren andere davon. Wir helfen Ihnen, Ihre Produkte sichtbar zu machen und erfolgreich an den Markt zu bringen. Sie erzählen uns, was Sie vorhaben, und wir finden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die richtige Form dafür. Das bedeutet Factor Design Launch. Wir helfen Ihnen beim Neustart. Gute Unternehmen und Produkte sind von zeitlosem Wert. Dennoch müssen sie sich immer wieder wechselnden Marktsituationen und verändertem Kommunikationsverhalten anpassen. Wir helfen Ihnen, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Durch eine behutsame Repositionierung oder einen radikalen Neustart. Wir helfen Ihnen von Anfang an. Am Anfang steht die Idee. Diese Idee zu konkretisieren, anderen zu vermitteln und so Grundlagen für ein gutes Produkt und passende Rahmenbedingungen zu schaffen, ist oft der entscheidende Schritt vorwärts. Wir helfen Ihnen, Ihre Ideen begreifbar zu machen und begleiten Sie konstruktiv und kritisch durch den gesamten kreativen und strategischen Prozess. Der iF communication design award 2009 ist online. Zur Teilnahme eingeladen sind Agenturen und Ihre Auftraggeber, Unternehmen, Designer, Architekten und Innenarchitekten. Unser Kommunikationswettbewerb geht mit sieben Kategorien an den Start: digital media, product interfaces, print media, packaging, corporate architecture, crossmedia und der Sonderkategorie: too good to be true. Anmeldungen sind ab sofort möglich! Der iF design award china 2009 ist jetzt online. Ab 2009 lädt der iF design award china alle Hersteller, Designer und Architekten aus Großchina oder jene mit einer Zweigstelle in Großchina ein, ihre Produkte einzureichen. Zum ersten Mal wird der "iF gold award" gesondert an eine Auswahl der zehn Besten verliehen - so wie bei jedem standard iF award. Anmeldungen sind ab sofort möglich! 4.1 Medien Programmheft Stückinformation/Faltplakat Spielplan/Faltplakat Eintrittskarten Leitsystem Citylight Anzeigen Internetauftritt T-Shirts 4.2 Gestaltungsgrundelemente des Programmhefts Die Trennung der Textebene A von der Bildebene C erfolgt durch verschiedene Seitengrößen und Papierstärken. Die kleineren Textseiten folgen klassischen Gestaltungsprinzipien vergleichbar mit Suhrkamp/Reclam Büchern. Der Inhalt wird durch horizontale Linien B gegliedert, der Textblock ist zentriert gesetzt. Die Bildseiten C beinhalten, doppelseitig randabfallend, die Fotografien der Stücktitel Projektionen. Und liegen als Hintergrund unter den jeweiligen Textseiten. Der Allgemeine Inhalt des Programmhefts enthält keine Bilder und die Aufteilung in Ebenen erfolgt durch die inhaltliche Trennung von Headline E und Fließtext D. Der Fließtext liegt auf einer halbtransparenten Ebene über der Headline. Die Gestaltung des Fließtextes D folgt auch den klassischen Prinzipien der Textebene B bei den Stücken. Die Seitenzahlen G stehen auf der rechten Seite jeder Doppelseite. Dieses statische Element gibt halt und dient gleichzeitig als plakatives Gestaltungsmerkmal. Sowohl Headline als auch Seitenzahlen sind randabfallend gesetzt und werden leicht angeschnitten.
4.4 Bildkonzept Für die Projektionen habe ich diverse geometrische Körper gebaut und mit diesen im Fotostudio Bühnenbilder zu den verschiedenen Inhalten komponiert. Durch das Projizieren der Stücktitel und Szenenbilder entstanden ungewöhnliche Bilder, welche die Bewegung, das Leben und die Aktionen auf der Bühne wiederspiegeln. Die Bildsprache geht auf das Festivalthema »Spaltungen« ein so entstehen zum Beispiel beim Betrachten der gebrochenen Bilder durch Fremdeinwirkung hervorgerufenen Verunsicherungen. 4.5 Formate & Raster Die Größe des Programmheftes ist 160 x 230 mm geschlossen, somit ist es handlich und leicht verstaubar, bietet aber genügend Platz für gut lesbaren Text und eine repräsentative Darstellung der Bilder. Durch die Tiefe von ca. 15 mm verfügt das Programmheft über eine gewisse Präsenz wenn es neben anderen Heften und Büchern im Haushalt/Büro liegt. Die Größe der transparenten Textebene B und der Textseiten A ergibt sich aus dem klassischen Ermittlungsverfahren für den Satzspiegel durch den Goldenen Schnitt C. Den Satzspiegel durch den Goldenen Schnitt zu ermitteln, dann jedoch damit zu experimentieren und ihn als Ebene aus der Seite heraus zu nehmen folgt wieder dem Konzept »Aufbrechen klassischer Elemente durch eine experimentelle, moderne Umsetzung«. Die Seitenränder sind bei der transparenten Fläche B der allgemeinen Seiten umlaufend 3 mm, auf den alleinstehenden Textseiten A sind die Ränder der Lesefreundlichkeit angepasst (mehr Abstand zum Bund und am Seitenende). Der Berliner Designer und Schriftentwerfer Erik Spiekermann ist für seine Verdienste im Bereich Grafik Design mit dem Titel ‘Honorary Royal Designer for Industry’ ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 29. November 2007 in London statt. Die Auszeichnung wird von der britischen Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures & Commerce (RSA) in London vergeben. Die britische Institution RSA hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1754 der Förderung innovativer und kreativer Strömungen in der Gesellschaft verschrieben. Die engagierten und innovativen Förder-Programme und Projekte der RSA gelten weltweit als vorbildlich. Die Auszeichnung ‘Royal Designer for Industry’ (RDIs) ist die höchste britische Auszeichnung in diesem Bereich. Sie wird seit 1936 jährlich von der RSA an britische Designer verliehen, die mit außergewöhnlichen ästhetischen wie funktionalen Arbeiten das Industriedesign nachhaltig beeinflusst haben. Daneben vergibt die RSA den Titel ‘Honorary Royal Designer for Industry’ (HonRDIs) an bedeutende internationale Design-Persönlichkeiten. Preisträger Erik Spiekermann befindet sich hier in bester Gesellschaft: Unter den von der RSA ausgezeichneten Designern finden sich weltberühmte Design-Stars wie die Möbel- und Produktdesigner Mario Bellini und Ettore Sottsass, der Schuhdesigner Manolo Blahnik, Lichtdesigner Ingo Maurer, die Modeschöpfer Yohji Yamamoto und Issey Miyake, Industrie-Designer Dieter Rams und der Zeichner Jean Jacques Sempé. Der Designer und Schriftentwerfer Erik Spiekermann zählt weltweit zu den renommiertesten Persönlichkeiten der Branche. 1979 gründete Spiekermann MetaDesign, das er bis zu seinem Ausscheiden 2001 zum größten deutschen Designunternehmen aufbaute. Die von Spiekermann für die Deutsche Bahn entwickelte Schriftfamilie DB Type erhielt im vergangenen Jahr den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. 2007 wurde Spiekermann zudem in die European Designers Hall of Fame aufgenommen. SpiekermannPartners ist die Branding- und Designagentur von Erik Spiekermann, Fabian Rottke, Ralf Weißmantel, Susanna Dulkinys und Marianne Schuler. Die international agierende Designagentur mit Büros in Berlin, London und San Francisco arbeitet für Auftraggeber wie Bosch, Birkhäuser Verlag, Die Bahn, Gravis, Lufthansa, n-tv, Nokia, Messe Frankfurt, Pioneer Investments und RWE an Corporate-Design-Systemen, Zeitschriften-Layouts und Exklusivschriften.
Durch abstrahierte Bilder, bildergenerierende Muster oder bildhafte Typografie bekommt das Theater/Festival eine eigene, unverwechselbare Bildsprache. Der Charakter wird kommuniziert und der Betrachter wird aufgefordert sich mit der Thematik auseinander zu setzen. 2.5 Festivalportrait 2.5.1 Das Festival Die EURO SCENE LEIPZIG Das Festival EURO SCENE LEIPZIG wurde im Jahr 1991 gegründet und findet jährlich im November statt. Es bringt experimentelles Theater und innovativen Tanz aus ganz Europa nach Leipzig und gehört zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt. Die EURO SCENE LEIPZIG ist das einzige Festival für zeitgenössisches Theater und modernen Tanz in den neuen Bundesländern und gehört zu den wichtigsten seiner Art in Europa. Die EURO SCENE LEIPZIG zeigt die aktuellsten Entwicklungen in der europäischen Tanz- und Theaterszene und präsentiert jährlich etwa 15 verschiedene Gastspiele mit insgesamt rund 25 Vorstellungen in ca.. 9 verschiedenen Spielstätten. Dazu gehören die Bühnen von Schauspiel und Oper ebenso wie die der freien Szene und ungewöhnliche, neu zu entdeckende Orte. Die Dauer beträgt jeweils 6 Tage (Dienstag bis Sonntag). Das Publikum reicht von zahlreichen Studenten über die gebildete Mittelschicht bis hin zu vielen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Neben den Leipzigern kommen immer mehr Zuschauer aus der Umgebung, anderen deutschen Städten und dem Ausland. Außerdem ist das Festival ein fester Anlaufpunkt für nationale und internationale Fachkollegen. Programmauswahl Wichtige Kriterien für die Auswahl der Künstler sind: hohe Professionalität, internationale Qualität, Innovation, äußerst individuelle künstlerische Handschriften, Mut zum ästhetischen Experiment. Die EURO SCENE LEIPZIG spürt neue Tendenzen auf, bekennt sich zu zeitbezogenen und sozial engagierten Themen, ist Drehscheibe zwischen West- und Osteuropa und überschreitet Genregrenzen. Vor allem sollen die Inszenierungen menschlich berühren, aufregen, aber auch aufstören, Denkanstöße und Diskussionsstoff geben. Dabei setzt sich das Festivalprogramm sowohl aus »großen Namen«, den bereits durchgesetzten Regisseuren und Choreografen der internationalen Theater- und Tanzszene, als auch vor allem aus jungen, zu entdeckenden und zu fördernden Compagnien zusammen. Die eigenen künstlerischen Kräfte der Stadt werden punktuell in das internationale Geschehen einbezogen. Zu einem der Festivalhöhepunkte entwickelte sich der Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« in der Konzeption von Alain Platel aus Gent/Belgien, der seit 1997 zumeist biennal im Foyer des Schauspielhauses auf dem schon legendären runden Tisch stattfindet. Die EURO SCENE LEIPZIG wählt seit einigen Jahren jeweils ein Motto oder thematische Schwerpunkte, um die Gastspiele zu konzentrieren und das Angebot eines »Gemischtwarenladens« zu vermeiden. So lauteten die Überschriften zum Beispiel »Leibesvisitationen« (2001), »Wurzeln & Visionen« (2002), »Die Liebe – Chance der Unmöglichkeit« (2003), »Das Eigene im Gefüge« (2004), »Wahlverwandtschaften« (2005) und »Konsonanzen – Dissonanzen« (2006). Ein Rahmenprogramm mit Gesprächen, Workshops und Filmen ergänzt jeweils das Festival. Struktur, Team und Etat Die EURO SCENE LEIPZIG wird veranstaltet vom »Sächsischen Verein zur Förderung des kulturellen Austauschs nationaler und internationaler Tanz- und Theatergruppen e. V.«. Das Team besteht aus zwei Festangestellten (Geschäftsführerin und künstlerische Direktorin, Verwaltungsleiterin) sowie zeitbedingten Honorarkräften (Assistenz, Presse, Technische Leitung, Grafiker, Sekretariat/Werbung). Der jährliche Gesamtetat beträgt derzeit etwa 620.000,00 EUR. Darin enthalten sind alle Kosten der Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Festivals, so die Compagniekosten, Mieten für Spielstätten, Personal- und Bürokosten, Technikanmietungen usw. Dies ist für ein internationales Festival dieser Größe ein recht bescheidener Etat, der zudem jährlich immer wieder Kürzungen ausgesetzt ist und keinerlei Planungssicherheit gibt. Das Festival wird finanziert durch die Stadt Leipzig, den Freistaat Sachsen und den Deutschen Bühnenverein Landesverband Sachsen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert 2004-06. Hauptpartner ist 2004-08 das BMW Werk Leipzig. Weitere Sponsoren sind das Hotel Holiday Inn Garden Court, Leipzig, und die Deutsche Lufthansa. Hinzu kommen gastspielbedingte Unterstützungen vom Goethe- Institut, München, von Stiftungen und kulturellen Ländervertretungen, z.B. Botschaften. Netzwerkarbeit Die nationalen und internationalen Kontakte sind außerordentlich vielfältig. Das Festival ist seit 1992 Mitglied im IETM (Informal European Theatre Meeting, Sitz Brüssel), dem wichtigsten Netzwerk für freies Theater in Europa mit rund 450 Mitgliedern, und leistet dabei eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation für die Stadt Leipzig, den Freistaat Sachsen und die neuen Bundesländer. Weiterhin ist die EURO SCENE LEIPZIG einer der elf Co-Partner des Deutschen Produzentenpreises für Choreografie, eines der wichtigsten Fördermodelle für die zeitgenössische Tanzkunst in Deutschland, sowie aktives Mitglied im ITI (Internationales Theaterinstitut) – Zentrum Bundesrepublik Deutschland, Berlin. Seit Herbst 2006 gehört die Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff dem ITI-Vorstand an. Die EURO SCENE LEIPZIG gehört seit 2002 zu den sechs Co-Veranstaltern der Tanzplattform Deutschland (mit Institutionen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, München und Stuttgart), des bedeutendsten Festivals für innovativen Tanz der Bundesrepublik. Die Tanzplattform Deutschland ist ein Ereignis von internationalem Rang und wird alle zwei Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. Der »Sächsische Verein zur Förderung des kulturellen Austauschs nationaler und internationaler Tanz- und Theatergruppen e. V.« wurde, bedingt durch das große Renommee der EURO SCENE LEIPZIG, mit der Organisation und Durchführung der Tanzplattform Deutschland 2002 beauftragt. Unter der Projektleitung von Ann-Elisabeth Wolff und Co-Direktion von Michael Freundt, langjähriger Mitarbeiter der EURO SCENE LEIPZIG, fand erstmals eine Tanzplattform in den neuen Bundesländern statt. Über 350 Veranstalter und Journalisten aus aller Welt sowie 35 Vertreter von Goethe-Instituten kamen vom 06.-10.02.2002 nach Leipzig und erlebten 24 Choreografien in rund 45 Vorstellungen. Der künstlerische Beirat Im Jahr 1995 wurde ein künstlerischer Beirat gegründet, dem 5-6 international bekante Fachleute für zeitgenössisches Theater angehören. Die Mitglieder üben beratende Funktion aus und vertreten das Festival auf internationaler Ebene. Der Beirat besteht seit 2007 aus folgenden Kollegen: Sigrid Gareis Künstlerische Leiterin – Tanzquartier Wien Maria Magdalena Schwaegermann Künstlerische Leiterin – Zürcher Theater Spektakel Tilmann Broszat Künstlerischer Leiter SPIELART Festival, München Rolf Dennemann Künstlerischer Leiter – off-limits Dortmund Klemens Wannenmacher Berufscoaching und Kulturberatung – Rotterdam 2.5.2 Das Thema 2008: »Spaltungen« Die EURO SCENE LEIPZIG, die laut der Wochenzeitung DIE ZEIT zu »den besten deutschen Bühnenfestivals« gehört, findet vom 06. – 11. November 2008 zum 18. Mal statt. Unter dem Motto »Spaltungen« stellt das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters Fragen nach Reibungsflächen und Bewusstseinsspaltungen. Dabei dringt es in Zwischenwelten der unterschiedlichsten Art. Zu sehen sind insgesamt 12 Gastspiele aus 9 Ländern in 27 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Die Bandbreite der Produktionen umfasst Tanz- und Sprechtheater sowie Zwischenbereiche performativer Kunst und musikalische Bühnenformen. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Der Begriff »Spaltungen« steht vor allem für neue Möglichkeiten und den Aufbruch sowohl im gesellschaftlichen als auch im individuellen Bereich. »Dabei spielen die durch Fremdeinwirkung hervorgerufenen Verunsicherungen und Identitätsverluste ebenso eine Rolle wie die freiwerdenden Energien und neuen Kräfte«, so Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff. Die Gastspiele zeigen ein breites Spektrum von Spaltungen, sei es zwischen Politik und Macht, Historie und Gegenwart, Leben und Tod. Immer sind es jedoch Situationen oder Prozesse, die sich in ihrer Zwiespältigkeit und Irrationalität dem Blick einer auf Oberflächenwirkung ausgerichteten Welt normalerweise entziehen. Gisèle Vienne, Shootingstar der französischen Theaterszene, eröffnet das diesjährige Festival mit dem Stück »Kindertotenlieder«. Sie bringt in einer melancholisch-beängstigenden, aber auch abstrakt-spielerischen Form das Thema des Todes und der Kindesmisshandlung faszinierend aktuell auf die Bühne. Rolf Dennemann, Mitglied des künstlerischen Beirats der EURO SCENE LEIPZIG und Leiter des Festivals off limits, Dortmund, wählte dieses Stück als Beitrag seiner Carte blanche. Die »weiße Karte« wurde 2006 erstmals vergeben und geht an ein jährlich wechselndes Beiratsmitglied, um durch einen anderen ästhetischen Blick das Programm zu bereichern. Zum Abschluss des Festivals gibt es ein Wiedersehen mit der Compagnie Emio Greco | PC aus den Niederlanden. Nach dem überwältigenden Erfolg bei der EURO SCENE LEIPZIG 2005 zeigt sie nun das berauschende Tanzstück »Hell« (»Hölle«), in dem Emio Greco – inspiriert durch »Die Göttliche Komödie« von Dante Alighieri – imaginäre Orte menschlicher Dimensionen zwischen Himmel und Hölle erforscht. Dazwischen reihen sich weitere Höhepunkte ein: »Hey girl!«, Körpertheater in faszinierenden Klang- und Installationsräumen der Socìetas Raffaello Sanzio, Italien, »Svadbe i su?enja« (»Hochzeiten und Gerichtsprozesse«), ein Theaterstück des kroatischen Spitzenregisseurs Branko Brezovec, »Both sitting duet« (»Beide sitzen Duett«), eine weltweit sehr erfolgreiche Performance von Jonathan Burrows & Matteo Fargion, England, und »Cekarna« (»Wartesaal«), ein Tanztheaterstück von Farma v jeskyni, Tschechische Republik, das auf dem ehemaligen Güterbahnhof Engelsdorf einen historisch authentischen Aufführungsort in Leipzig gefunden hat. Weitere Gastspiele kommen aus Irland, Polen, Berlin und Dortmund. Und schließlich findet zum 8. Mal der beliebte Wettbewerb »Das beste deutsche Tanzsolo« nach einer Konzeption des bekannten flämischen Choreografen Alain Platel statt. Schon jetzt liegen 63 Bewerbungen vor. Die künstlerische Leitung liegt erstmals in den Händen von René Reinhardt, Leipzig. Das Festival wird von einem Rahmenprogramm flankiert, zu dem Filme, Gespräche und ein Workshop gehören. Besonders hervorzuheben ist die Aufführung des gewaltigen Filmzyklus’ »Tragedia Endogonidia« von Romeo Castellucci, Regisseur der Socìetas Raffaello Sanzio. Dieses elfteilige Werk wird während des Festivals komplett an einem Tag zu sehen sein. Außerdem findet eine Podiumsdiskussion zum Festivalthema »Spaltungen« mit vier namhaften Persönlichkeiten statt, darunter Gordana Vnuk, künstlerische Leiterin des Festivals Eurokaz, Zagreb, Prof. Fritz Siemsen, bekannter Physiker der Universität Frankfurt/Main, und Wolfgang Schilling, Theaterkritiker bei MDR FIGARO, moderiert vom Theaterwissenschaftler Prof. Günther Heeg, Universität Leipzig. Grafikdesign ist die Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen Medien, die durch ihre Darstellung anderen Menschen etwas mitteilen. Dabei kommen vielfältige künstlerische Materialien, Energien und technische Mittel zum Einsatz. Der Begriff Grafikdesign wurde von William Addison Dwiggins (* 1880; x 1956) 1922 geprägt. Vorher waren Drucker, Typografen, Schriftsetzer, Grafiker und Designer oft ein und dieselbe Person. Heute sind Grafik, Design und Visuelle Kommunikation eine Untergruppe des Kommunikationsdesigns. Grafikdesign ist relativ fest mit den Anforderungen moderner Gesellschaften verankert. Schwerpunkte sind Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kommunikationsaufgaben von Wissenschaft und Kultur. Die Entwicklung des Grafikdesign ist jedoch nicht überall an die Industrielle Revolution gekoppelt. So hatten zum Beispiel in Frankreich soziales und politisches Engagement (nach der Studentenrevolte 1968) und (Plakat-)Kunst einen sehr starken Einfluss (u.a. Toulouse-Lautrec, später auch polnische Plakatgestalter, die in Frankreich arbeiteten). Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Berufsbezeichnung 2 Tätigkeitsfelder 3 Siehe auch 4 Literatur 5 Weblinks Berufsbezeichnung [Bearbeiten] Die nicht geschützte Berufsbezeichnung Grafikdesigner/-in ist eine Spezifizierung des Begriffs Designer. Der Grafikdesigner unterscheidet sich somit vom Industrie-, Mode-, Foto- und Webdesigner. Einen Diplomgrad – z.B. Diplom-Designer/-in bzw. Dipl.-Des. (FH) – darf nur führen, wem dieser akademische Grad nach einem erfolgreich absolvierten (Fach-)Hochschulstudium verliehen wurde. Tätigkeitsfelder [Bearbeiten] Neben den klassischen Printmedien wie Zeitschriften und Büchern sind seit Ende der 1980er Jahre vermehrt elektronische Medien mit interaktiven Eigenschaften die Anwendungsgebiete des Grafikdesigns. Mögliche Tätigkeitsfelder beim Grafikdesign sind Typografie, Illustration, Fotografie, Druckgrafik, DTP (Desktop publishing), Werbung, Branding, Corporate Design als Teilbereich der Corporate Identity, Ausstellungen, Film etc. Das klassische Grafikdesign beschränkt sich seit einigen Jahren nicht mehr nur auf das Gestalten von und mit grafischen Formen. Deshalb wird zunehmend der Begriff Kommunikationsdesign als ein Oberbegriff angenommen, der neben der Visuellen Kommunikation auch noch die Verbale und die Audiovisuelle Kommunikation beinhaltet. In Werbeagenturen ist der Grafikdesigner zuständig für die grafische Umsetzung und der Art Director oder der Creative Director entwickeln in der Regel die Konzeption (also die Idee) einer Arbeit. Siehe auch [Bearbeiten] Visuelle Kommunikation Grafik, Graphic Effects, Informationsdesign, Corporate Design, Mediendesign Signet, Firmenlogo, Character-Design, Eyecatcher, Blickfang Typografie Computervisualistik Vektorgrafik und Rastergrafik Literatur [Bearbeiten] Quentin Newark: Was ist Grafikdesign? Stiebner, München 2006, ISBN 978-3-8307-1318-0 Der Blick hinter die Kulissen des Grafik-Designs, Ganter-Verlag, Pforzheim 2005, ISBN 3-933929-02-4 Markus Stegmann und René Zey: Das Designlexikon, Directmedia Publishing, Berlin 2004 A History of Graphic Design, Phillip B. Meggs, USA, ISBN 0-471-29198-6 engagement & grafik design, Hrsg.: NGBK / Berlin 2000, ISBN 3-926796-62-6 Typographie – wann wer wie, Hrsg.: Friedrich Friedl, Nicolaus Ott, Bernard Stein; Könemann (1998), ISBN 3-89508-473-5 just posters, Hrsg.: sandy k. / Stuttgart (2001) ISBN 3-929085-75-5 just posters Illustrative Elemente lassen auf ein junges, modernes Theater schließen. Diese Cover sind meist interessant und wecken die Aufmerksamkeit des Betrachters, passen jedoch nicht immer zum Theater und können leicht jugendlich wirken. Man wird aufgefordert sich damit zu beschäftigen.
Isabelle Gehrmann, born in 1979 in Kaiserslautern, Germany is a graphic designer. She works across various media: from books, posters, illustrations and typefaces to corporate designs and identities. After her final high school examination in 1999 she studied architecture at the University of Kaiserslautern. In 2002 Isabelle moved to Mainz, Germany, to study graphic design. She graduated (diploma) at the University of Applied Sciences Mainz in July 2007. In 2005 she founded the design studio A HUNDRED DOLLARS AND A DOG with graphic designer Stefan Ruetz. Isabelle works directly to clients, but also freelances for studios. If you are interested in working with her, then please get in contact. Internships June 1994 Pfalztheater / Bühnenbau (Kaiserslautern / set design) February 1998 Pfalztheater / Dramaturgie (Kaiserslautern / dramaturgy) January to March 2000 Fotosatz Burkhart (Erlenbach / graphic design) October to February 2004/2005 Fertigungsbureau (Hanau / graphic design, editorial design) April to September 2005 Xnografics (Barcelona / graphic design, illustration) Award July 2007 red dot design award «A Book about Apparel» Collaborators & Friends A Hundred Dollars and a Dog Avalancha Fertigungsbureau Media Galore Stefan Ruetz Xnografics Stefan Ruetz, born in 1980 in Munich, Germany, is a graphic designer and typographer. After his final high school examination in 2000 he studied arts at the Freie KunstWerkStatt in Munich. In 2003 Stefan moved to Mainz, Germany, to study new media design. At an internship in Barcelona, Spain, in 2005 he found his love for graphic design & typography and changed to studies in graphic design back in Mainz, where he graduated (diploma) in December 2007. Since 2005 he mostly works with graphic designer Isabelle Gehrmann as Carte Blanche Design Studio on print based projects in the cultural sector including record sleeves & music industry based work, editorial and book designs, corporate designs and a variety of other projects. Stefan lives and works in Hamburg, Germany. He works directly to clients, but also freelances for studios. If you are interested in working with him, then please get in contact. He speaks german, english, spanish and soon french. Awards – 2009 ADC – New York (Art Directors Club / Cube) – 2008 DDC – Gute Gestaltung 09 (Deutscher Designer Club / Award) – 2008 ADAA (Adobe Design Achievement Awards / Honorable Mention) Publications – UNO 23 – Werkbericht #4 – NEO 2 / Issue 51 – Werkbericht #8 Internships – July to September 2002 / Deco Conception Styling (Munich, Duesseldorf – shop design) – December 2002 to March 2003 / Ruetz Technologies (Munich – web design) – May to September 2005 / Avalancha (Barcelona – graphic design, editorial design) Collaborators & Friends – A Hundred Dollars and a Dog – Avalancha – Carte Blanche Design Studio – Ipsum Planet – Isabelle Gehrmann – Media Galore – Neo 2 – Xnografics Contact +49 (0)40 53029346 About this Site 1. The random pictures change every 20plus seconds. If you want to see them all – lean back & relax. 2. No – I'm neither the guy with the huge muscles nor the one in the blue working overalls. 3. The grey moped with the apple sticker is not mine. I found it in Paris next to Centre Pompidou. 4. Click on INFORMATION (at the Selected Works) to get to the top of the page. 5. If the text is to small for you hold the key «Strg» & press «+» / hold «Apple» & press «+» to enlarge it. With «Strg» & «0 (Zero)» / «Apple» & «0 (Zero)» you will return to the regular size. (If you are able to read this you won't need the shortcuts above.) »Die Menschen gehen ins Theater, um mitgerissen, gebannt, beeindruckt, erhoben, entsetzt, ergriffen, gespannt, befreit, zerstreut, erlöst, in Schwung gebracht, aus ihrer eigenen Zeit entführt, mit Illusionen versehen zu werden. All dies ist so selbstverständlich, daß die Kunst geradezu damit definiert wird, daß sie befreit, mitreißt, erhebt und so weiter. Sie ist gar keine Kunst, wenn sie das nicht tut« Bertolt Brecht: Über experimentelles Theater (1939) 1.1 Was bringt mich zu diesem Thema? Es ist spannend für kulturelle Einrichtungen zu arbeiten, da sich das Grafikdesign interessant mit dem künstlerisch-kreativen Einfluß des ”Kunden“ vermischen kann und dadurch neue, experimentellere Arten/Wege des Grafikdesign entstehen können. Bei der Suche nach diesem Austausch bin ich auf die Schauspielkunst gestoßen, das Theater hat einen größeren Abstand zum klassischen Grafikdesign als Malerei, Grafik oder Fotografie jedoch handelt es sich noch um visuelle Wahrnehmung. Musik hingegen ist freier interpretierbar und bietet nicht den rein visuellen Austausch. Das Festival EURO SCENE LEIPZIG zeigt experimentelles Theater und innovativen Tanz aus ganz Europa und ist somit der ideale ”Kunde“ für meine Diplomarbeit. 1.2 Was soll sich verändern? Beim Betrachten der Programmhefte für Theater fällt auf, dass die Gestaltung nicht auf das Wesen des Theaters und den Charakter des Hauses/Festivals eingeht. Würde man die Inhalte durch andere Themen ersetzen, eignet sich die Gestaltung ebenso für einen Reisekatalog oder eine Fernsehzeitschrift. Bei Theater handelt es sich jedoch um eine Form von Kunst, deshalb sollte die Gestaltung sowohl auf diese Kunstform an sich als auch auf den Charakter des Hauses/Festivals eingehen und beides positiv unterstützen. 2.1 Definition »Theater (von griech.: ??????? (be)schauen; bewundern; mit Interesse, bewundernd, staunend oder verwundert betrachten, daraus griechisch ???????, lateinisch theatrum) ist die Bezeichnung für eine szenische Darstellung eines inneren und äußeren Geschehens als künstlerische Kommunikation zwischen Akteuren (Darstellern) und dem Publikum. Mit dem Wort Theater kann das Gebäude gemeint sein, in dem Theater gespielt wird, oder der Prozess des Theater-Spielens, oder auch allgemein eine Gruppe von Menschen, die ein Theater aufführen, also eine Theatergrupe.« 2.2 Das Wesen Als Minimalformel von Theater kann gelten: A spielt (B) und C schaut zu (und beide haben ein Bewusstsein von ihren Rollen als Spieler und Zuschauer). Das bedeutet vor allem: zum Theater gehört ein Publikum. Theater ohne Publikum ist kein Theater. Das Publikum kann in einer live-Aufführung diese teilweise beeinflussen (Zustimmung und Ablehnung). Theater ist eine Sparte der Kunst und deshalb frei. Aufgrund der kollektiven Rezeption und des live-Charakters, also dem transitorischen Element von Aufführungen steht es in besonderer Nähe zur (realen) Gesellschaft: Theater erzählt über Menschen, über das Leben. Die Zuschauer können wiedererkennen und Neues entdecken. Ein Bühnengeschehen kann bestätigen oder konterkarieren, kann neue Perspektiven eröffnen, den Blick für Alternativen schärfen. Die Diskussion von Gesellschaft als Spiel auf der Bühne hat zu allen Zeiten und in unterschiedlicher Ausprägung überall auf der Welt stattgefunden. Und sie findet auch heute noch statt, besonders in Deutschlands auf der Welt einzigartigen Theaterlandschaft. Doch dieses Spiel ist auch immer wieder (Mächtigen) ein Dorn im Auge. Die Kunstform Theater spricht, z.B. durch ihre Symbolik, intellektuell an, wirkt durch die Bilder aber auch ins Unterbewusste. Insofern ist Theater ein ganzheitliches, plurimediales (live-)Ereignis - eine Besonderheit aller Aufführungskünste. Der Schauspieler (oder die Schauspielerin) versinnlicht in den illusionistischen und epischen Theaterformen auf der Bühne eine Figur (spielen, wurde besonders im 18./19. Jahrhundert als ”lügen“ verstanden) und diese Rolle soll - jedenfalls im bürgerlichen Illusionstheater - dem Zuschauer realistisch, glaubhaft erscheinen. Die Mittel, die eingesetzt werden müssen, um ein Publikum zu erreichen, zeitgemäß sein. Sie sind daher auch von regionalen Gegebenheiten abhängig. 2.3 Daten & Fakten der Speilzeit 2005/2006 aller Theater in Deutschland Spielstätten: 793 Personal: 38.210 Veranstaltungen: 14.5127 Besucher: 20.739.261 Einnahmen: ca. 2.000.000.000 Euro 2.4 Konkurrenzanalyse Zu Beginn der Arbeit stand eine umfangreiche Recherche im Vordergrund. Welche Theater und Theaterfestivals gibt es? Wie charakterisieren sie sich, was sind ihre Inhalte? Was gibt es für Erscheinungsbilder – gibt es Tendenzen? Zum Recherchematerial zählte eine große Menge an Programmheften und Informationsmaterial von über 50 europäischen Theatern und zahlreichen europäischen Tanz- und Theaterfestivals. Festivals: • Steirischer Herbst • Wiener Festwochen • Zürcher Theaterspektakel • Off - Limits Dortmund • International Dance Festival Ireland • Festival D‘Automne à Paris • Holland Dance Festival • Festival D‘Avignon • La Bati Festival de Genève • Münchner Opernfestspiele • Spielart • KunstenFestivaldesArts • Hellsinki Festival Theater: • Luzerner Theater • Bayrisches Staatsschauspiel München • Schauspiel Frankfurt • Theater am Neumarkt Zürich • Theater Basel • Anhaltisches Theater Dessau • Oper Frankfurt • Staatstheater am Gärtnerplatz München • Theatre National Du Luxemburg • Nederlands Kammerkoor • Staatsoper Stuttgart • Staatsoper Hannover • Hans Otto Theater Potsdam • Oldenburgisches Staatstheater • Festspielhaus Baden-Baden • Staatstheater Nürnberg • Koninklijke Schouwburg Den Haag • Deutsches Theater Berlin • Schauspiel Hannover • Staatsoper Hannover • Theater Bielefeld • Komische Oper Berlin • Meerwart Theater • Baadisches Staatstheater Karlsruhe • Theater Bellevue • Vredenburg Utrecht • Staatstheater Mainz • Gessner Allee Zürich • hal 4 Rotterdam • Theater Winterthur • Hetveem Theater Amsterdam • Korzo Den Haag • Kammerspiele München • Nordharzer Städtebundtheater • Schauspielhaus Zürich • Staatstheater Darmstadt • Burgtheater Wien • Semperoper Dresden • Staatstheater Kassel • Stadsschouwburg Amsterdam • Theater Aachen • Königlich-Tschechisches Landes und Nationaltheater • Theater Freiburg • Theater Ulm • Theater Heilbronn • Theater Kiel • Théâtre National de Strasbourg • Wiener Staatsoper © Wikipedia Design [d??za?n] (dt.: ”Gestaltung“) bedeutet meist Entwurf oder Formgebung. Es ist ein Lehnwort aus dem Englischen, das wiederum aus dem lateinischen designare = (be)zeichnen abgeleitet ist und in viele Sprachen Eingang gefunden hat. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Begriff 2 Pluralismus und Design 3 Design orientiert sich am Menschen 4 Prozesshaftigkeit von Design 5 Design nutzt vielfältigstes Wissen 6 Funktionen von Design o 6.1 Funktionen für den Körper o 6.2 Funktionen für den Verstand und die Psyche 7 Die freie Anwendungsphase 8 Weiterreichende Konsequenzen von Design 9 Theoretische Grenzen des Designs 10 Designdisziplinen 11 Siehe auch 12 Literatur o 12.1 Zeitschriften o 12.2 Lehrmaterial 13 Weblinks 14 Einzelnachweise Begriff [Bearbeiten] Im Englischen und Französischen bedeutet design ”Gestaltung“ oder ”Entwurf“, während das italienische disegno (deutsch: Zeichnung, Plastik) stärker einen erprobenden Vorgang betont, ähnlich dem spanischen diseño. Im Gegensatz zum deutschen Sprachgebrauch, der eher auf formal/künstlerische Aspekte abzielt und den Designbegriff weitgehend verdinglicht, umfasst der angelsächsische Begriff design auch technisch-konstruktive Anteile der ”Gestaltung“. Im Deutschen ist die Bezeichnung ”Design“ als Bezeichnung für den Prozess des bewussten Gestaltens vor allem einer Fachszene geläufig. Im Verlauf der jüngeren Designgeschichte wurde er Bestandteil des allgemeinen Sprachgebrauchs. Hier dient er häufig als Sammelbegriff für alle bewusst gestalteten Eigenschaften eines realen oder virtuellen Objektes, einer Dienstleistung oder Marke. Design wird damit entgegen dem Selbstverständnis der Designer immer noch als Applikation, als ”add on“ missverstanden, das vor allem ästhetischen Regeln zu folgen habe. Tatsächlich ist der Designprozess in seiner Praxis weitgehend wertneutral. Seine Ergebnisse sind stets vorläufig: andere Designprozesse können verbessern, überholen oder in Frage stellen. Die Ausweitung des Designbegriffes, seine Öffnung zu verschiedenen Lebensbereichen, die seit den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zu beobachten ist, führte weltweit zu einem verstärkten Interesse an den Ergebnissen des Designvorganges und bewirkte zugleich eine stärkere Unschärfe des Begriffs. Den Wandel des Designbegriffs kritisiert ein Teil der in den Designprozess Involvierten als ”Inflationierung“. Tatsächlich hat sich nicht nur der Sprachgebrauch gewandelt, vor allem die Anwendungsbereiche von Designprozessen haben sich vermehrt. Im Qualitätsmanagement versteht man nach der ISO-Norm die Formung des Produktionsprozesses (im weitesten Sinne) als ”Designprozess“. Diese Anwendung des Begriffes geht offensichtlich auf die englische Wortbedeutung zurück. Der Designprozess spielt eine wesentliche Rolle zur Qualitätssicherung. Verwirrend wird der Begriff ”Design“ besonders, wenn der Prozess des Produktdesigns betrachtet wird. Es gilt hier vom Design (des Prozesses) beim Design (des Produktes) zu sprechen. Pluralismus und Design [Bearbeiten] Anders als bei eindeutigen Wissenschaften wie etwa der Mathematik kann die Perspektive, das Tätigkeitsfeld oder die ”Disziplin“ Design nicht auf einen allgemein anerkannten Nenner gebracht werden. Vor allem muss besonders im Design (noch) stark zwischen Theorie und Praxis unterschieden werden. Schließlich liefert die Designtheorie bislang kaum konkrete Anhaltspunkte, die in der Praxis genutzt werden können, so dass die praktisch agierenden Designer in der Tat sehr ungebunden von einer Theorie arbeiten, sich dabei jedoch trotzdem an empirischen Erkenntnissen, Konzepten und teils logischen Systemen orientieren. Hinzu kommt in der Praxis eine Instanz für Entscheidungen, die oft als ”Intuition“ bezeichnet wird. Die Theorie beschäftigt sich folglich auf einer anderen Ebene mit Design und entwickelt Modelle, um die Designpraxis zu erfassen oder zu erklären. Weiterhin ist sie darum bemüht, Erkenntnisse zu gewinnen, die in der Praxis der Zukunft genutzt werden könnten. Vereinfacht kann man sagen, dass es nur eine Praxis gibt, jedoch viele theoretische Modelle zum Design. Die Praxis arbeitet einfach auf ihre Effizienz hin und nimmt kaum Rücksicht darauf, welche disziplinären Grenzen sie durchbricht. Die Theorie hingegen muss notwendigerweise gewisse Verallgemeinerungen schaffen oder Phänomene auf eine begriffliche Ebene bringen, wodurch eben theoretische Modelle entstehen. Diese sind immer auch mit ”Grenzen“ der Beschreibbarkeit verbunden. Diese Einleitung ist wichtig, da erstens die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis erkannt werden sollte und zweitens, um die Einbindung verschiedener theoretischer Modelle zu legitimieren. Schließlich kann ein Artikel wie dieser nur theoretische Reflexion sein. Design orientiert sich am Menschen [Bearbeiten] Design orientiert sich am Menschen und seinen vielfältigen Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse reichen von körperlichen und psychischen Bedürfnissen bis hin zu Anforderungen des menschlichen Verstands an die gegenständliche Umwelt. Design folgt dabei nicht allein selbst gesetzten Regeln und Intentionen, sondern muss sich vor allem mit den Interessen jener Gruppen oder Personen auseinandersetzen, denen das Design dienlich sein soll. Dadurch ist Design und sind die Entwürfe vor allem zweckorientiert. In der Designtheorie wurde dafür der Begriff der Funktionalität geprägt. Nicht zuletzt durch seine Zweckorientierung unterscheidet sich Design von der Kunst. Prozesshaftigkeit von Design [Bearbeiten] In der traditionellen Sichtweise stellt am Beginn eines Entwicklungsprozesses die Analyse des Vorgefundenen und der Anforderungen an ein innovatives Konzept. Auf die Analyse folgt die Konkretisierung eines Konzepts. Das Konzept des Designers definiert bereits erste Ideen zur Beschaffenheit eines Systems oder Objekts. Dabei wählt der Designer die Mittel aus, die ihm zur Erfüllung der Zwecke geeignet erscheinen und kombiniert diese systematisch. Die neuere Design-Theorie sieht Analyse und Synthese eher als Einheit. Konzepte wie ”Doing for the sake of knowing“ oder ”Analysis through synthesis“, eingeführt von Donald A. Schön und konkretisiert von Henrik Gedenryd, erklären Design eher als hermeneutischer Zirkel denn als Abfolge von Analyse und Konkretisierung. Dadurch, dass der Mensch unter anderem ein körperliches ”Sinnwesen“ ist, also nur über physische Mittel, vor allem über die Sinne, mit der Umwelt interagieren kann, muss notwendigerweise jedes Design letztlich physisch und räumlich werden – zu einem Objekt, das auf den Körper einwirken oder von dessen Sinnen erfasst werden kann. So bedürfen Design-Objekte und auch -Systeme letztlich einer Gestalt, die in der konkreten Entwurfsphase definiert wird. Zuletzt wird der Entwurf in die Umwelt implementiert: er wird beispielsweise in industrieller Serienproduktion hergestellt, vermarktet und verkauft. Design nutzt vielfältigstes Wissen [Bearbeiten] Konzepte und Objekte, die für den Menschen geschaffen sind, besitzen vielschichtige Eigenschaften. In der Praxis werden für die Entwicklung von solchen Konzepten und Objekten unterschiedlichstes Wissen oder Elemente benutzt, die aus designtheoretischer Sicht nicht spezifisch für das Design sind. Die meisten industriell hergestellten Objekte bedürfen beispielsweise der Mitwirkung von Technikern, Ingenieuren und Marktstrategen, um aus der Konzeptrealität in die Marktrealität einzutreten. Die Designtheorie beschränkt ihren Fokus jedoch lediglich auf designspezifische Aspekte. Zwar ist die Verknüpfung etwa von Ingenieurswissen, soziologischem und psychologischen Erkenntnissen für die Theorie interessant, jedoch sind technische Motoren, Erkenntnisse über Gruppenverhalten oder tiefenpsychologische Modelle für sich genommen keine Gegenstände, die spezifisch für das Design wären. In der Praxis werden diese und viele andere Elemente jedoch von den Designern genutzt und in umfangreichere Konzepte und Systeme für den Menschen mit einbezogen. Hier zeigt sich, dass die Designpraxis vielfältigstes Wissen unterschiedlichster Herkunft nutzt. Das Design entwickelt eine übergeordnete Syntax, eine Ordnung, um auf den Menschen zu wirken. Funktionen von Design [Bearbeiten] Geht man von einer Betrachtung aus, die eher phänomenologisch ist, lassen sich die Funktionen von Design kaum katalogisieren. Schließlich gibt es im Grunde ebenso viele Funktionen wie menschliche Bedürfnisse und Individuen. Hinzu kommen zeitliche Aspekte, da sich die Menschen als Individuen oder als Gruppen stetig verändern – und damit auch ihre Bedürfnisse. Dennoch gibt es viele theoretische Bestrebungen, um einen Katalog von Funktionen zu erstellen, der spezifisch für Design ist. An dieser Stelle können jedoch nur einige kurz aufgeführt werden. Die einzelnen Modelle sind unter Theoretikern je nach Auffassung teils umstritten. Der ”Offenbacher Ansatz“, von Jochen Gros 1983 entwickelt und von Dagmar Steffen in Zusammenarbeit mit Gros in 2000 erneut beschrieben und populär gemacht[1], bezieht sich vor allem auf Produkte und deren semantische Ebenen. Genannt werden folgende Kategorien: 1. praktische Funktionen 2. formal-ästhetische Funktionen und 3. zeichenhafte/semantische Funktionen, wobei letztere unterteilt werden in die Unterkategorien Anzeichenfunktionen und symbolische Funktionen. Während sich die praktischen Funktionen eher auf die physischen Eigenschaften von Gebrauchsgegenständen beziehen – eine Schere soll gut schneiden können, ein Griff soll gut in der Hand liegen etc. – beziehen sich die formal-ästhetischen Funktionen auf die formalen Eigenschaften von Produkten und deren rein ästhetische Ordnung. So wird z. B. der Grad der Komplexität eines Produkts hinsichtlich verschiedenartiger Formen erfasst. Die Kategorie der Anzeichenfunktionen bezeichnet solche Elemente eines Objekts, die auf dessen Funktion, auf bestimmte Eigenschaften und den möglichen Gebrauch zeichenhaft hindeuten. Ein markanter, roter Anschalt-Hebel besitzt insofern eine Anzeichenfunktion, indem erstens angelernt ist, dass ein großer Hebel meistens eine Maschine ein- oder ausschaltet. Zweitens zieht die rote Färbung besondere Aufmerksamkeit auf sich und ”zeigt an“, dass er wichtig ist. Die symbolischen Funktionen beziehen sich vor allem auf die sozialen oder psychologischen Aspekte eines Objekts und gehen oft einher mit Gruppendynamik – ein auffällig teures Auto soll zum Beispiel den Status des Besitzers symbolisieren. Die symbolischen Funktionen beziehen sich somit auf die Position und Bedeutung eines Objekts innerhalb eines umfangreichen gesellschaftlichen Szenarios. Gleichzeitig kann ein Objekt aber für einen einzelnen Menschen eine besondere symbolische Funktion besitzen, als Andenken oder als ”Anker“ für eine Erinnerung etwa. Beat Schneider stellt in seinem Buch Design – Eine Einführung [2] folgende Kategorien vor und geht damit auch über das Produktdesign hinaus: 1. technisch-praktische Funktionen 2. ästhetische Funktionen und 3. symbolische Funktionen. Mit der ersten Kategorie sind wieder die physischen Funktionen von Objekten gemeint. Auch die dritte Kategorie ähnelt der Definition des Offenbacher Ansatzes. Unter der Kategorie der ästhetischen Funktionen werden jedoch weitreichend alle kommunikativen, informativen und formalen Funktionen erfasst, die auf die Sinneswahrnehmung und den Verstand oder auf die Psyche abzielen. Innerhalb der kommunikativen Funktionen hat Gui Bonsiepe 1964 im Zusammenhang mit der HfG Ulm zwischen den 1. informativen Funktionen und den 2. persuasiven Funktionen unterschieden.[3] Erstere Kategorie bezieht sich auf solche Kommunikationsformen, deren Zweck eine sachliche, rationale Informationsvermittlung ist. Es soll kein weiteres Ziel erreicht werden, als dem Rezipienten neue Information oder Wissen zukommen zu lassen. Durch eine persuasive Funktion soll eine Person jedoch zu einem Verhalten überredet oder gedrängt werden. In der Werbung beispielsweise werden persuasive Funktionen häufig aktiv, denn die potentiellen Käufer sollen mit unterschiedlichen Mitteln zum Kauf angeregt werden. Der Autor dieses Artikels hat, zum Teil auf Grundlage der oben beschriebenen Kategorien, einen detaillierten Katalog von Funktionen erarbeitet, die sich jedoch inhaltlich teils überschneiden können. Vor allem lassen sich die Funktionen in die Kategorien Funktionen für den menschlichen Körper und solche für den Verstand und die Psyche beschreiben. Funktionen für den Körper [Bearbeiten] Ergonomische Funktionen Gemeint sind solche Aspekte, die auf die spezifischen direkten Anforderungen des menschlichen Körpers an seine Umwelt eingehen, etwa die angenehme Raumtemperatur oder Licht, das nicht blendet. ? Siehe Ergonomie Gebrauchsfördernde Funktionen I Alle Ebenen von Objekten, die den Körper beim Gebrauch unterstützen, sind hier erfasst, etwa die Griffe an einer Schere, die durchaus auch ohne diese funktionieren würde. Funktionen für den Verstand und die Psyche [Bearbeiten] Gebrauchsfördernde Funktionen II Eine solche Funktion soll die Bedingungen und Eigenschaften von Objekten erklärend darstellen, etwa die oben erwähnte rote Färbung eines Einschalt-Hebels. Informative Funktionen ? Siehe oben: Gui Bonsiepe Didaktische Funktionen Solche Systeme, die gezielt und systematisch neue Erkenntnisse und Wissen vermitteln wollen, besitzen eine didaktische Funktion, wie lernorientierte Schaubilder für Schulbücher. ? Siehe Didaktik Zeichenfunktionen Objekte, die als konkretes oder abstraktes Zeichen auf einen Inhalt o. Ä. hindeuten, verfügen über eine Zeichenfunktion, so z. B. ein klassischer Pfeil oder auch die Figuren auf WC-Kabinen. Immer bedürfen Zeichen eines vorhergehenden Lernprozesses, damit sie verstanden werden, wobei bestimmte (konkrete) Zeichen allein aus kulturübergreifendem Gebrauch desselben (in eine Richtung deutender Finger) oder aus globaler Bekanntheit des Bezeichneten und unmittelbarem z. B. visuellem Bezug des Zeichens zu diesem (Figuren auf WC-Kabinen) somit allgemein verstanden werden können. Symbolische Funktion Die symbolische Funktion lässt sich nur bedingt als Funktion für den Verstand einordnen, da sie auch psychische Aspekte mit einbezieht. Geht man jedoch vom Empfänger aus, der ein Symbol deutet, wird klar, dass ein solches zunächst auf den Verstand wirkt. Dennoch macht die Verbindung von Symbolen zu umfangreichen psychischen Bedürfnissen deutlich, dass eine Zuordnung auch weiter unten passen würde. Immerhin bedienen Symbole solche Bedürfnisse wie Achtung, Liebe oder Zugehörigkeit (siehe hierzu: A. Maslow) Vermittlungsfunktion Design vermittelt häufig zwischen immateriellen Inhalten (wissenschaftliche Erkenntnisse), digitalen Umgebungen oder nicht unmittelbar präsenten Personen und den Menschen – etwa in der Gestalt von künstlichen Bildern, Interfaces (Mensch-Maschine-Schnittstellen) oder einfach Briefen. Immer dann, wenn Information nicht unmittelbar physisch präsent ist oder mit natürlichen menschlichen Mitteln nicht erfasst werden kann, werden Vermittlungsfunktionen benötigt, die eben zwischen dem Immateriellen oder Fernen und den Sinnen der Menschen vermitteln. Strukturierende Funktion Da der Mensch nur mit den Sinnen wahrnimmt, benötigen viele Konzepte eine Gestalt, eine Struktur, um überhaupt nutzbar zu sein. So besitzen die Maßeinheiten eines Lineals eine strukturierende Funktion, denn nur dadurch, dass das Konzept gleichmäßig unterteilter (diskreter) Einheiten eine sinnlich erfahrbare Form bekommt, kann es funktionieren. Allgemeine psychologische Funktionen Grundsätzlich kann jede Gestalt auf die menschliche Psyche wirken: Bestimmte Farben besitzen bestimmte psychologische Wirkungen; Formen werden von den Menschen unterschiedlich bewertet und beeinflussen unsere Stimmung. Auf empirischer, wissenschaftlicher Basis wurden bestimmte Zusammenhänge zwischen konkreten Formen und psychischen Konsequenzen aufgezeigt. Trotz allem ist der Faktor der Subjektivität sehr hoch, da natürlich jedes Individuum sehr eigentümlich auf Formen und Gestalten reagiert. Dennoch sollen Designs oft gezielt psychologische Funktionen erfüllen und z. B. das Wohlbefinden in Räumen beeinflussen. Persuasive Funktionen ? Siehe oben: Gui Bonsiepe Die freie Anwendungsphase [Bearbeiten] Design ist funktional. Die Objekte sollen ihren Zweck erfüllen und jene Funktionen ausführen können, die vom Entwickler des Objekts festgelegt wurden. Zum Beispiel soll ein Plakat bestimmte Information vermitteln oder ein Stuhl soll seine ergonomische Funktion erfüllen. Im Entwicklungsprozess wurden die Funktionen ins Objekt ”eingebettet“. In der Anwendungsphase der Objekte werden die möglichen Funktionen nun genutzt – im Idealfall für den Entwickler entsprechend seinen Interessen. Hinzu kommt nun jedoch, dass auch der Benutzer bestimmte Interessen hat und die Objekte entsprechend seinem subjektiven Hintergrund nutzt, deutet oder sogar umnutzt. Schließlich kann vom Entwickler nicht immer eindeutig vorhergesehen werden, welche ”Performance“ die Objekte in der Anwendungsphase ausführen. Plakate können missverstanden werden, durch Hinzufügen von weiterem Inhalt kann der Inhalt einer Botschaft verändert werden, Stühle werden genutzt, um andere Gegenstände darauf abzulegen – um nur einige einfache Beispiele zu nennen. Uta Brandes führte den Begriff ”Nicht Intentionales Design“ ein, der auf die spontane und gezielte Umnutzung von Objekten hindeutet, so dass diese nicht mehr dem vorgesehenen Zweck entsprechend gebraucht werden (Brandes, Uta / Steffen, Miriam/Stich, Sonja, Nicht Intentionales Design (NID): Die alltägliche Umgestaltung des Gestalteten im Gebrauch, unveröffentlichter Forschungsbericht, Köln 1999). Weiterreichende Konsequenzen von Design [Bearbeiten] Die oben beschriebenen Funktionen beziehen sich eher auf eine unmittelbare Wirkung auf einzelne Personen oder Gruppen. Einwirkungen von Entwürfen vollziehen sich in den seltensten Fällen nach einem simplen Reiz-Reaktions-Schema. Informationen eines Plakats, Aussagen eines Werbespot und dergleichen verstärken oder neutralisieren einander. Sie tragen zu einem permanenten Ranking von Marken und mittlerweile auch politischen Gruppierungen oder Persönlichkeiten bei. So kann Design durch seine Stringenz umfassende Prozesse verstärken, die von Entwicklern bzw. Auftraggebern zuvor geplant wurden und ihren Intentionen und Interessen entsprechen. Auch in der reinen Entwicklungsphase von Objekten ergeben sich Aufgaben und Fragestellungen, deren weitreichende Konsequenzen im Designprozess kaum thematisiert werden. Gestalter wie Otl Aicher stellten daher an den Anfang eines Entwurfsprozesses stets eine Art ”De-Briefing“, mit dem sie tatsächliche von vorgeblichen Zielen zu unterscheiden suchten. Wirtschaftliche Konsequenzen Design wird genutzt, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, zu optimieren und zu differenzieren: Anbieter A will sich etwa von Anbieter B abheben; er will sich markant im Markt positionieren und den Absatz fördern. Aus diesem Grund erarbeitet das Design eine umfassende Designstrategie, die von einem Corporate Design über effiziente Werbemaßnahmen bis zu einer innovativen Produktlinie reicht. Nicht zuletzt auf Grund einer effizienten Designstrategie werden Produkte und Dienstleistungen gekauft, so dass sich durch Design nun weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen ergeben – nicht nur für das einzelne Unternehmen, sondern teils für den gesamten Markt. Klare Kostenkalkulationen spielen schon in der Entwicklungsphase der Produkte eine Rolle. So kann die simple Änderung in der Materialwahl oder der Konstruktion eines Produkts Kosten sparen oder explodieren lassen, seine Attraktivität steigern oder minimieren. Politische Konsequenzen Da Design auch für politische Wahlkampagnen genutzt wird, hat es auch hier weitreichende Konsequenzen. Nicht nur klassische Mittel wie Wahlplakate, sondern auch ungewöhnliche Geräte werden unter Mitwirkung von Designern entwickelt. In den letzten Jahren hat der Wahl-O-Mat immer mehr Aufmerksamkeit bekommen: ein Programm, das von der Bundeszentrale für politische Bildung bereitgestellt wird, ermittelt durch einen Online-Fragebogen, welche Partei am besten zum Benutzer passt. Durch Auswahl der Fragen und Antwort-Optionen wird dem Wahl-O-Mat eine Struktur gegeben, die man als Design bezeichnen kann. Es handelt sich um eine informative Struktur für den Menschen. Durch ein kanalisierendes Gerät wird der Wähler in seiner Entscheidung für eine Partei möglicherweise beeinflusst: Er wählt eine bestimmte Partei. Mit politischen Konsequenzen sind jedoch nicht nur partei-politische Effekte gemeint, wie unten ersichtlich wird. Soziale Konsequenzen Im Rahmen der Beschreibung der symbolischen Funktion wurden gruppendynamische Effekte schon angesprochen. Zum Beispiel soll ein teures Fahrzeug und der Besitz bestimmter Kleider einer Gruppe den sozialen Status des Besitzers vermitteln oder die Gruppenzugehörigkeit unterstützen. Im Entwicklungsprozess sind solche Effekte teils nur schwer zu planen, jedoch wird unter anderem durch Werbung und andere Marketingmaßnahmen versucht, solche sozialen Konsequenzen zu steuern, um die Produkte genauer platzieren zu können. Vor allem aber ziehen auch die Stadtplanung und Architektur, die man in einem umfassenden Verständnis ebenfalls als Design bezeichnen kann, weitreichende soziale und auch politische Konsequenzen nach sich. Werden soziale Gruppen mit niederem Einkommen etwa außerhalb von Großstädten angesiedelt (Banlieues) und die höhere Einkommensgruppen innerhalb der Städte, wie etwa in Paris der Fall, kann es zu sozialen Brennpunkten kommen, die zu politischen Effekten führen. Auch das idealistische Konzept von Richard Buckminster Fuller, durch industrielle Produktionsmethoden ”Wohnhäuser“ so leicht und günstig zu machen, dass für jeden ein solches bereitgestellt werden kann, zielt schon in der Entwicklungsphase auf soziale und politische Konsequenzen. Ökologische Konsequenzen In der Entwicklungsphase, besonders von industriell gefertigten Produkten, müssen die ökologischen Konsequenzen bedacht werden. Schließlich werden bei der Herstellung, Distribution und selbst beim vorbildlichen Recycling von Produkten stets Materialressourcen, Rohstoffe und Energie etc. verbraucht. Auch in der Gebrauchsphase nahezu jedes Gebrauchsgegenstandes werden Ressourcen benötigt, die die Umwelt belasten. Auch hier haben winzige konstruktive Details – bei elektrischen Geräten etwa der Verzicht auf einen Aus-Schalter – erhebliche Auswirkungen, die sich mit der Skalierung des Produktes im industriellen Produktionsprozess potenzieren können. Die Ökobilanz liefert konkrete Mittel, um festzustellen, wie umweltverträglich ein Entwurf bzw. Produkt im gesamten Produktzyklus ist. Theoretische Grenzen des Designs [Bearbeiten] Nachdem oben schon deutlich wurde, wie unterschiedlich etwa die Funktionen des Designs von verschiedenen Theoretikern beschrieben werden, wird auch die Abgrenzung von Design zu anderen Bereichen des menschlichen Schaffens von verschiedenen Theorien jeweils unterschiedlich betrachtet. Im Wesentlichen stimmen alle darüber ein, dass sich Design am Menschen orientiert und innovative Konzepte, Systeme und Objekte entwickelt, um einen Einfluss auf den Menschen auszuüben. Die Theorien unterscheiden sich jedoch, wenn es um die Frage geht, in welchem Umfang man in der Praxis und im Alltag von Design sprechen kann. Sehr traditionelle und allgemein als überholt angesehene Theorien sahen im Design die reine Formgebung von Objekten zum Zwecke der ”Verschönerung“ und Verbesserung der praktischen Funktionalität. Geradezu teleologisch strebten sie als Endzweck nach einer endgültigen, nicht mehr zu verbessernden Form der Dinge, als seien diese nicht stets durch Materialien, Technologien, Gebrauchsweisen, Bedürfnisse und Funktionen limitiert und vorläufig. Betont wurde der Vorbildcharakter bestimmter Entwürfe. Die Auszeichnung ”Gute Form“ stand in dieser Tradition, wurde aber abgeschafft. An ihre Stelle traten manchmal ebenso fragwürdige Auszeichnungen, die Designqualität vor allem unter Aspekten der designpraktischen Regelhaftigkeit und Perfektion beurteilen. Häufig können diese, der ”reinen Lehre“ entsprechenden Produkte, den Markt nicht überzeugen. Viele Theoretiker verknüpfen Design vor allem mit der Wirtschaft, deren Produktionsmethoden und mit ökonomischen Interessen. So soll Design z. B. das Konsumverhalten anregen, Kaufwünsche erzeugen oder Produkte und Unternehmen voneinander differenzieren. Teils wird tatsächlich nur dann von Design gesprochen, wenn zwei- oder dreidimensionale Produkte in die Massenproduktion gehen. Einzelstücke werden stattdessen als ”Kunsthandwerk“ bezeichnet. Dabei wird übersehen, dass Design auch in gänzlich privater Umgebung oder in sozialen und politischen Kontexten eine große Bedeutung hat. Weiterhin ist es fraglich, ob die Quantität der Vervielfältigung eines Gegenstandes Auskunft darüber geben kann, ob es sich um Design handelt oder nicht. Schließlich ist eine Definition doch eher in allgemeinen qualitativen Aspekten zu suchen: etwa in der Motivation, der Perspektive und den Effekten von Design. Manche Theoretiker nehmen eine besondere Höhe der formalen und funktionalen Qualität von Objekten zum Ausgangspunkt. Sie unterscheiden z. B. zwischen verschiedenen Stufen des Design hinsichtlich Innovation, technischer Qualität und formaler Höhe. Traditionelle Objekte wie Eichenkommoden werden teilweise als Non-Design oder Banal-Design bezeichnet – besonders anspruchsvolle, neuartige Objekte mit hohem Grad an innovativer Konzeption hingegen als besonders gutes Design. Andere Theoretiker entziehen sich einer konkreten Definition und betonen eine ”besondere Gabe“ der praktisch agierenden Designer, die sie in die Lage versetze, quer zu denken, unkonventionelle Wege einzuschlagen und vielseitige Probleme zu lösen. Die allgemeinste und wohl am wenigsten elitäre Theorie sieht in jedem Menschen einen Designer und das Design somit als sehr grundlegende Kompetenz des menschlichen Handelns und Schaffens. Immerhin entwickelt fast jede Person täglich Objekte und Formen, die auf die menschlichen Bedürfnisse abzielen – zum Beispiel private Webseiten, Möbel, die nach funktionalen Kriterien arrangiert oder sogar selbst gebaut werden oder Briefe und Schaubilder im Büro. Designdisziplinen [Bearbeiten] In der professionellen Designpraxis gibt es verschiedene Disziplinen, die nach den genutzten Medien oder nach Funktionen unterschieden werden. Vor allem gelten die folgenden Disziplinen in der beruflichen Praxis und auch an Hochschulen zur Unterscheidung der Kompetenz von professionellen Designern. Auch wenn in der Praxis diese Auftrennung sich so nicht darstellt. Vielmehr wächst die Akzeptanz für interdisziplinäre oder transdisziplinäre Designer und deren Ausbildung. Gern werden Designer mit fachfremder Kompetenz in ansonsten ”monokulturell“ ausgerichteten Teams eingesetzt. Design – Briefmarkenblock Designdisziplinen (in alphabetischer Reihenfolge): Application Design beschreibt die Definition von Funktionen und Funktionsumfang, von Einsatzfeldern und von Verhalten und Gestalt eines Software-Produktes unter Berücksichtigung der Graphical-User-Interface- und Corporate-Design-Vorgaben. Axiomatic Design Dieser Begriff beschreibt eine Methode des strukturierten Entwerfens von Systemen. Modedesign / Bekleidungsdesign Der Begriff Modedesign wird häufig alternativ mit Bekleidungsdesign gleichgesetzt, auch wenn Mode eigentlich ein Allgemeinbegriff ist und nicht zwangsläufig an Kleidung zu binden ist. Farbdesign / Color Design Dem Begriff entsprechend kommen Farbdesigner in Designbüros und größeren Unternehmen aller Branchen zum Einsatz. Corporate Design Es gibt (noch) keine ausgewiesenen Studiengänge für Corporate Design, jedoch haben sich viele Designer und Unternehmen auf Corporate Design spezialisiert. Corporate Identity bezeichnet die übergreifende, allgemeine Selbstauffassung und das Fremdbild von Organisationen. Der Begriff Corporate Design richtet sich auf alle formalen Aspekte der Corporate Identity, Logo, die unternehmenstypische Produktgestaltung, die Werbeauftritte, die Unternehmensarchitektur. Designmanagement Im Designmanagement geht es vorrangig um die Steuerung der organisatorischen Prozesse für und den strategischen Einsatz von Designanwendungen. Fernsehdesign / TV-Design Der audiovisuelle Auftritt verschiedener Fernsehsender wird als Fernsehdesign oder On Air Design bezeichnet. Fotodesign Der Schwerpunkt dafür liegt auf der visuellen Kommunikation mit Bildern. Interaction Design Beim Interaktionsdesign steht die Interaktivität zwischen Mensch und Umwelt durch elektronische Eingabemedien, Sensoren und Computersystemen im Vordergrund. Besonders in den letzten Jahren sind immer mehr Projekte hinsichtlich dynamischer und steuerbarer Architektur entstanden. Interface Design behandelt die Gestaltung und Entwicklung erweiterter Mensch-Maschine-Schnittstellen auf Software- und Hardware-Seite, die gegenseitige Implikation und ihre Einflussnahme auf das User Interface Design. Invention Design skizziert, generiert und entwickelt neue Werkzeuge und Produkte an der Schnittstelle zwischen physischer und vernetzter Welt. Grafikdesign / Kommunikationsdesign Der Begriff Kommunikationsdesign steht übergreifend für eine Funktion, die auch für Produkte Geltung hat, jedoch wird er in der Praxis meist mit Grafikdesign gleichgesetzt. Diese Disziplin umfasst die Anwendung von und Kenntnisse über Layout, Typografie, Fotografie (Bildbearbeitung), Internet-Gestaltung (grafisches Webdesign), Informationstheorie und Medientheorie. Besonders die Werbebranche und die Unternehmenskommunikation werden durch Kommunikationsdesign bedient. Produktdesign / Industriedesign Das Produktdesign und Industriedesign befasst sich mit der funktionalen Entwicklung sowie der Formgebung industriell gefertigter Produkte (wie z. B. Computer, Autos, Haushaltsgeräte, Werkzeuge, Möbel, medizinische Geräte, Sportartikel). Hierfür ist u. a. auch Ingenieurwissen erforderlich. Schmuckdesign beinhaltet die Gestaltung von Einzelstücken und seriell gefertigter Schmückstücke. Service Design behandelt das Gestalten von Dienstleistungen und ist eine junge, jedoch rasch wachsende Disziplin. Automobildesign / Transportation Design Automobile, aber auch andere Fahrzeuge, werden durch Transportation Designer entwickelt. Es gibt für jedes dieser Gebiete einflussreiche Designer, die die Entwicklung prägten. Siehe auch [Bearbeiten] Portal Portal: Design – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Design Designgeschichte Design Museum Literatur [Bearbeiten] Gui Bonsiepe: Erziehung zur visuellen Gestaltung. In: Zeitschrift der Hochschule für Gestaltung. Heft Ulm 12/13. HfG , Ulm 1964. Kai Buchholz und Klaus Wolbert (Hg.): Im Designerpark. Häusser, Darmstadt 2004, ISBN 3-8955-2100-0 Kai Buchholz und Justus Theinert: Designlehren. Wege deutscher Gestaltungsausbildung. Arnoldsche, Stuttgart 2007. ISBN 978-3-8979-0272-5 Bernhard E. Bürdek: Design – Geschichte, Theorie und Praxis der Produktgestaltung. 3. vollst. überarb. u. erw. Neuauflage. Birkhäuser Verlag, Basel 2005. ISBN 3-7643-7028-9 Charlotte und Peter Fiell: Design des 20. Jahrhunderts. Taschenbuch, Köln 2002, ISBN 3-8228-0813-X Thomas Friedrich, Ruth Dommaschk (Hg.): Bildklangwort. Grundlagen der Gestaltung. Reihe Ästhetik und Kulturphilosophie, Münster 2005. ISBN 3-8258-8111-3 Thomas Heider, Markus Stegmann und René Zey: Das Designlexikon (mit CD-ROM). Directmedia Publishing, Berlin 2004. ISBN 3-9325-4487-0 Hans Höger: Design Research. Mailand 2008. ISBN 978-88-8611-690-9 William Lidwell u.a.: Design. Die 100 Prinzipien für erfolgreiche Gestaltung. Stiebner, München 2004. ISBN 3-8307-1295-2. Umfassendes Referenzwerk für Designer aller Disziplinen Beat Schneider: Design – eine Einführung. Birkhäuser, Basel 2005. ISBN 3-7643-7241-9 Klaus-Jürgen Sembach, Gabriele Leuthäuser, Peter Gössel: Möbeldesign des 20. Jahrhunderts. Taschenbuch, Köln 2002. ISBN 3-8228-2136-5 Dagmar Steffen: Design als Produktsprache – Der ”Offenbacher Ansatz“ in Theorie und Praxis. Verlag form, Frankfurt/Main 2000. ISBN 3-7643-6816-0 Zeitschriften [Bearbeiten] md international magazine of design design report form - the making of design Lehrmaterial [Bearbeiten] Martin Bruckner u.a.: Design. Arbeitsheft für den Kunstunterricht ab Klasse 7. Klett, 2000. Marion Godau: Produktdesign. Eine Einführung mit Beispielen aus der Praxis. Birkhäuser, Basel 2004. Robert Schwermer: Projektbausteine: Design. AOL Verlag, Lichtenau 2007.Meist großflächige Bilder geben dem Betrachter einen Eindruck des Theaters, des Festivals oder einer Spielzeit. Die Beispiele auf der linken Seite zeigen Schauspieler oder Szenenausschnitte, auf der rechten Seite wird mit Bildern gearbeitet, die den Charakter des Theaters/Festivals metaphorisch darstellen. Der Betrachter hat durch das eindeutige Bild einen sehr leichten Zugang zum Inhalt. Man sieht bei den meisten Anwendungen sofort, dass es sich um Theater handelt. Es wird somit keine Auseinandersetzung verlangt – es gibt keinen besonderen Anspruch. Bei den reinen Text-Covern wird durch die Jahreszahlen der Spielzeit, zumindest dem erfahrenen Theaterbesucher, sofort vermittelt, dass es um die Theatersaison geht. Nur sehr selten gelingt es den Charakter durch diese zurückhaltende Gestaltung darzustellen. Die klare Darstellungsform widerspricht ein wenig der künstlerischen Ausdrucksform des Theaters. Es besteht keine Gefahr, dass sich die Gestaltung vor den Inhalt drängt oder der Betrachter durch ein unterschiedlich interpretierbares Bild eine falsche Vorstellung bekommt.